26 Buchstaben

26 Buchstaben können ein ganzes Universum bedeuten: Das Universum der Bücher nämlich. In Bücher machen Kinder stark legt Ursula Meier-Hirschi dar, wie Kinder behutsam ans Lesen herangeführt werden können.

Die Ferien sind zwar gerade vorüber. Aber wie wäre es im nächsten Urlaub mit einer kleinen Reise zu literarischen Schauplätzen? Auf Peppinos Spuren nach Elba? Mit Giorgio das Val Verzasca hinunter? Mal nachsehen, ob die Uskokenburg oberhalb von Senj noch steht? Oder ins Engadin zu Schellen-Ursli? Noch einfacher ist natürlich ein kleiner Besuch in der nächsten Bibliothek. Wenn man einige grundlegende Dinge weiss, zum Beispiel über den Katalog, ist es (im wahrsten Sinne des Wortes) kinderleicht, sich hier zurechtzufinden. Falls Kinder lieber Comics als Bücher lesen, ist das kein Grund zur Panik – es ist allemal besser, als gar nichts zu lesen. Schliesslich fängt fast jede/r Leser/in zuerst mit Bilderbücher an; und Comics sind im Prinzip ja nichts anderes. Jella Lepman (1891-1970), einst aus Deutschland nach England emigriert, organisierte nach dem Zweiten Weltkrieg die erste grosse Jugendbuch-Ausstellung in ihrer zerstörten Heimat und prägte damit eine ganze Generation von jungen Leser/innen.

Ganz wichtig: Kein Mensch muss müssen (Gotthold Ephraim Lessing, Nathan der Weise, 1. Aufzug, 3. Auftritt)! Lesen sollte für Kinder kein Müssen, sondern ein Dürfen sein.

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