Mit Seil und Haken

Hach ja, das gute alte Matterhorn… Unser Nationalberg mit der (wenigstens von Norden her gesehen) unverwechselbaren Form gehört ebenso zur Schweiz wie die Schokolade und die Uhren.

Am Nachmittag des 14. Juli 1865 ist es soweit. Eine Gruppe von Bergsteigern erreicht den Gipfel des Matterhorns – der Berg ist bezwungen, zum allerersten Mal! Sie sind zu siebt: Die Engländer (die haben ja bekanntlich den Alpinismus erfunden) Whymper, Douglas, Hadow und Hudson, der französische Bergführer Croz sowie die Einheimischen Peter Taugwalder Vater und Sohn. Doch  nur drei kehren zurück, nämlich Whymper und die beiden Taugwalders. Es geht ganz schnell – einer verliert den Halt (genau kann das später nicht mehr rekonstruiert werden), reisst den Nächsten mit… Taugwalder Senior kann das Seil gerade noch um einen Felszacken schlingen und rettet sich, seinem Sohn und Whymper damit das Leben, während die vier Übrigen in den Tod stürzen. Was ist tatsächlich geschehen? Wir wissen es nicht mit Sicherheit, aber dieses tragische Ereignis wirft einen Schatten auf die glorreiche Erstbesteigung des Matterhorns. Berühmt wird Whympers Behauptung (mag sie nun wahr sein oder nicht), er habe unmittelbar nach der Katastrophe am Himmel zwei Kreuze erblickt.

Diese dramatischen Ereignisse erzählen Hannes Taugwalder und Martin Jaggi in ihrem Buch Der Wahrheit näher.

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