Heil Hafechäs!

George Baxts nächste Kandidatin für seine Promi-Krimis ist die „Göttliche“: Mordfall für Greta Garbo.

1942: Greta Garbo soll in einem Film über die Jungfrau von Orléans die Hauptrolle spielen. Peter Lorre wird mitwirken, Boris Karloff ebenfalls – und auf dem Regiestuhl kein geringerer als der legendäre Erich von Stroheim. Eine gigantische Produktion in Technicolor, angerichtet von einem Regisseur, dessen exzessiver Perfektionismus geradezu berüchtigt ist. Das kann ja heiter werden mit all diesen grossen Egos im Studio! Doch das ist noch nicht alles. Der unabhängige Produzent, der den Film finanziert, ein gewisser Albert Guiss, ist leider ein recht undurchsichtiger Zeitgenosse. Was sind seine Absichten? Dann gibt es da im Studio noch Leute mit Namen wie Werner Lieb, Gustav Henkel, Lisa Schmidt, Martin Gruber… Die reinste Deutschen-Kolonie! Alles Emigranten, so wie Lorre? Oder vielleicht doch Spione der Nazis? Schliesslich befinden sich die Vereinigten Staaten von Amerika seit kurzem im Krieg gegen das Dritte Reich. Greta kommt bald zu dem Schluss, dass bei dieser ganzen Sache etwas faul ist. Geht es tatsächlich um Spionage? Und was ist mit der Leiche, die dann natürlich prompt auch noch auftaucht? Die Schwedin selbst ist (in den Augen mancher Leute) auch nicht gerade über jeden Zweifel erhaben – denn immerhin ist Adolf Hitler ein grosser Fan der Garbo…

Ferner treten auf: Louis B. Mayer. Samuel Goldwyn. Bela Lugosi. Hedda Hopper (Blog vom 28. März 2017). Marion Davies. Mercedes de Acosta. William Haines. Ganz zu schweigen von den Personen, die zwar nicht auftreten, aber namentlich erwähnt werden. Dieser Krimi ist die reinste Hollywood-Parade!

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