„Gott beschütz‘ mich vor Verwandten…“

Amy und Dan Cahill würden diesem Wunsch aus einem alten deutschen Schlager vermutlich zustimmen. Sie sind die Hauptpersonen in Die 39 Zeichen – Die Rache der Romanows von Patrick Carman.

Die Geschwister Amy und Dan sind auf der Suche nach dem Vermächtnis ihrer Grossmutter – dabei handelt es sich immerhin um ein Geheimnis, dass ungeheure Macht bedeutet. Doch leider sind noch diverse weitere Parteien aus dem umfangreichen Cahill-Clan an dem Abenteuer beteiligt. Man kämpft ohne Rücksicht auf Verluste und Pardon wird nicht gegeben! Amy und Dan sind schon um den halben Globus gereist, um die insgesamt 39 Zeichen zu finden, die zum Geheimnis führen, nun landen sie in Russland. Vom Schlachten-Denkmal in Wolgograd (dem früheren Stalingrad) führt die Spur nach St. Petersburg und dann weiter nach Zarskoje Selo, dem „Zarendorf“. Die Geschwister besuchen das Palais des Fürsten Felix Jusupow, wo man einst Rasputin zu ermorden versuchte (erfolglos), das luxuriöse Spielzimmer von Zarewitsch Alexei, schliesslich auch noch den Moskauer Kreml und geraten in ein furioses Abenteuer um die Grossfürstin Anastasia (vergleiche Blog vom 16. Dezember 2013), Rasputin (vergleiche Blog vom 7. März 2017) und das Bernsteinzimmer. Das Bernsteinzimmer, eines der grössten Rätsel des 20. Jahrhunderts! Jene Wandverkleidungen aus dem „Gold der Ostsee“, die sich ursprünglich im Katharinenpalast in Zarskoje Selo befanden, später von deutschen Soldaten nach Königsberg gebracht wurden und seit dem Ende des 2. Weltkrieges verschollen sind…

Und immer die skrupellose Verwandtschaft im Nacken! Die Rache der Romanows ist der fünfte Teil einer längeren Reihe. Das hat zur Folge, das die Geschichte leider etwas abrupt beginnt und etwas abrupt endet.

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