Rotlicht-Milieu?

Im Kriminalroman Die rote Lampe von Mary Roberts Rinehart (1876-1958) geht es um rotes Licht – aber nicht das, woran Sie jetzt denken!

Literaturprofessor William Porter fährt mit seiner Gattin Jane und seiner Nichte Edith nebst deren Bräutigam nach Twin Hollows. Dieses elegante Landhaus an der Küste hat Porter von seinem Onkel Horace geerbt und es ranken sich allerlei Geschichten darum… Tatsächlich dauert es nicht lange, bis merkwürdige Dinge geschehen. Zunächst werden nachts in der Umgebung reihenweise Schafe getötet; ein geheimnisvolles Zeichen (ein Dreieck in einem Kreis) taucht an den Tatorten auf; dann verschwindet ein Hilfspolizist und wird später ermordet aufgefunden. Und das alles soll angeblich mit einer geheimnisvollen roten Lampe im Fenster des Arbeitszimmers von Twin Hollows zusammenhängen! Professor Porter bekommt nicht nur den Aberglauben der örtlichen Bevölkerung zu spüren, auch Polizeidetektiv Greenough hat ihn ins Visier genommen. Und wie war das nochmal mit dem Tod von Onkel Horace? Herzversagen oder…? Während sich weitere Zwischenfälle ereignen und der Fall immer verzwickter wird, weiss der arme Professor bald selber nicht mehr, was er glauben soll.

Übrigens hat Twin Hollows früher einer Dame gehört, die sich als spiritistisches Medium betätigte… Der Roman, dessen Autorin zuweilen als „amerikanische Agatha Christie“ bezeichnet wird, erschien erstmals 1925.

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