More things in heaven and earth

31. Oktober, Halloween! Eine günstige Gelegenheit, um sich mit übersinnlichen Dingen zu beschäftigen. Besonders faszinierend finde ich Geschichten, für die es (wenigstens bisher) keine natürliche Erklärung gibt – die aber trotzdem belegt sind.

1889 brannte in Ohio ein Bett – nur das Bett, sonst nichts im Raum; sogar der Boden unter dem Bett war völlig unversehrt. 1892 wurde im Bundesstaat New York ein Mädchen exhumiert – der Sarg war, zur allgemeinen Überraschung, voller Wasser unbekannten Ursprungs. 1905 brach in einem Haus im englischen Derby gleich zweimal am selben Tag ein Feuer aus – in beiden Fällen deutete nichts auf irgendeine erkennbare Brandursache hin. 1910 wurde in Portugal ein totes Kind entdeckt – völlig blutleer, wie in einem Vampirfilm. 1927/28 erregte in New Jersey ein „Phantomschütze“ Aufsehen. Fenster- und Autoscheiben gingen zu Bruch, so, als hätte jemand geschossen – aber man hörte weder Schüsse, noch wurden Kugeln gefunden. 1929 wurde ein New Yorker Wäschereibesitzer tot aufgefunden – aus nächster Nähe erschossen allein in einem verschlossenen Raum, in dem weit und breit keine Waffe zu entdecken war. 1930 wurde einem Mann im amerikanischen Bundesstaat Washington bei der Arbeit der linke Arm zerquetscht – er war der dritte Mann in der dritten Generation seiner Familie, dem das passierte. 1931 entdeckte ein Mann in Nebraska in seinem Hinterhof einen afrikanischen Lemuren – niemand hat je erklären können, wie das Tier dorthin gekommen ist. Ebenfalls 1931 starb Angelo Faticoni, „der menschliche Korken“, der mit Ballast an den Füssen stundenlang an der Wasseroberfläche treiben konnte. Und dann war da noch 1885 in der englischen Stadt Exeter der Mann, den man partout nicht hängen konnte – jedesmal, wenn er mit der Schlinge um den Hals dastand (und nur dann!), versagte die Falltür.

Schon reichlich seltsam, nicht wahr? Interessierte Personen können sich die alte amerikanische Fernsehserie One step beyond zu Gemüte führen. Oder das Buch Wilde Talente von Charles Fort (1874-1932). Der Autor betrachtet darin über Jahrzehnte hinweg gesammelte Zeitungsmeldungen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.