Ogtern

Er gehört zweifelsohne zum kulturellen Erbe der Schweiz: Die lebende Legende Emil Steinberger. Oder schlicht Emil.

Der gebürtige Luzerner und einstige Postbeamte hat viele Jahre lang in seinen Sketchen (dabei handelt es sich meistens um vorgetäuschte Dialoge) die Schweizer Mentalität aufs Korn genommen. Erinnern Sie sich noch an den übermüdeten Polizisten im Nachtdienst auf der Polizeihauptwache („Was händer?… Ä Bombä vorem Huus?… Jo, das isch au no en Überraschig…„), den Bergsteiger am Matterhorn, der Probleme mit seinen Kameraden hat („Du bisch ja ganz blau im Gsicht… Muesch nöd s Seil um de Hals umewicklä!„) oder den Telegrafenbeamten mit seiner Leidenschaft für Kreuzworträtsel („Äs Telegramm? Wohi?… Uf New York – bi dem Wätter?„)? Dann wäre da noch der Mann, der ungeduldig wartet, bis ein Autofahrer endlich losfährt und den Parkplatz freigibt („Lueg emal, wie dä i die Sicherheitsgurte ineschlüft, lueg emal das a… Leisch eigentlich än Fallschirm a detä!„) Einer meiner persönlichen Favoriten ist der Pilot, der versucht, sein Flugzeug sicher zu landen, obwohl weder er noch sein Co-Pilot das je getan haben („Achtung, no öppe 50 Meter… Du, das isch ja d‘ Autobahn!Hätsch es wieder nid gmerkt, gäll?!„).

Emil ist auch bei buchplanet.ch aktenkundig, zum Beispiel mit seinen Wahren Lügengeschichten.

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