Das ist die Liebe der Matrooosen…

Nennt mich Ismael“ ist wahrscheinlich einer der berühmtesten Anfangssätze der Weltliteratur. Er stammt aus Herman Melvilles Klassiker Moby Dick.

Ismael ist Matrose, und zwar Matrose auf der „Pequod„, einem Walfangschiff unter dem Kommando von Kapitän Ahab. Ein seltsamer Mensch, dieser Ahab. Als die „Pequod“ in See sticht – es dauert einige Kapitel, bis es soweit ist – , lässt er sich erst einmal tagelang nicht auf Deck blicken. Dann taucht er auf und erklärt der Mannschaft, er jage nicht irgendeinen Wal, sondern einen ganz bestimmten. Einen weissen Wal mit gefurchter Stirn und dreifach durchlöcherter Steuerbordflosse: Moby Dick. Den jagt Kapitän Ahab nicht aus kommerziellen, sondern in erster Linie aus persönlichen Gründen, und das schon lange; ein Bein hat er dabei bereits eingebüsst. Moby Dick hat nämlich gar keine Lust, sich erlegen zu lassen (vernünftiges Tier!), und er weiss sich zu wehren. Doch das stört den Kapitän nicht, im Gegenteil. Das Schiff ist also unterwegs. Es dauert recht lange, bis man den gesuchten Wal endlich sichtet (in der Zwischenzeit erfährt das Publikum viele mehr oder weniger interessante Dinge über Wale); Ahab stösst seinen zum bekannten Zitat gewordenen Ruf aus: „Dort bläst er!„, greift zur Harpune und ist kaum noch zu bremsen. Dann beginnt die wilde, verwegene Jagd.

Der Legende nach, so berichtet Ismael, ist Moby Dick weit mehr als einfach nur ein gewöhnlicher Wal. Man sagt, er sei unsterblich und allgegenwärtig… Der uralte Kampf des Menschen gegen die Natur, eine epische Schlacht. Und das Ende? Kaufen Sie das Buch (buchplanet.ch) und lesen Sie selbst.

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