Und bei Beerdigungen regnet es

Christian Georg Salis hat in seinem Buch Der Böse steht noch einmal auf typische Klischees aus Hollywood-Filmen zusammengetragen. Es folgen einige Beispiele:

Wenn man alleine zuhause ist und ein verdächtiges Geräusch hört, kann man sich die Frage „XY, bist du das?“ sparen – es ist mit grösster Wahrscheinlichkeit nicht XY. Bei Polizisten nimmt mit jedem höheren Dienstgrad der Körperumfang zu. Selbst die bravsten, seriösesten Frauen werden ganz andere Menschen, sobald sie die dicke Brille abnehmen und das hochgesteckte Haar öffnen. Wenn es von jemandem heisst „Seine Leiche wurde nie gefunden“, dann kann man Gift darauf nehmen, dass der Betreffende noch lebt. Leute, die beim Essen ohnmächtig werden oder sterben, fallen mit der Nase voran geradeaus in ihre Teller. Auf der Flucht sollte man sich nie rückwärts bewegen – man läuft dem Monster oder dem Mörder direkt in die Arme. In Paris sieht man von jedem Fenster aus den Eiffelturm. Ein Ober-Schurke tötet mindestens einen seiner Untergebenen vor den Augen der anderen. Wer einen Schlag auf den Kopf bekommt, wird für eine Weile bewusstlos, trägt jedoch keine weiteren Schäden davon. Explodierende Autos fliegen meterweit durch die Luft.

Wenn alles ruhig ist und sich nur eine Kinderschaukel quietschend bewegt, dann ist grösste Vorsicht geboten!

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