„O jerum, jerum, jerum,…

… o quae mutatio rerum!“ Im Studenten-Milieu spielt der Thriller Nashville oder Das Wolfsspiel von Antonia Michaelis (vergleiche Blog vom 5. Juli 2018).

Svenja Wiedekind ist nach Tübingen gekommen, um Medizin zu studieren. Doch kurz nach ihrer Ankunft bekommt sie ein Kind! Nein, nicht auf die biologische Art. In einem Küchenschrank ihrer Mietwohnung entdeckt Svenja ein Kind. Alter: ca. zehn Jahre; Geschlecht: männlich; Besondere Kennzeichen: schmutzig und verwahrlost, spricht kein Wort, offenbar schwer traumatisiert. Was nun? Svenja bringt es nicht übers Herz, den Kleinen einfach bei den Behörden abzuliefern, deshalb behält sie ihn bei sich und gibt ihm, nach der Aufschrift auf seinem T-Shirt, den Namen Nashville. Aber wer ist Nashville? Wo kommt er her? Warum hat er panische Angst vor Messern? Und wohin verschwindet er manchmal nachts? Svenja muss erkennen, dass sie da in eine üble Geschichte hineinrutscht, und lernt dabei eine ganz neue Welt kennen, die Welt der Obdachlosen. Plötzlich muss sich die Leipzigerin nicht nur mit ihrem Studium und ihren Hormonen herumschlagen, sondern auch mit einem frühreifen Strassenjungen und einem mysteriösen Serienmörder. Glücklicherweise stehen ihr einige Kommilitonen zur Seite, darunter ein gewisser Friedel Häberle (schwäbischer geht’s kaum).

Übrigens lernt man bei der Lektüre einiges über Tübingen, die Universitätsstadt am Neckar.

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