Drei alte Schachteln

Noch bevor Wachtmeister Studer das Licht der literarischen Welt erblickte, veröffentlichte Friedrich Glauser den Kriminalroman Der Tee der drei alten Damen.

Eines Nachts wird in Genf ein bewusstloser Mann aufgefunden, der offenbar an einer schweren Vergiftung leidet. Es handelt sich dabei um einen gewissen Walter Crawley, Sekretär von Sir Eric Bose, dem Gouverneur eines Kleinstaates in Britisch-Indien. Der Arzt Dr. Jean Thévenoz und seine Verlobte, die amerikanische Psychiaterin Dr. Madge Lemoyne, wollen der Sache auf den Grund gehen. Das gleiche Ziel hat Kommissar Pillevuit von der Kriminalpolizei. Ferner treten auf: Professor Louis Dominicé, ein reichlich undurchsichtiger Gelehrter mit Hang zum Okkultismus und zum Morphium; Jane Pochon, des Professors Haushälterin, noch rätselhafter als ihr Arbeitgeber (und übrigens eine der drei Damen im Titel); Cyrill Simpson O’Key, irischer Reporter; Herr Eltester, zwielichtiger Apotheker, dem das gleiche Schicksal widerfährt wie Mister Crawley; Dr. Wladimir Rosenstock, Assistenzarzt; Jakob Rosenstock, Gymnasiast und Schulschwänzer, Bruder des Vorigen; Natalja Kuligina, genannt Natascha, sowjetische Agentin; Staatsrat Martinet, Vorsteher des kantonalen Justizdepartements… Es geht um Ölfunde, um einen entthronten indischen Herrscher, um diplomatische Ränkespiele und um Drogen.

Vor der Kulisse des Völkerbundes enthüllt sich ein umfangreiches internationales Panorama. Bei buchplanet.ch ist der Tee in der zweiten Auflage von 1941 erhältlich.

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