Eins Fünf

Die Hausnummer Eins an der Fifth Avenue in New York ist keine Adresse wie jede andere. Beweis? Der Roman One Fifth Avenue von Candance Bushnell.

In dem Art-déco-Appartementhaus am Anfang der Fifth Avenue, Heim der Reichsten und Schönsten, ist eine Wohnung frei geworden. Was heisst Wohnung – ein dreistöckiges Luxus-Penthouse, unter Brüdern (und Schwestern) 20 Millionen Dollar wert! Mrs. Houghton ist gestorben (anders werden in One Fifth keine Wohnungen frei) und prompt erwacht bei diversen Leuten Interesse an ihrer Bude. Zum Beispiel bei Mindy Gooch. Diese wohnt zwar in One Fifth, aber in der billigsten und unattraktivsten Wohnung (Parterre!), verdient gut, aber nicht so viel wie andere, und hat überhaupt das Gefühl, im Leben zu kurz zu kommen. Der erfolgreiche Drehbuchautor Philip Oakland, auch ein Hausbewohner, hat eine Tante namens Enid Merle (Hausbewohnerin), eine Ex-Freundin namens Charlene Diamond (Hausbewohnerin) und eine Assistentin namens Lola Fabrikant (Möchtegern-Hausbewohnerin) – und alle gieren nach dem berühmten 20-Millionen-Penthouse, besonders Lola, die unbedingt die New Yorker High Society erobern will. Ferner steht noch der neureiche Spekulant Paul Rice mitsamt Gattin Annalisa (Nicht-Hausbewohner) auf der Liste der Interessenten. Natürlich geht es hier nicht nur um Geld; in One Fifth gibt es viele Regeln, geschriebene und ungeschriebene. Die Machtspielchen können beginnen!

Um sich überhaupt einigermassen vorstellen zu können, von was für einer Art Wohnung hier die Rede ist, muss unsereiner als Normalverbraucher bzw. Normalverbraucherin Fernsehserien wie Diff’rent Strokes oder Jessie zu Rate ziehen. Mal sehen, welcher dieser versnobten Hohlköpfe das Rennen macht… Zu einem ähnlichen Thema vergleiche Blog vom 10. März 2016.

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