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Archiv vom ‘Diverses’

23. Oktober 2013

Puppen

by Sara Grob

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Das Brockenhaus Flawil und buchplanet.ch arbeiten sehr eng zusammen, im Brockenhaus entdecke ich immer wieder lustige, interessante und teils auch wertvolle Dinge. Heute habe ich über diesen schönen Puppenwagen gestaunt, den man für CHF 60.00 käuflich erwerben kann. Wäre ich doch nur nochmals Kind…
Ich dachte mir, dass es passen würde Ihnen zu dieser Fotografie noch einige Puppenbücher anzubieten. Mit Klick auf das Buchbild gelangen Sie zur Verkaufsseite.

 

Die Puppe und ich wünschen Ihnen einen schönen Abend.

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17. September 2013

Stimmt nachdenklich!

by Josef Beda

Gestern Montag-Abend – 16. September – wurde die neuste Folge der Quiz-Sendung »1 gegen 100«, moderiert von der charmanten Susanne Kunz, im SRF ausgestrahlt. Verschiedene Kandidaten wurden – wie in jeder Sendung – mit Fragen aus unterschiedlichen Bereichen konfrontiert. Die Spiele nahmen ihren Lauf: gewinnen, verlieren, und dazwischen knobeln, überlegen und kombinieren in angenehmen Rahmen. Gegen Schluss der Sendung konnte ein Kandidat zwischen den Bereichen »Schweizer Politik« und »Schweizer DJ« wählen; er entschied sich für »Schweizer Politik« – hätte ich, als ebenfalls dem älteren Semester angehörende Person, ebenso gemacht. Die Frage, welche Susanne Kunz dem Kandidaten stellte lautete: «Worüber stimmt das Schweizer Stimmvolk am kommenden Samstag ab?» Drei Antworten standen zur Auswahl: a) Aufhebung der Wehrpflicht ◊ b) Ankurbelung der Milchwirtschaft ◊ c) Abschaffung der Autobahn-Vignette.

Besuchen Sie die Sendung und staunen Sie selber!

Der Kandidat überlegte und fand die Antwort a) »Aufhebung der Wehrpflicht« als richtig. Tatsächlich, er tippte auf die richtige Antwort und sein Guthaben wuchs um 21’000 Franken! Was bedeutet dies genauer betrachtet? 21 der 46 Personen, welche noch im Spiel waren, antworteten falsch! – Eine Woche vor der Abstimmung!

12. September 2013

Thank You for Your Music

by Josef Beda

Heute jährt sich der Todestag des »Man in Black«, des »King of Country-Music«, zum zehnten Mal. Am 12. September vor zehn Jahren verstarb der unvergessliche Johnny Cash, der schon zu seinen Lebzeiten eine Legende war in seinem 72. Lebensjahr; schwer von seinen Krankheiten gezeichnet. – Doch Deine Fans werden Dich nie vergessen, Dich mit Deinen Songs wie »Ring of Fire«, »Walk the Line«, der unverkennbaren Johnny Cash-Music und Deiner Ausstrahlung. Thank you Johnny!

22. August 2013

„Ein Abschied verleitet immer dazu, etwas zu sagen, was man sonst nicht ausgesprochen hätte.“ Euphemia von Adlersfeld, deutsche Schriftstellerin 1854-1941

by Simone Gröbli

Geschätzte Blog-Leser

Ein französisches Sprichwort sagt; „Abschied ist immer ein wenig Sterben.“ So dramatisch will ich es nicht sehen, aber Fakt ist, meine Tage im buchplanet sind gezählt.

Und wie es so Usus ist wenn einer geht; derjenige hält meistens eine kleine Abschiedsrede. Das tue ich jetzt, in schriftlicher Form und ich will es nicht lassen, dabei quasi die Keule zu schwingen. Es sind zwei Anmerkungen die ich darlegen will und ich betone mit Nachdruck, dass das, was ich jetzt  anschliessend referiere, meine persönliche Meinung ist.

1.Anmerkung

Meine Einsatzzeit beim buchplanet wird nach einem halben Jahr nicht verlängert. Begründung vom Sozialamt: zu teuer für sie (in der Endabrechnung koste ich ihnen weniger als 200 Fr.) und ich bin kein „Sorgenkind“) Gott sei Dank bin ich das nicht! Mit Sorgenkind meine ich, ich habe keine physische und psychische Herausforderung, die ein langsames und gezieltes Einsteigen in die erste Arbeitswelt erfordert. Oder mit den Worten meines Sozialberaters zu sprechen; „Ich bin eigentlich zu gut für das Sozialamt. Danke für die Blumen, hilft mir aber im Endeffekt auch nicht weiter. Vor allem verwischt es bei mir nicht den Eindruck, dass mein Sozialamt lieber will, dass ich zu Hause bleibe.

2.Anmerkung

In der Schweiz gibt es den Leitsatz; „Niemand muss auf der Strasse leben.“ Dem stimme ich sofort zu. Dafür haben wir ja unter anderem die Sozialhilfe. Die sieht vordergründig wunderbar aus, hat aber für mich Ähnlichkeit mit gewissen Häuserfassaden zur DDR-Zeiten, die Staatschef Erich Honegger auf seinen Inlandsreisen jeweils zu Gesicht bekam. Diese Fassaden wurden, um Erichs Augen nicht zu beleidigen und um ihm zu zeigen wie wohltätig und wundersam der Sozialismus ist ,frisch angestrichen. Das Innere der Häuser blieb aber von dieser Verschönerung ausgeschlossen Sie waren nach wie vor grau und trist und konnten durchaus schon Zerfallserscheinungen zeigen.

Gemäss Bundesverfassung (Artikel 12 BV) soll die Sozialhilfe „ein menschenwürdiges Dasein ermöglichen.“ Ein hehrer Satz, nur die Crux ist, es wird nicht definiert, welche Mittel dafür notwendig sind. Und wenn in den letzten Tagen  viel von der Armutsgrenze (2200 Fr.) in der Schweiz gesprochen wird; mit Arbeit beim buchplanet komme ich knapp drüber, ohne Arbeit falle ich drunter. Ist das Existenzsicherung und menschenwürdiges Dasein?

Das war meine Motzerei. Aber schliesslich sollte bei einer Abschlussrede, dass Schöne und Positive überwiegen. Also; Es war toll, ein halbes Jahr meiner Liebhaberei nach zu gehen; sprich Bücher und Schreiben.

Aber so wie es manchmal im Leben geschieht, nicht die grosse Liebe ist die beständige, sondern die Vernünftige. Und die Vernünftige wird, Stand jetzt, vorläufig die Oberhand behalten  Also zurück zum Brotberuf. Und da befinde ich mich ja in bester Gesellschaft Denn Franz Kafka, als Beispiel zu nennen, hat neben seiner Schreiberei auch einen Brotberuf (seine Wortschöpfung übrigens) ausgeübt.

Und damit schliesse ich oder wie Theodor Fontane sagte; „Abschiedsworte müssen kurz sein wie eine Liebeserklärung.“

In dem Sinn, geschätzte Blog-Leser, alles Gute und ich hoffe dass ich sie mit meinen Beiträgen nicht allzu gelangweilt habe.

 

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20. August 2013

Die Steigung

by Josef Beda

An einem kürzlich stattgefundenen Treffen mit mir bestens bekannten Menschen, alle ausgestattet mit qualifizierter Anstellung, einem fundierten Allgemeinwissen und hervorragendem Spezialwissen in ihren jeweiligen Berufen, diskutierten wir gemeinsam über den Begriff der Steigung und wollten diese an einem Beispiel definieren. Dieses Unterfangen führte uns dann nach nicht ganz erfolgreichen Diskussion zur Fragen wie: «Wissen wir, die Personen in unserer dieser Gruppe die Lösung nicht eindeutig, macht man sich überhaupt Gedanken über die Definition der Steigung, oder nimmt man Gegebenes einfach so zur Kenntnis, ohne sich genauer um das »Eingemachte« zu kümmern?»

Wie auch immer. Wie eingeläutet, unser Thema war die Steigung einer Strasse, eines Weges oder eines Eisenbahntrasses in Prozentangabe und deren Interpretation an einem bestimmten Beispiel: Ist ein Höhenunterschied von 100 Meter bezüglich einer Strecke von 1000 Meteren steil oder nicht? Zuerst diskutierten wir die mathematische Definition der Steigung. In der Planimetrie, einem der vielen Teilgebiete der Mathematik, welche sich mit metrischen Problemen in der ebenen Geometrie beschäftigt, ist die Steigung als Winkel zwischen der längsten Seite und der diesem Winkel anliegenden Seite eines rechtwinkligen Dreiecks festgelegt. Durch Umstellung der entsprechenden Gleichung folgt für den eingeschlossenen Winkel, den wir mit α bezeichnen wollen:

Steigung in Winkelgrad:

tan α = Gegenkathete : Ankathete          

⇒          α = arctan (Gegenkathete : Ankathete)

 

Blog

 

Im Kartesischen Koordinatensystem ist die Steigung einer durch den Ursprung – den Schnittpunkt der x-Achse mit der auf ihr senkrecht stehenden y-Achse – verlaufenden Geraden definiert als:

m = Δy / Δx

Das heisst, jedem Wert von x wird eindeutig ein Wert für y zugeordnet:

y = mx =  (Δy / Δx) · x

 

Folie2

 

Der gemäss Guinness-Buch steilste Strassenabschnitt der Welt liegt in Neuseeland. Die 350 Meter lange Strasse mit dem Namen »Baldwin Street«, weist eine maximale Steigung von etwa 19° auf. Wenn man etwas über diese Angaben philosophiert, stellt sich schon Mal die erste Frage: Was ist die Länge der Strasse? Betrachten wir das Dreieck, wissen wir dann, ob mit der Strassenlänge die Projektion der steigenden Strecke auf die Horizontale, oder die Strecke selber gemeint ist?

Die uns bekannten Strassenschilder, welche die Steigung einer Strasse in Prozenten angeben, liefern uns die nächsten Fragen: Was bedeutet die im nachstehenden Verkehrszeichen angegebene Steigung von 12%? Wie gross ist der Winkel α, und was wäre dann eine Steigung von 100%?

steigung

Im Strassenverkehr und vielfach im Alltag auch, versteht man unter Steigung die prozentuale Steigung, die sich als Quotient aus dem Höhenunterschied und der horizontalen Distanz ›AB‹ zwischen zwei Punkten A und B berechnen lässt:

Steigung in Prozenten:

(Höhenunterschied : Horizonaldistanz) · 100%

Diese Angaben stimmen mit der mathematischen Definition überein. Der Höhenunterschied entspricht im rechtwinkligen Dreieck der Gegenkathete des gemessenen Winkels und die Horizontaldifferenz ›AB‹ zwischen den Punkten A und B der diesem Winkel anliegenden Seite: der Ankathete.

Eine Steigung von 12% bedeutet, dass auf die Horizontaldistanz ›AB‹ von 100 Metern ein Höhenunterschied von 12 Metern zu überwinden ist:

(12 m : 100 m) · 100% = 12%

Eine Steigung von 100% bedeutet demnach, dass auf einer Horizontaldistanz von 100 Metern auch die Höhe um genau 100 Meter zunimmt:

(100 m : 100 m) · 100% = 100%.

Die hundertprozentige Steigung entspricht dem Winkel α von:

arctan α (100 : 100) = arctan 1 = 45°!

Die Steigung von 19° der Baldwin Street entspricht umgerechnet einer prozentualen Steigung von zirka 35%. Und, wenn man die entsprechenden Bilder anschaut, dann sieht dies schon recht »strub« aus. Aus diesen Sachverhalten kommt man zum Schluss: Eine senkrechte Steigung ist nicht definiert, denn:

Bei der prozentualen Darstellung:

Steigung = (Höhenunterschied : Horizonaldistanz) · 100%

wäre die Horizontaldifferenz ›AB‹ zwischen den Punkte A und B gleich Null – und etwas durch Null gibt im Volksmund unendlich im mathematischen Sinn ist dies nicht definiert. Im Kartesischen Koordinatensystem wäre

Δx = 0

Dies liefert für die für die Gleichung

m = Δy / Δx

ebenfalls keine Lösung. Im Dreieck ist dies »von Auge« schon nicht möglich, weil alle drei Dreiecksseiten zu einem Strahl zusammen fallen.

Die »Steigung« ist in diesem Fall eben dann die Senkrechte!

Und wie rechnen sich die beiden Angaben gegenseitig um? Da die prozentuale Definition nebst dem Multiplikator »100%« der mathematischen Definition entspricht ist die Umrechnung einfach. Man braucht allerdings ein Hilfsmittel – eine Tabelle, ein Handy mit Rechneroptionen oder einen Taschenrechner um den Arcus des Tangens des Winkels α zu bestimmen. Man lässt bei der prozentualen Darstellung den Multiplikator 100% weg – das heisst man teilt den gegebenen Ausdruck durch 100% und stellt die Zahl als Dezimalstelle dar. Diese Zahl entspricht dem Tangens des Winkels α:

((Höhenunterschied : Horizonaldistanz) · 100%) / 100%

= Höhenunterschied : Horizonaldistanz = Δy / Δx = tan α

Eine Steigung von 12% wie sie in oben abgebildeter Tafel angegeben ist bedeutet: Höhenunterschied : Horizonaldistanz = 0,12; Dies ist der Tangens des Winkels. Durch Nachschauen erhält man den Winkel von ungefähr 6,84°.

 

Bild-Quellen:
Bild A: JBS
Bild B: JBS
Bild C: Internet (ohne Angabe des Eigners)

 

 

29. Juli 2013

Meine Aufgaben als Betriebsleiterin, Teil 1

by Sara Grob

Am 23. Juli erschien im St. Galler Tagblatt ein Bericht über buchplanet.ch und mich. Den Artikel findet man jetzt auch online und zwar hier.
Dank diesem Artikel konnten wir schon viele Neukunden gewinnen, die ich auf diesem Wege auch herzlich begrüssen möchte.
Sehr gefreut hat mich der Anruf eines Herrn, der sich bei mir für meine Arbeit bei buchplanet.ch bedankte. Er schätzt es sehr, dass nicht nur Bücher, sondern auch Menschen bei buchplanet.ch eine zweite, dritte oder gar vierte Chance erhalten.  Die Arbeit bei buchplanet.ch macht mir Spass, aber es steckt schon viel Kraft und Motivation von mir dahinter. Es tut mir deshalb sehr gut, wenn dies sogar von Aussenstehenden erkannt und ästimiert wird.

Es ist manchmal schwierig meine verschiedenen Funktionen, die ich bei buchplanet.ch habe, unter einen Hut zu bringen. Sehr wichtig ist bei buchplanet.ch die Budgetkontrolle. Wir sind ja immer noch in der Projektphase und es ist deshalb sehr bedeutsam, dass wir nicht mehr Geld ausgeben als wir budgetiert haben und dass wir unsere Verkaufsziele erreichen. Um die Verkäufe zu steigern haben wir ein (eher kleines) Werbebudget. Ich plane unsere Inserate und lasse sie von unserer Werbungsabteilung erstellen, dasselbe mit unseren Flyern. Da buchplanet.ch die Auflage hat dieses Jahr CHF 60’000.00 Spendengelder zu erhalten, gehört auch Fundraising zu meinen Aufgaben, hier werde ich von der Geschäftsstelle der Stiftung Tosam unterstützt. Um Bücher in den Onlineshop zu stellen habe ich leider meist zu wenig Zeit. Dies wird grösstenteils von den Mitarbeitern des buchplanet.ch erledigt (herzlichen Dank, ihr seid die Besten!!!). Jeden Montag schreibe ich einen Blogeintrag, manchmal kurz und gehetzt und manchmal länger und mit Musse.
Das Telefon wird meistens direkt durch mich abgenommen, hier nehme ich telefonische Bestellungen entgegen, beantworte Fragen und gebe Auskünfte.
Das Sortieren der neu eingetroffenen Bücher gehört auch zu meinen Aufgaben. Glücklicherweise werde ich hier aber noch von verschiedenen Mitarbeitern unterstützt. Es ist Wahnsinn wie viele und was für spannende Bücher wir erhalten. Das Sortieren ist eine abenteuerliche Aufgabe, die ich nicht missen möchte.
Zum Sortieren gehört auch die Lagerhaltung. Ich verschiebe die Paletten mit dem Palettenrolli, schreibe die verschiedenen Paletten an und achte darauf, dass es immer genug Bücher zum Zerlegen hat.
Die Halle von buchplanet.ch sollte auch einigermassen ordentlich aussehen. Das erledige ich entweder selbst oder delegiere es.

Jetzt ist es bereits 17:30 Uhr und bis um 18:00 Uhr muss ich die Pakete zur Post bringen (manchmal gehört auch das zu meinen Aufgaben).
Die Zeit reichte mir nicht um Ihnen alle meine Aufgaben vorzustellen. Ich werde bei Gelegenheit aber gerne eine Fortsetzung dieses Blogs schreiben.

Herzlichen Dank an alle Mitarbeiterinnen & Mitarbeiter, Gönnerinnen & Gönner, Kundinnen & Kunden – ohne euch wäre das alles nicht möglich

Meine liebste Beschäftigung

Meine liebste Beschäftigung

25. Juli 2013

Plaudereien

by Simone Gröbli

Geschätzte Blog-Leser

Ich hoffe, was heisst hier hoffen, ich erwarte es schon fast von Ihnen, dass Sie den Bericht über den buchplanet am Dienstag zum Frühstück, im Lauf des Tages oder nach Feierabend im St.Galler Tagblatt gelesen haben.

Und heute hätte eigentlich der nächste Höhepunkt sein sollen; der Auftritt im Fernsehen. Leider hast „TV O“ uns auf die nächste oder übernächste Woche vertröstet. Es kann ja sein, dass ein eventuelles erdbebenverursachendes Bohrloch brisanter für eine Berichterstattung ist, als ein Online-Shop für gebrauchte Bücher.

Apropos gebrauchte Bücher; in einem früheren Blog habe ich Ihnen, geschätzte Blog-Leser Iris von Roten, „Die Emanze der Schweiz,“ und ihr Hauptwerk „Frauen im Laufgitter“ vorgestellt. Ein kleiner Makel hatte diese Geschichte, denn die „Frauen im Laufgitter“ hatten wir nicht im Angebot.

Aber siehe da, er ist behoben der Makel. Das Buch ist tatsächlich aus irgendeiner Tiefe unserer unzähligen Bananenschachteln aufgetaucht. Und wer hat’s erfunden, „ähm,“ ich meinte natürlich gefunden; der Chef persönlich, also Sara. So gehört es sich doch oder?

 

Urs

 

Sonst, was könnte ich Ihnen, geneigte Blog, noch so vorplaudern?

Um Gottes willen, wie konnte ich das nur vergessen! Stellen sie sich vor, dass Royal Baby heisst jetzt nicht mehr Royal Baby sondern George, genauer gesagt „Seine königliche Hoheit Prinz George von Cambridge“  Nur blöd, dass er mindestens 70-80 Jahre in der Warteschleife hängen bleiben wird, bis er seinen Beruf mit der Bezeichnung König ausüben kann.

Falls ich Sie, betreffend dieser Meldung, neugierig gemacht habe, was aber absolut nicht meine Absicht war, und Sie also über „George-Boy“ mehr erfahren wollen, dann wenden Sie sich doch bitte vertrauensvoll an die „ 20 Minuten,“ „Blick am Abend“ oder an die sonstigen verschiedenen bunten Blättern.

Zum Schluss meiner Blog-Plaudereien, werde ich noch ein wenig elegisch. Denn, ausser es geschieht nicht noch ein kleines Wunder, beginnt quasi ab sofort meine Abschiedstour beim buchplanet. Das Soz.-Amt St.Gallen sieht sich leider ausserstande meine Arbeitskraft weiter dem buchplanet zur Verfügung zu stellen. Den Grund für keine Zweite Halbzeit ist schon fast skurril zu nennen.

Als Erklärung nehme ich eine Metapher zu Hilfe. Wie vielleicht nicht ganz unbekannt ist, musste Bärin Berna, weil sie herumzickte, das Urteil einer Zwangsverbannung aus dem Bärengraben nach Rumänien hinnehmen. Sie ist also eine Problembärin. Auf mich übertragen heisst das nun, nein keine falsche Schlussfolgerungen, geschätzte Blog-Leser, ich befleissige mich nicht der Zickerei, ich bin also keine Problembärin. Sondern einfach nur jemand, der seine ungewollte Untätigkeit, sprich Arbeitslosigkeit, mit einer sinngebenden Arbeit ausfüllen will. Aber wie schon oben erwähnt, dass ist anscheinend zu wenig  „Futter“,  um im Alternativ-Arbeitsmarkt einen Platz zu bekommen, respektive den für ein Jahr zu behalten.

Und mit diesem Votum bin ich fertig, Ich wünsche Ihnen, geneigte Blog-Leser, natürlich nur temperaturmässig gemeint, heisse Tage und falls Sie meine heutige Schreiberei tatsächlich in den Ferien lesen, weiterhin schöne Ferien.

28. Juni 2013

Schreibübungen

by Simone Gröbli

Geschätzte Blog Leser

Mit einem Tag Verspätung kommen Sie trotzdem noch in Genuss eines Blogs von mir. Jedenfalls hoffe ich, dass es für Sie jeweils ein Genuss ist, meine Beiträge zu lesen.

Neben Lesen, ist Schreiben meine zweite Leidenschaft. So als eine Art Finger- und Trockenübung verfasse ich zwischendurch journalistische Probestücke. So eines will ich ihnen in Form eines Kommentars der in die politische Richtung geht vorstellen. Das Thema ist der neue Flughafen in Berlin um dessen Fertigstellung und Eröffnung ein Schmierentheater sondergleichen entstanden ist. (Wie man mit solchen Grossprojekten umgeht, hätten die damaligen Verantwortlichen bei „unserem“ Gotthard-Eisenbahntunnel lernen können).

Zu dem Zeitpunkt als ich diesen Kommentar verfasste, wurde der Eröffnungstermin etwa zum zweiten Mal verschoben (In der Zwischenzeit ist man bei etwa vier Verschiebung angelangt und einer geplanten Teileröffnung diesen September). Köpfe wurden ausgetauscht, die nun retten sollen, was noch zu retten ist. Der neue Flughafenchef Mehdorn musste nun aber bereits einräumen, dass auf Dauer zwei Landebahnen nicht ausreichen werden.

Soweit die Vorbemerkungen.

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Du schöne Millionen und Milliarden

Stellen sie sich vor; sie planen eine Geburtstags- oder eine Hochzeitsfeier. Sie stellen eine Gästeliste zusammen; die Verwandten aus Amerika oder Australien sollen schliesslich auch bei der Sause anwesend sein. Dann folgt der Gau; die Feier verschiebt sich wegen des nicht fachgerechten Aufbaus des Apérozeltes. Trotz aller Vertröstungen und Versicherungen wird die zweite Terminsetzung ebenso ein Flop.

Genau dieses Szenario spielt sich jetzt live und exklusive und im grossen Rahmen beim neuen Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg ab.

Zwei Wochen vor der geplanten Eröffnungsfeier kann Frau Merkel diesen Termin in ihrem Kalender streichen. (Wälzt sie in dieser freien Zeit Gedanken über Griechenland und Monsieur Hollande in Paris?)

Was auch immer Frau Merkel oder die 10000 (aus)geladenen Gästen nun mit der ungeplanten Freizeit anfangen; Fakt ist, trotz Termindruck hatten Betreiberchefs noch Muse sich um ihre Promotion und Vorträge zu kümmern.

Eine nicht rechtzeitig abzunehmende Entrauchungsanlage ist der Schuldige Gerade im Flugverkehr wo Sicherheit vor Pünktlichkeit geht, ist das blamabel und beschämend. 2,5 Milliarden haben Berlin, Brandenburg und der Bund für dieses Renommierobjekt hinklotzt; zirka 15 Millionen kommen nun jeden Monat bis zum neu gesetzten Termin im März 2013 dazu

Egal ob es eine „dramatische und unschöne Situation“ ist, wie der brandenburgische Ministerpräsident Platzeck tönte, eines ist jetzt schon sicher, für die Region ist es ein Imageschaden von unabsehbaren Folgen

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17. Juni 2013

Wie mir Brockhaus letzte Woche und heute begegnete

by Sara Grob

Letzte Woche las ich in der Zeitung, dass Bertelsmann das Geschäft mit Lexika aufgeben will. Der Direktvertrieb des Brockhaus soll bis Mitte 2014 eingestellt werden.

Heute habe ich das Buch „Nette Leute“ von Otto Jägersberg in unseren Onlineshop gestellt. Im Klappentext des Buches stand: Dieses Buch sollte einmal heissen: Der Neue Brockhaus. Eine Idylle. Denn in „Nette Leute“ verkauft der Angestellte der Firma Heimbuch, Hugo Rattalt, 27, dem Postbeamten Karl Dietrich das bekannte Lexikon. Das Familienunternehmen jedoch untersagte die Titelwahl: „Den Titel gibt es ja schon“.

Übrigens: bei buchplanet.ch ist ein komplettes Brockhaus‘ Konversations-Lexikon aus dem Jahre 1898 erhältlich.

Brockhaus in 16 Bänden (+ Supplement-Band)

Brockhaus in 16 Bänden (+ Supplement-Band)

 

12. Juni 2013

Brockenhaus Flawil (Werbung)

by Sara Grob

Für Räumungen und Abholungen in der Region Flawil empfiehlt sich das Brockenhaus Flawil. Weitere Informationen erhalten Sie telefonisch oder unter www.brockiflawil.ch

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