War diese Donna wohl mobile?

Enrico Caruso, der berühmteste Opernsänger aller Zeiten, ist eine der Hauptpersonen im Roman Wo Aida Caruso fand von Mayra Montero.

Ein grosses Empfangskomitee steht bereit, als Caruso zum ersten Mal kubanischen Boden betritt. Am 13. Juni 1920 soll der legendäre Tenor im Teatro Nacional in Havanna als Radames in Verdis Aida auftreten. Doch während des zweiten Aktes explodiert eine Bombe – und im allgemeinen Durcheinander verschwindet Caruso spurlos. Was ist passiert? Der Startenor, dessen Ansicht nach es sich bei der Explosion um einen gezielten Mordanschlag auf ihn handelt, ist kopflos geflohen und irrt, noch im Kostüm, durch die Strassen von Havanna, bis Aida Petrirena Cheng ihn aufliest. Diese Aida (wie passend!), Tochter eines Chinesen und einer Mulattin, hat keinen Dunst, mit wem sie es zu tun hat. Sie sieht einfach nur einen Menschen, der ihrer Hilfe bedarf. Ausserdem hat man ihr prophezeit, dass demnächst ein ganz besonderer Mann in ihr Leben treten würde! Mit Aida zusammen taucht Caruso für eine Weile unter, fern von Publicity und Mordversuchen. Eine gewisse Annäherung bleibt nicht aus.

Doch beide wissen, dass dies nur von kurzer Dauer sein kann, denn Caruso ist erstens verheiratet und zweitens schwer krank. Aber etwas bleibt: Aidas Tochter heisst nämlich nicht zufällig Enriqueta…

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