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Confutatis

von Gabriel Weber

Der frühe Tod Wolfgang Amadeus Mozarts ist ein Mysterium, nicht erst seit dem Film Amadeus. Jetzt bei buchplanet.ch: Mozarts letzte Arie von Matt Beynon Rees.

1829: Maria Anna Berchtold von Sonnenberg, geborene Mozart, als „Nannerl“ einst die berühmte Schwester des noch viel berühmteren Bruders, übergibt ihrem Neffen Franz Xaver Wolfgang (er ist das jüngste Kind Wolfgangs, beim Tod des Vaters erst einige Monate alt) ein geheimnisvolles Buch. Es enthält Aufzeichnungen über eine Reise, die Nannerl im Dezember 1791 unternommen hat. Ihre Schwägerin Constanze hat ihr damals geschrieben, Wolfgang sei verstorben – und habe zuvor den Verdacht geäussert, vergiftet worden zu sein… Nannerl fährt also nach Wien. Und stösst, kaum dort angekommen, auch schon auf geheimnisvolle Tatsachen im Zusammenhang mit ihrem toten Bruder. Sie spricht nicht nur mit Constanze, sondern auch mit Emanuel Schickaneder (Librettist der Zauberflöte), Anton Stadler (ein Freund des Hauses Mozart), Magdalena Hofdemel (eine Schülerin Wolfgangs) sowie mit Baron van Swieten und Prinz Lichnowsky (Wolfgangs Gönner und Förderer). Nannerl ist, wie sich herausstellt, nicht die einzige, die an der offiziellen Todesursache („Hitziges Frieselfieber“) zweifelt. Gab es etwas oder jemandem, vor dem Wolfgang Angst hatte? Hat seine Verbindung zu den Freimaurern etwas mit seinem Tod zu tun? Besteht ein Zusammenhang mit politischen Intrigen? Welche Rolle spielt Kaiser Leopold II.? Die Aufklärung, die Revolution in Frankreich, Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit…

Nicht nur die Spannung eines historischen Thrillers, sondern auch die unvergleichliche Herrlichkeit von Mozarts Musik… Ach ja, was den Titel dieses Blogs betrifft: Confutatis ist ein Teil von Mozarts legendärem Requiem, seinem letzten Werk.

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