Oskärli!

Der Beginn eines neuen Jahres ist immer eine günstige Gelegenheit, um über die Zeit nachzudenken. Und mit der Zeit verbunden ist die Frage, ob es wohl möglich wäre, sich in derselben rückwärts zu bewegen. Darum geht es auch im Buch Oskar und das Geheimnis der verschwundenen Kinder von Claudia Frieser.

Oskar ist eigentlich ein ganz gewöhnlicher Junge. Eigentlich. Doch er hat von seinem unlängst verstorbenen Grossvater ein bedeutsames Vermächtnis erhalten: Das Geheimnis des Zeitreisens. Dazu muss man nur in einen ganz bestimmten hohlen Baum steigen und sagen, wohin die Reise gehen soll. Ganz einfach. Es wird allerdings empfohlen, sich vorher in Opas alter Truhe auf dem Dachboden die passende Garderobe auszusuchen. Natürlich will Oskar das sofort ausprobieren und macht, passend ausstaffiert, einen Ausflug nach Nürnberg anno 1484. Doch aus der geplanten Stippvisite wird plötzlich ein Abenteuer, in dem verschwundene Kleinkinder, eine Baderin, ein Mönch und der mittelalterliche Aberglauben eine Rolle spielen. Oskars Aufenthalt im 15. Jahrhundert dauert länger als geplant und beschert ihm viele Einblicke in das damalige Leben. Ein Leben, das für die meisten Menschen verdammt hart war.

Besonders erinnern wird Oskar sich vermutlich an einen Jungen, den er bei seiner Zeitreise kennen lernt, einen künstlerisch begabten Goldschmiedssohn namens Albrecht Dürer…

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