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23. Oktober 2017

Sagenhafte Sagen

by Julia S.

„Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst…“ etc. das kennen wir alle, die meisten jedenfalls. Aber kennen Sie auch diesen Abgang? Und zum dritten Tag schuf Gott die Stadt Solothurn mit den Feldern, die sie umgeben, und dem Berg, der sie überragt… und so weiter. Das ist der Anfang der Erzählung „Wie die Leute von Solothurn die Schöpfung und Sintflut mit ansahen“ aus der alten Schweiz. Das Buch mit diesen merkwürdigen Sagen finden Sie jetzt im www.buchplanet.ch. Weiter heisst es im Text: „Nun muss man aber bedenken, dass zwischen dem zweiten und dem dritten Tag Hunderte und Millionen von Jahren vergingen.“ Aufschlussreiche Ansicht! Eine weitere Geschichte handelt von Sankt Kolumban, Sankt Gallus und den irischen Mönchen. Gallus war so ein irischer Mönch, er hatte ein Kloster gegründet, das immer grösser wurde, bis darum herum St.Gallen in der Schweiz entstand. Was er im siebten Jahrhundert im Bodenseeraum trieb, ist in dieser Sagensammlung nachzulesen, der auch dreierlei Arten von Erzählungen sind. Einige sind frei erfunden, andere behandeln ein bestimmtes Thema und andere endlich stützen sich auf Dokumente. Welche von dem einen oder anderen abstammen finden Sie schon heraus. Von dem Grafen von Greyerz, der Bärenjagd, ein Drache wird erwähnt – bin froh, dass sich weder das eine noch das andere Tier heute noch in unseren Wäldern befindet. Aha – von Frauentreue und den Söldnern, ebenfalls vom Nikolaus Omli ist die Rede als Titelüberschriften. Die schöne Sage von den Schwyzern und den Leuten aus dem Haslital ist ein Kapitel, mehr noch und für schaurige schöne Liebhaber äh Liebhaber schaurig Schöner Geschichten gibt’s den Rat der Toten. Die wunderbaren Abenteuer des Königs von Bern häng ich noch an, aber jetzt ist Schluss! Viel Vergnügen mit denkwürdigem aus einer alten Zeit.

2. Oktober 2017

Nicht gesucht, aber gefunden!

by Julia S.

Bücher die ich nicht direkt suchen würde, aber spannender Weise auf eine Vertiefung ihrer Themen neugierig bin. 🙂

Wenn Verwandte, Freunde oder Partner, verschwinden oder untertauchen, können die Hinterbliebenen nicht abschliessen, wie wenn jemand gestorben ist. Bis ins Detail werden die Fragen der Verlassenen durchleuchtet und von Aussteigern ihre Geschichten erzählt. Auf der Suche nach Aufklärung.

Sterbebegleitung ist Menschenbildung, nicht Fachgebiet. Mut zum Ja sagen. So bereiten sie Ihr Zuhause für die Heimkehr des sterbenden vor. Die tägliche Pflege des Patienten. Die Versorgung mit palliativer Medizin. Belastende Situationen. Kommunikation als Brücke zueinander – der sorgsame Umgang mit sterbenden. Reifeprozess zum Tod. Frage des Geistes und der Seele. Die Gestaltung des Abschieds. „So lerne ich, mich im Jetzt zu erleben, im ewigen Zeitenstrom, der durch mich hindurchfließt.“

 

Heitere Einführung in die Psychosomatik: Wird die Seele missachtet, leidet der Körper. „Das liegt dir im BLUT“, „In ANGSTSCHWEISS gebadet.“ Hier wird den Sprichwörtern auf den Grund gegangen. „Du bist ja völlig aus dem GLEICHGEWICHT.“ Und was auch bekannt betitelt wird – „Du Schlappschwanz“ hat den Ursprung auf… Seite 122, wenn Sie mögen!

Über alles mögliche gibt es Kochbücher, aber Bananen? Nun gut, da wäre: Bananen im Kokosnussmantel auf Reis „Colonial“ sieht köstlich aus. Speck, Kalbsfiletmedaillon, Schinkenstreifen wenn und Sie’s gerne essen, Seezungenstreifen, Krevetten – ne ne alles im gleichen Menü. Alles leckere Muntermacherrezepte! Neben Süssspeisen mit Bananen wird über den Anbau, die Geschichte und dem Fairen Handel berichtet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu den Büchern: FUNKSTILLE_1DICKER HALS UND KALTE FÜSSEZUM STERBEN WILL ICH NACH HAUSE_1BANANEN

Ich lade Sie ein, bei uns im www.buchplanet.ch auch Ihr Lieblingsbuch zu finden, das sie niemals gesucht hätten!

18. September 2017

Aber ich glaub schon

by Julia S.

Aus dem HANDBUCH DES ABERGLAUBENS sind wunderlich und suspekte Dinge zu lesen unter anderem aufgeschlagen bei A wie Achsel: Die A.höhle ist vielfach für den Zauber bedeutsam, weil sie für die Entstehung des Körpergeruchs wichtig ist. Aus der A.höhle stammendes fein geschnittenes Haar wird von den Mädchen unbemerkt dem geliebten Mann zu essen gegeben, worauf er unlöslich an sie gebunden ist. Bon appétit, kann ich da nur wünschen – igitt igitt igitt mi früürts – oder ich probiere es mal aus?! Dann gehen wir lieber dem Schmalzvogel auf den Grund, also dem Buttervogel: Eigentlich eine Hexe in Schmetterlingsgestalt, die in dieser Form leichter an Butter und Milch herankommt. Die gleiche Vorstellung liegt dem englischen Wort für Schmetterling, butterfly, zugrunde. Überdies haben Sie vielleicht schon von dem Gähnen gehört: Weit verbreitet ist der Gedanke, dass einerseits beim Gähnen die Seele durch den Mund entweichen, andererseits wie eine Mücke der Teufel in dieselbe eindringen kann. So soll sich der Gähnende zur Sicherheit am besten im Namen der heiligen Dreifaltigkeit bekreuzigen, zumindest aber die Hand vor den Mund halten. Soviel zu dieser höflichen Geste. Ein Brauch, der es ebenfalls in unsere Zeit geschafft hat ist der Hals und Beinbruch: Da im Zauberglauben der Wunsch häufig mit einer Beschwörung gleichbedeutend ist, kann auch durch die Umkehrung ein negativer Wunsch eine positive Bedeutung erlangen. So wünscht man H. u. B., um das gewünschte Glück nicht durch Bereden zu verrufen. Die Mundsperre ist: Den Vögeln, die Saatschädlinge sind, hatte man die M. angezaubert, indem der Bauer ein paar Körner in den Mund nahm und auf den Acker spuckte. Man verwendete gegen die M. auch ein Hängeschloss, das verkehrt an der Stalltüre hing. Zum Schluss der allseits beliebte Zucker: Gegen Schluckauf muss man ein Stück Zucker essen. Auf Granulationen in einer Fleischwunde streut man weissen Zucker als Sympatiemittel. Und gegen Rotlauf hilft das blaue Papier, in das Zuckerhüte eingepackt sind. Es bleibt zu hoffen, dass dieses Heilmittel nicht irgendwann einer modernen Designänderung zum Opfer fällt. Mit drei Bänden sind Sie über die Wintermonate, am warmem Kaminfeuer und den wandelnden Schatten bestens unterhalten, den uns noch heute geläufigen Redewendungen auf den Grund zu gehen. Vom Aal bis zur Gyromantie, vom Haar bis zum Otterköpfchen (weiss der Geier was das ist?!) und vom Palm bis zum (Sonntag) ach nein bis zum Z wie Zypresse.

11. September 2017

Ich gehöre ihm

by Julia S.

Kaum den ‚Chatroom-Falle‘-Blog (vom 21.8.2017) geschrieben, flattert eine neue Warnung aus dem Bücherregal. Hierbei handelt es sich um ein hochaktuelles Thema, das sich weiter verschärft. Es wuchert schon einige Jahre, scheint aber immer wieder in Vergessenheit zu geraten. Gemeint ist die Loverboy-Methode. Die Holländerin Merel van Groning, als Opfer dieser Erfahrung erzählt in ihrem Buch über ‚Gefangen im Netzt eines Loverboys‘ UND PLÖTZLICH GEHÖRST DU IHM… (Zu dem gleichen Thema gibt es einen Film: „Ich gehöre ihm“). Was sich in den Niederlanden ausgebreitet hat, ist in Deutschland und anderswo längst keine Seltenheit mehr. Es war bekannt, dass diese meist jungen Männer auf Schulhöfen, in Jugendtreffs, Fastfood-Restaurants oder natürlich im Internet Mädchen und sehr junge Frauen kontakten. Mädchen, die freigiebig Informationen über sich, ihre Lebenssituation, ihre Probleme in Chatforen preisgeben, sind ein leichtes Ziel für einen Loverboy, denn diese Informationen kann er für sich nutzen, um gezielt auf ein Mädchen eingehen zu können. Er spricht es an, hält den Kontakt, schenkt ihm Beachtung, verwöhnt es mit Aufmerksamkeit, mit Geschenken und Einladungen und heuchelt echte Zuneigung und die grosse Liebe. So beginnt für die Mädchen der Weg in die emotionale Abhängigkeit, schnell vernachlässigen sie sämtliche anderen Freundschaften und die Familie oder lehnen sie sogar völlig ab. Erst wenn das Mädchen regelrecht isoliert ist, wendet sich das Blatt: Dann sind sexuelle Gewalt und weitere kriminelle Handlungen der Loverboy-Täter an der Tagesordnung. Opfer sind aus allen Gesellschaftsschichten verzeichnet. (Alarm-Anzeichen sind mit Sicherheit, wenn der eigene Freund verlangt, dass das Mädchen mit seinen Freunden schläft. In einer gesunden Beziehung mit echter Liebe würde der Freund darüber Eifersüchtig sein.)

Merel ist das erste Mal verliebt und trifft auf Mike, der um einiges älter ist. Er überhäuft sie mit Komplimenten macht Geschenke, isoliert sie von ihrer Familie. Er achtet peinlich genau darauf, dass die Schule besucht und ihre Hausaufgaben erledigt werden. Er wird zu ihrem Mittelpunkt und macht sie von sich abhängig. Sie ziehen zusammen in eine Wohnung und er vermittelt Merel Liebe und Sicherheit. Er beteuert, sich immer um sie zu kümmern. Plötzlich schlägt sein Verhalten um und er vernachlässigt sie regelrecht bis sie Unterernährt ist. Nach scheinbar finanziellen Problemen glaubt Merel sogar selbst, dass es keinen Ausweg mehr gibt als den, dass sie sich verkauft…“

Die Eltern und die Polizei kämpfen gegen die Macht sogenannter Loverboys. Oft ist es zu spät. Im schweizerischen Gesetzbuch (StGB) werden Menschenhandel, Selbstbestimmungrecht und die Entscheidungsfreiheit immer wieder angepasst, dass Opfer besser geschützt werden. Leider werden sehr wenige Fälle zur Anzeige gebracht. Für Eltern gibt es genaue Informationen bei eilod.de eine Elterninitiative, die ein betroffener Vater ins Leben gerufen hat. Die Institution ‚Liebe ohne Zwang‘ lehrt mit Workshops an Schulen, die Loverboymasche zu entlarven und das Selbstbewusstsein zu stärken! Klären auch Sie auf. Danke.

 

4. September 2017

Lebendige Biographien

by Julia S.

In unserem www.buchplanet.ch finden unsere jungen Leser reizvolle Lektüre, Geschichte abenteuerlich zu lernen. Da gibt es zum einen den ‚Leonardo da Vinci, der Zeichner der Zukunft‘ und zum andern ‚Gutenberg und das Geheimnis der schwarzen Kunst‘ (Das ist nicht so düster, wie die Eltern gerade glauben.) Zwei Bücher mit ereignisreichen Lebensgeschichten von wahren Menschen.

Wir erfahren wer Leonardo da Vinci war, sein Name steht für Kunst und Wissenschaft, er war ein Genie als Maler, Architekt, Ingenieur und Forscher und war seiner Zeit Jahrhunderte voraus. Der helle Wahnsinn, wie viele Alltagsmaterialien und Vorgänge wir heute von ihm kennen – die für uns ganz selbstverständlich sind – die da aus seinem Kopf entsprungen sind! Eine Menge kann ich euch sagen! Kaum zu glauben, dass er soviel Zeit gehabt hat, das alles zu erfinden. Nun gut, im Hinblick darauf, dass er nicht vor der Fernsehkiste oder dem Computer sass, könnte man schon annehmen, dass da etwas mehr Zeit übrig bleibt, Nützliches zu erfinden, zu entwerfen, zu bauen und der Menschheit für die Zukunft zu hinterlassen um, sozusagen ewig zu leben.

Johannes Gutenberg erfand im 15. Jahrhundert den Buchdruck – den man die schwarze Kunst nannte – eine Idee die, die Welt veränderte! Aber erst einmal waren da die Kindheitstage, der gebräuchliche Spitzname für Johannes und der witzige Namenshergang, gut wurde daraus ein angenehmer ‚Gutenberg‘. Andere Kinder machten sich über ihn lustig. Wie viele von uns musste auch Johannes durch schwere Zeiten. Aber seine Erfindung, hat das Mediale Zeitalter gebracht. Dank des Buchdrucks konnte sich auf einmal jeder, der lesen und schreiben lernte, Wissen verschaffen. Die einfachen Leute konnten nun selbst die Worte von Jesus Christus lesen, dazu Wörterbücher, Erlasse, medizinische Anweisungen und bald Zeitungen. Und warum ist heute die Gutenberg-Bibel so wertvoll?

28. August 2017

Seelenfreundschaft zweier Dickhäuter

by Julia S.

DER ELEFANTENMANN ist ein Fotoband mit einer aussergewöhnlichen Lebensgeschichte, zweier unterschiedlicher Lebewesen. Folgen Sie der Anmut des alten Elefanten und den eindrücklichen Nahaufnahmen von Nomi Baumgartl.

Chris Gallucci geriet als Jugendlicher in Schlägereien, seine Eltern liessen sich scheiden, mit zwölf lief er von Zuhause weg und kam mit sechzehn das erste Mal in den Knast. Als Biker schlug er sich durch geprägt von Rebellion und Aggression. Das sollte sich erst ändern, als er zufällig auf das Filmset von Roar stieß, einem Film, an dem neben Hollywood- Diva Tippi Hedren und Tochter Melanie Griffith unzählige Löwen, Pumas und Tiger sowie zwei Elefanten mitwirkten. Chris war sofort fasziniert von Timbo, dem riesigen Elefanten, und bewarb sich als Elefantentrainer auf der kleinen Ranch von Shambala, wo die Tiere nach Drehschluss ihr Zuhause fanden. Es begann eine fast 30jährige Freundschaft zwischen Biker Chris und Timbo dem grössten afrikanischen Elefantenbullen in Nordamerika. In Chris‘ Tagebuch, das er über drei Jahrzehnte führte, obwohl er kaum schreiben konnte, ist des Öfteren zu lesen, dass er nicht weiss, welches Datum heute ist, das sei aber so eine Sache, die ihm an seinem Leben gefällt, sagt er. Manchmal grübelt er auch einfach über das Leben nach, während er mit Timbo herumhängt. Ob es das alles Wert sei, er hätte mit dieser Beziehung angefangen, als er einen schwarzen Bart hatte, und jetzt hat er einen grauen Bart. „Man muss für irgendwen oder irgendwas Leben, sonst hat das Leben keinen Sinn.“ betont Chris und erklärt, dass Timbos Antworten einfach seien – wie wir das von unseren Haustieren auch kennen – „ich brauch‘ was zu essen, ich brauch‘ Wasser, ich brauch‘ Auslauf, ich brauch Unterhaltung – könntest du mir dabei behilflich sein.“ Sie empfinden Schmerz. Ja, auch Glück, Erfüllung, Freiheit, Freundschaft. Ausserhalb der Ranch tauschen sie ihre Rollen und Chris lässt seinen Freund laufen wohin er will und wackelt selbst Timbo hinterher, so lerne er am besten von ihm und sehe was er so treibt. Es ist kein Kinderspiel, aber du musst auch kein Genie sein, um sie zu durchschauen. Chris hat neben Timbos Freundschaft noch etliche andere Hobbys, er sammelt gerne und liebt seinen Wahnsinn in Schwarz und Chrom!

21. August 2017

Achtung Falle!

by Julia S.

Ein regnerischer Tag im Juni, irgendwo in der niederländischen Provinz. Zwei Mädchen liegen bewusstlos hinter einer Bushaltestelle. Was ist passiert?

Heute lauern die Gefahren an jeder Ecke – eigentlich paradox – weil gerade das umgekehrte der Fall ist. Nicht draussen an der Ecke lauerts, sondern Zuhause im Internet, da wo jeder vor dem Computer tut was er will und sein kann was er sich vorstellt. Davon spricht auch das Buch CHATROOM-FALLE von Helen Vreeswijk aus unserem Büchershop www.buchplanet.ch. Die Geschichte zweier Mädchen die im Chatroom mit unbekannten Jungs schreiben. Eigentlich nichts ungewöhnliches – so schreiben sich heutzutage täglich, tausende unbekannte Menschen auf der ganzen Welt – Kennenlerngesprächsdialog, nichts auffälliges. Doch leider wissen wir nicht immer wer genau mit uns kommuniziert. Nicht alle Leute sind ehrlich und verfolgen ein anständiges Ziel, wie Freundschaftspflege, Geschäftliches oder ernst gemeinte Partnersuche. Wie es zu dem Vorfall der glimpflich ausgegangen ist kam, erzählt das Buch detailliert in seiner Geschichte. Die Falle beginnt da, wo manipuliert wird. Vermeintliche Modephotographen locken die Mädchen an, die modeln möchten. Alles passiert freiwillig, die Kommunikation wird aber in eine kriminelle Richtung gelenkt, die den unerfahrenen und jungen Opfern zum Verhängnis wird. Das was den beiden Mädchen passiert ist, ist kein Einzelfall. Helen Vreeswijk ist Kriminalbeamtin und erlebte nur zu oft, wie Jugendliche via Internet Opfer von Missbrauch und Gewalt wurden. Deshalb schrieb sie dieses fesselnde Buch. Schützen auch Sie unsere Mädchen und Jungen vor den Gefahren der vermeintlich anonymen Chatrooms. Halten Sie als Eltern aufklärende Gespräche dazu, oder suchen Sie sich Unterstützung aus Ratgebern. Schulen sind ebenfalls aufgefordert, eine Lektion zu gestalten, es ist einfach zu wichtig, als darauf zu verzichten! Herzlichen Dank.

14. August 2017

Post mit geballter Ladung

by Julia S.

Das ist der schweizerische Bundesbrief! SCHWYZ gab der Schweizerischen Eidgenossenschaft ihren Namen. Im Kanton Schwyz wird im Staatsarchiv der Bundesbrief der drei Ursprungskantone Uri, Schwyz und Unterwalden aus dem Jahre 1291 aufbewahrt, nebst weiteren unschätzbaren Staatsdokumenten des 13. bis 16. Jahrhunderts. Wann sich die restlichen Kantone diesem Bund angeschlossen haben, wo bis 1936 die kostbare Brief-Sammlung aufbewahrt wurde, warum die Schlacht am Morgarten nach einer Erneuerung des Vertrages verlangte, wieso Herzog Karl der Kühne von Burgund in der Schweizer Geschichte mitmischt und wofür die drei Bogen am Eingang des Staatsarchivs stehen ist aus der Mappe vom BUNDESBRIEF VOM 1.AUGUST 1291 zu entnehmen, erhältlich bei uns im www.buchplanet.ch. Fürwahr unheimlich interessant, wie viele Jahre es dauerte, bis die Schweiz die heutige Landesform angenommen hat und sich vollends alle Kantone als Eidgenossen bezeichnen durften. Wer weiss was in unserer Schweizer Verfassung steht? Ja bitte, Freiwillige vor?! 😉 Mit geballter Ladung ist gemeint, dass in dem Bundesbrief viele Varianten möglicher Vergehen und wie damit zu verwalten ist, plus Richtlinien für ein gemeinsames und friedliches Miteinander zusammengefasst sind. Konservative Regeln aufheben; warum nicht. Aber ohne Leitplanken überhaupt geht es nicht. Sie helfen den Menschen auf dem richtigen Weg zu gehen. Sonst herrscht ein ‘Sodom und Gomorrha’. Nun gut die harten Zeiten, wie man damals mit Gegnern umgegangen ist, haben sich (hoffentlich) verändert, doch die Gesamtheit des Vertrages ist ewig zeitlos geblieben. Nicht nur die Verantwortung jedes Bürgers wird genannt, auch die Gemeinden werden in ihre Pflicht berufen. Es lohnt sich, sich mit diesen Bundesbriefzeilen, als Schweizer wieder ins Gedächtnis zu rufen, wie wichtig das Zusammenleben auf friedlicher Basis ist! Zusammenhalt. Mit vereinter Kraft. Liebevoll miteinander. Gegen das Unrecht. Für die Liebe. Für Einigkeit. An alle Eidgenossen!

7. August 2017

Ramis Buch

by Julia S.

Das spirituelle Leben eines Kindes. Schon als vierjähriges Mädchen bastelte Rami kleine Bücher, malte Bildchen und klebte sie ein. Während andere Kinder Krankenschwester, Arzt oder Lehrer sein wollten, schwärmte Rami eine Autorin zu werden. Mit sieben Jahren illustrierte sie das Buch Ihrer Eltern Der gemeinsame Weg. Zu ihrem elften Geburtstag verkündete sie, ihr eigenes Buch schreiben zu wollen, illustrierte es und damit setzte sie RAMIS BUCH bereits im darauffolgenden Jahr um. Rami findet: „Ich möchte mein eigener bester Freund sein.“ Vielleicht gerade für unfreiwillige Singles ein hoffnungsvoller Ansatz für das Leben alleine. „Wenn ich etwas gut gemacht habe, lobe ich mich selbst.“ Übertreiben Sie es nicht mit dem Eigenlob, das kann einen eitlen Stolz hervorrufen, aber warum eigentlich auf Lob warten? Bejahen Sie sich und geben Sie sich selbst Komplimente für Gelungenes! Rami schreibt in kurzen Sätzen, einfach im Sinn, klar im Verständnis, und mit warmer Liebe für alle auf dieser Erde. Sie lehrt sogar uns Erwachsenen, was wirklich, ursprünglich und natürlich wichtig für unser Leben ist. Faszinierend wie jung sie ist und so vieles weiss und spürt. Sie erzählt von ihren Familienmitgliedern, den lieben Eltern und der jüngeren Schwester Mira. Sie liebt ihre grosse Sippschaft, wozu auch die Tiere gehören, wie der braune Hund Böckchen der auf Reisen mit darf, die Katze Streunerle, Miras schüchterne Katze Milli und vor allem ihr orangefarbener Kater Kürbis, von dem sie sich sehr unterstützt fühlt. In Meine Schwester in den himmlischen Welten erinnert sich Rami an die traurigen Ereignisse im Krankenhaus. Zu Weihnachten hätte das Baby Anjel die Familie ergänzen sollen, doch es starb noch vor der Geburt. ‚Mira versuchte Mama zu trösten, indem sie sagte: „Ich möchte dann lieber einen Bruder, als gar kein Baby'“. In einem Winterkurzurlaub in einem kalifornischen Nationalpark wanderte die Familie zu einem Wasserfall. Rami kletterte über die Felsen hoch um näher beim Wasser zu sein. Dort erschien ihr in hellem Licht die Gestalt von Anjel. „Ihre Worte waren so voller Frieden, dass ich auch ganz ruhig wurde.“ Als ihr Vater rief, konnte Rami sie nicht mehr sehen, doch sie wusste, die Schwester würde immer bei ihr sein. Ramis Zeichnungen und Bilder zeigen uns eindrucksvoll, wie naturnah und mit wie viel Liebe dieses Mädchen ausgestattet in unsere Welt gekommen ist. Ein Kind, das mit Himmelsaugen sehen kann. Rami: „Voller Liebe widme ich dieses Buch, meiner Familie und meinen Tieren, die mich so sehr unterstützten und allen Kindern und Erwachsenen überall auf der Welt.“

31. Juli 2017

Gefundenes – Kirche mit nassen Füssen

by Julia S.

Was Postkarten/Lesezeichen nicht alles hergeben…?! Wer lugt da aus dem Wasser? Der Glockenturm befindet sich in Graun in Österreich, in einem hübschen Örtchen im Südtirol, ein etwas unheimliches Wahrzeichen des Obervinschgaus. Ursprünglich lag das Dörfchen weiter unten ein paar Meter weniger als der heutige Ort, 1490m über Meer. Der Bau des Staudamms erhöhte den Wasserspiegel und das gesamte alte Dorf wurde zerstört und überflutet, nur der Turm ragt noch aus dem Wasser. So geheimnisvoll die Geschichte dazu wirken mag, so beliebt ist auch die Gegend und die Freizeitmöglichkeiten sind hier unbegrenzt. Das Dorf liegt am Ufer des Reschensees auch Lago die Resia genannt, im Sommer wie im Winter vergnügen sich Einheimische wie Touristen. Eine Schifffahrt um den Kirchturm von Altgraun ist ein Publikumsmagnet. Haben Sie für diese Ferien schon Ihr Reiseziel ausfindig gemacht? Wie wäre es mit einer Wanderung um den See, oder einer Lauftour von Reschen zur Etschquelle. Kurz vor der Grenze Südtirols finden wir den Ursprung der Etsch. Wer auch im Urlaub durchaus bereit ist neues zu lernen, begibt sich auf den Gletscherlehrpfad zur Weisskugelhütte (2554m). Die Weisskugel ist der zweithöchste Berg der Ötztaler Alpen. Auch die Radfahrer kommen nicht zu kurz. Für sie dürfte der Radweg Vinschgau: Reschen – Meran interessant sein, der sich einen Namen gemacht hat. Die Strecke ist ein Teil der via-Claudia-Augusta-Radroute, die der Etsch entlang verläuft. Oder eine MTB-Tour, (Mountenbike) von Graun zur Melager Alm in 1975m Höhe. Auf die Melager Alm mit dem Bike ist für jeden machbar – und einzigartig! Machen Sie’s im Sommer wie der Glockenturm und tauchen Ihre Füsse ins kühle Nass. Baden, Surfen und Segeln, welch ein Spass! Im Winter darf man warm eingepackt im Skianzug oder im Pelzmantel (künstlich nur natürlich) zur Winterwanderung antreten, oder sich vergnügen mit der Rodelfahrt zur Ochsenbergalm – ein wahres Winterparadies in Langtaufers (1500m). Die Skigebiete Schöneben – das famlienfreundliche,  das Maseben – das kleine für Skitourenliebhaber und Haiderhalm – am Reschenpass (1504m), ein Gehimtipp im Vinschgauer Oberland. Nun denn, Ihnen fröhliche Ferien! Und aha! – lesen bildet – ich habe ein Buch aufgeschlagen und eine Postkarte mit viel Abenteuer gefunden! Auf geht’s…