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Der Kampf um das Universum

Ein grössenwahnsinniger Schurke und sein missgestalteter Handlanger, zwei unwahrscheinliche Helden und ein mysteriöser Fremder… Der Schattenbeschwörer von G. P. Taylor ist ein aufregendes Buch!

18. Jahrhundert, an der  Küste von Yorkshire: Thomas und Kate, zwei Kinder aus dem Dorf Thorpe, machen die Bekanntschaft eines jungen Afrikaners, der sich Raphah nennt. Gemeinsam kommen sie Obadiah Demurral, dem Pfarrer und Dorf-Tyrannen, auf die Schliche. Demurral hat nämlich grosse Pläne: Nichts weniger als die Herrschaft über das Universum ist sein Ziel! Erste Vorbereitungen hat er bereits getroffen. Eine goldene Statue, der sogenannte Keruvim, verleiht dem dämonischen Prediger (der sich innerlich längst von Gott abgewandt hat) eine unheimliche Macht. Es gibt zwei Keruvim auf der Welt; jetzt fehlt Demurral zur Verwirklichung seiner Pläne nur noch der andere. Wie sollen zwei Kinder wie Thomas und Kate ihn aufhalten? Zum Glück gibt es Raphah, dessen Besonderheit schon bald offensichtlich wird. Raphah scheint nämlich so eine Art Heiliger zu sein, er tröstet die Armen und Verzweifelten, heilt einen Stummen und exorziert sogar einen Dämon, alles in unerschütterlichem Vertrauen auf Gott. Selbst zum Märtyrertod ist er bereit, wenn es sein muss. In Begleitung seiner beiden neuen Freunde stellt Raphah sich dem machtgierigen Pastor in den Weg. Was Demurral nicht ahnt: Er ist in seinem ganzen Wahn selber nur die Marionette eines ganz anderen, noch viel schlimmeren Bösewichts… eines Bösewichts, der schon sehr lange auf seine grosse Chance wartet… In der Kirche von Whitby kommt es schliesslich zum epischen Showdown.

Und das Alles geschieht auf ein paar Quadratkilometern mitten in der tiefsten englischen Provinz! Im Nachwort verweist der Autor ausdrücklich darauf, dass es die im Roman beschriebenen Orte im Norden Englands wirklich gibt. Man merkt bald, dass es in diesem Buch in erster Linie um die Religion geht. Je länger man liest, desto offensichtlicher wird der Bezug zum christlichen Glauben.

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