Ich wär‘ so gerne Millionär…

Manchmal fällt Geld vom Himmel. Ehrlich, das stimmt! Jedenfalls in Frank Cottrell Boyces Roman Millionen.

Der kleine Damian Cunningham macht einen aussergewöhnlichen Fund: Eine ganze Tasche voller Geld! 229 370 Pfund, wie eine sorgfältige Nachzählung ergibt. Damian, dessen Frömmigkeit sich in einer reichlich kuriosen Heiligen-Verehrung manifestiert, weiss zunächst nicht recht, was er mit diesem „von Gott gesandten“ Reichtum anfangen soll; aber sein älterer Bruder, der geschäftstüchtige Anthony, weiss es dafür desto besser – auf geht’s zur Shopping-Tour! Bald sind die beiden Brüder um eine Menge Geld ärmer und um eine Menge Krimskrams reicher. Und die Zeit drängt, denn bald wird der Euro eingeführt! Doch Damian fühlt sich unwohl; um einige Sprossen auf der Himmelsleiter empor zu klettern, muss er doch Gutes tun, oder? Also wird ab sofort Gutes getan, bis die Schwarte kracht. Anthony hingegen hat nur wenig Verständnis für die Wohltätigkeit seines Bruders. Und wo, zum Kuckuck, kommen die Moneten eigentlich her?

Damian und Anthony lernen bei dieser Gelegenheit die Vorteile des Reichseins kennen – aber auch die Nachteile. Zum Beispiel in der Schule: Die Cunninghams kaufen so ziemlich alles, was die Mitschüler ihnen anbieten, und bringen dadurch so viel Geld in Umlauf, dass es auf dem Schulhof zu einer regelrechten Inflation kommt.

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