Auf grosser Fahrt

Haben Sie auch schon davon geträumt, eine grosse Entdeckungsreise zu unternehmen, wie seinerzeit Amundsen oder Stanley? Nein? Egal, nehmen wir es einmal an. In dem Buch Wie man bei Windstärke 10 stilvoll eine Tasse Tee trinkt von Mick Conefrey kann man alles nötige nachlesen.

Problem Nr. 1 bei jeder Expedition: Die Finanzierung. Nicht jeder kann solches Glück haben wie Henry Stanley bei seiner Livingstone-Suche (Blanko-Vollmacht eines reichen Mäzens). Die meisten Forschungsreisenden müssen entweder selber blechen (sofern sie das können) oder mühsam bei möglichen Sponsoren Klinken putzen. Dann muss die Ausrüstung zusammengestellt werden – Denken Sie lieber zweimal nach, was Sie eigentlich nicht brauchen und wovon Sie unbedingt Ersatzteile mitnehmen sollten! Die Entdeckungsgeschichte ist voll von Expeditionen, die entweder zuviel oder zuwenig Ware dabei hatten. Aber natürlich steht und fällt jede Expedition mit einer guten Mannschaft – und mit einem guten Anführer. Es wurde auch schon empfohlen, einen ganz speziellen Begleiter mitzunehmen, den niemand ausstehen kann; so werden alle Misserfolge diesem Aussenseiter in die Schuhe geschoben und der Rest der Gruppe wächst umso mehr zusammen. Weitere gute Ratschläge: Reisen Sie in der Wüste ganz langsam und sprechen Sie möglichst wenig, das reduziert den Schweiss. Gehen Sie nicht mit einer offenen Wunde ins Meer, das Blut könnte Haie anlocken. In der Antarktis brauchen Sie keine Angst vor Eisbären zu haben, dort gibt es nämlich keine.

Also Geld auftreiben, Koffer packen, Mannschaft anheuern – und los geht’s! Wie bitte? Wohin? Tja, leider gibt es nicht mehr viele unentdeckte Gebiete auf diesem Planeten… Aber wie wär’s mit dem Mars?

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