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Die Königin der Instrumente

von Gabriel Weber

So wird sie genannt: Die Orgel. Und Die Orgel heisst auch ein kleines Buch von Friedrich Jakob.

Orgelmusik, die durch den Raum braust: Erhaben und unheimlich zugleich. Zur Begleitung von Gottesdiensten ebenso geeignet wie zur Untermalung von Gruselfilmen. Aber was ist eigentlich eine Orgel? Ein Koloss mit vielen Pfeifen, vielen Tasten und mehr Pedalen als jedes Auto? Auch, aber nicht nur. „Die Orgel ist ein Aerophon aus skalamässig gestimmten Eintonpfeifen, die durch ein Gebläse gespeist und durch Klaviaturen eingeschaltet werden.“ (Curt Sachs) Sie war bereits in der Antike bekannt. Eine Orgel besteht aus vielen verschiedenen Teilen: Pfeifenwerk, Gebläse, Windlade, Prospekt etc. Ein klassisches Kircheninstrument war sie ursprünglich ganz und gar nicht – die frühen Christen hegten eine tiefe Abneigung gegen Instrumentalmusik im Gottesdienst – und es ist bis heute nicht ganz klar, wodurch die religiöse Karriere der Orgel eigentlich begann. Natürlich wurde sie, so alt sie ist, auch weiterentwickelt: Heute muss man nicht mehr wie einst per pedes den Blasebalg bedienen, um Luft in die Pfeifen zu kriegen. Spezialfälle sind Drehorgeln, Handorgeln usw.

Auch in der Literatur hat die „Königin der Instrumente“ Spuren hinterlassen. Kapitän Nemo (Blog vom 20. August 2015) ist ein ebenso leidenschaftlicher Orgelspieler wie das Phantom der Oper (Blog vom 3. Mai 2018).

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