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Der Wind, der Wind, das himmlische Kind…

von Gabriel Weber

Heute, geschätztes Publikum, befassen wir uns mit einem ganz alltäglichen Thema, das seltsamerweise oft tabuisiert wird: dem Furzen. Das ist Ihnen auch schon ein- oder zweimal passiert, geben Sie es zu!

Wer denkt, ein Furz sei einfach ein Furz, der irrt sich gewaltig! Die „Darmstädter“, vermutlich von Adam persönlich erfunden, können nämlich cognito (mit Vorankündigung) oder incognito (ganz überraschend) auftreten. Ferner muss mit Gefolge und ohne Gefolge (also Geruchs-Emissionen) unterschieden werden. Da gibt es beispielsweise den Darmstädter cognito ohne Gefolge (vapor tonans communis). Er ist harmlos, aber laut. Obwohl er manchmal eine ausgesprochene musikalische Begabung verrät (besonders unterstrichen durch die Resonanz der Hose), sollte man ihn in Gesellschaft besser unterlassen – viele Leute haben da Vorurteile. Der Genuss von Hülsenfrüchten begünstigt den Darmstädter incognito mit Gefolge (vapor perfide odoratus). Will man sich in einer Menschenmenge mehr Platz verschaffen, bietet sich der Circusfurz (vapor circensis maximus) an, natürlich mit möglichst viel Gefolge. Der untergeschobene Furz (vapor adoptivus) wird ungerechterweise dem Hund oder dem Diener oder dem Nachbarn zugeschrieben. Am schlimmsten ist zweifellos der Furz mit Sauce (vapor succulentus), der… Na, da wollen wir jetzt lieber nicht ins Detail gehen.

Die Historia Naturalis Vaporum, die Naturgeschichte der Fürze, ist jetzt bei buchplanet.ch erhältlich.

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