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Archiv vom November, 2017

30. November 2017

Confutatis

Der frühe Tod Wolfgang Amadeus Mozarts ist ein Mysterium, nicht erst seit dem Film Amadeus. Jetzt bei buchplanet.ch: Mozarts letzte Arie von Matt Beynon Rees.

1829: Maria Anna Berchtold von Sonnenberg, geborene Mozart, als „Nannerl“ einst die berühmte Schwester des noch viel berühmteren Bruders, übergibt ihrem Neffen Franz Xaver Wolfgang (er ist das jüngste Kind Wolfgangs, beim Tod des Vaters erst einige Monate alt) ein geheimnisvolles Buch. Es enthält Aufzeichnungen über eine Reise, die Nannerl im Dezember 1791 unternommen hat. Ihre Schwägerin Constanze hat ihr damals geschrieben, Wolfgang sei verstorben – und habe zuvor den Verdacht geäussert, vergiftet worden zu sein… Nannerl fährt also nach Wien. Und stösst, kaum dort angekommen, auch schon auf geheimnisvolle Tatsachen im Zusammenhang mit ihrem toten Bruder. Sie spricht nicht nur mit Constanze, sondern auch mit Emanuel Schickaneder (Librettist der Zauberflöte), Anton Stadler (ein Freund des Hauses Mozart), Magdalena Hofdemel (eine Schülerin Wolfgangs) sowie mit Baron van Swieten und Prinz Lichnowsky (Wolfgangs Gönner und Förderer). Nannerl ist, wie sich herausstellt, nicht die einzige, die an der offiziellen Todesursache („Hitziges Frieselfieber“) zweifelt. Gab es etwas oder jemandem, vor dem Wolfgang Angst hatte? Hat seine Verbindung zu den Freimaurern etwas mit seinem Tod zu tun? Besteht ein Zusammenhang mit politischen Intrigen? Welche Rolle spielt Kaiser Leopold II.? Die Aufklärung, die Revolution in Frankreich, Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit…

Nicht nur die Spannung eines historischen Thrillers, sondern auch die unvergleichliche Herrlichkeit von Mozarts Musik… Ach ja, was den Titel dieses Blogs betrifft: Confutatis ist ein Teil von Mozarts legendärem Requiem, seinem letzten Werk.

28. November 2017

Die Mitternacht zog näher schon…

Dass es zum Beispiel in Grossbritannien von Gespenstern nur so wimmelt (und ich meine jetzt nicht das Schreckgespenst namens „Brexit“), das ist ja allgemein bekannt. Aber haben Sie gewusst, dass auch in unserer braven, sauberen, gut organisierten Schweiz immer wieder Unheimliches geschieht?

In der Guntenschlucht bei Sigriswil BE ist schon mehrmals ein geisterhafter Hund gesichtet worden. Am Pilatus sollen Drachen hausen, im Jura hingegen wird von Feen berichtet. Der Bözbergtunnel und der Gubristtunnel waren beide schon oft Schauplatz unerklärlicher Vorfälle. Das geisterhafte Jodeln im Klöntal GL soll von einem Sennen stammen, der einst im Kampf gegen fremde Soldaten getötet wurde. Auf der Bechburg im Kanton Solothurn (einem Spukschloss wie aus dem Bilderbuch) geht der Geist von Junker Kuoni um. Im Kanton Luzern sind Tote in Richtung Jenseits unterwegs. Besonders gefährliches Gelände sind natürlich auch die wenigen noch existierenden, sich an ihrem ursprünglichen Platz befindenden Galgen der Schweiz, einer in Olten, einer in Hospental UR und einer in Ernen VS. „Weisse Frauen“, also individuelle, genau identifizierbare weibliche Spukgestalten, kommen in der Schweiz gleich an mehreren Orten vor. Es spukt aber nicht nur auf dem Land, sondern auch in den Städten: Ein Haus am Claraplatz in Basel (leider 1951 abgerissen) beherbergte lange einen regelrechten Hausgeist. In der Berner Altstadt gibt es mindestens zwei Spukhäuser, weitere Exemplare dieser Sorte sind in Biel und in Stans zu finden.

Hans Peter Roth und Niklaus Maurer haben in ihrem Buch Orte des Grauens in der Schweiz solche Geschichten gesammelt. Die Innerschweiz und das Emmental sind besonders ergiebig.

23. November 2017

Diktatoren, Dummköpfe und Denkmäler

Im Mai 1938 besuchte Adolf Hitler seinen italienischen Kollegen Benito Mussolini. Der Staatsbesuch wurde in bewährter faschistischer Manier unglaublich pompös und bombastisch inszeniert. Natürlich wollte man dem befreundeten Diktator neben der Armee auch die Kunstwerke und Baudenkmäler in Rom und Florenz zeigen. Der Archäologe Ranuccio Bianchi Bandinelli fungierte dabei als „Führer-Fremdenführer“.

Eben dieser Ranuccio Bianchi Bandinelli führte damals ein Tagebuch, in dem er sehr deutlich formuliert, was er von den beiden Tyrannen hält: „Mario [Mussolini] und Silla [Hitler] gesehen. Erster und befremdlicher Eindruck von Mario: grotesk und sehr hässlich. (…) [Silla ist] eine Persönlichkeit von untergeordnetem Rang: jemand wie ein Strassenbahnkontrolleur.“ Jedes Mal, wen Bandinelli etwas erklärte, „übersetzte“ Hitler dies für sein Gefolge in nazikompatible Sprache, und Mussolini sah sich immer verzweifelt nach Hilfe (sprich nach Bandinelli) um, wenn er in der kulturellen Konversation nicht mithalten konnte. Ihr Fremdenführer scheute sich nicht, für die beiden Besucher (den grossspurigen Angeber und das substanzlose Würstchen, einer so dämlich wie der andere) spontan Auskünfte zu erfinden, falls er etwas gerade nicht wusste. Bandinelli entlarvt auch den völligen Dilettantismus des Möchtegern-Künstlers Hitler.

In seinem Buch Hitler, Mussolini und ich gibt Bandinelli auch andere Erinnerungen wieder, zum Beispiel an seinen Besuch bei Ex-Kaiser Wilhelm II. in Doorn.

21. November 2017

Der dunkle Stern

Es ist wieder einmal ein „wahres Märchen“ fällig.

Es war einmal ein Mann, um dessen Leben sich viele Legenden ranken. Sein Geburtsdatum und sein Geburtsort sind nicht genau bekannt, auch die fürstliche Abstammung, die man ihm später oft nachsagt, ist höchst ungewiss. Jedenfalls gelangt der „Mohr“ (wie seine Zeitgenossen sagen, auch wenn es heute nicht mehr politisch korrekt ist) zu Beginn des 18. Jahrhunderts im zarten Alter von etwa acht oder neun Jahren als Sklave aus Konstantinopel nach Moskau, an den Hof Peters des Grossen. Der Zar findet Gefallen an dem klugen kleinen Afrikaner, lässt ihn taufen und sorgt für seine Ausbildung. Der „Mohr des Zaren“ wird sogar Peters ganz besonderer Liebling und begleitet ihn oft auf seinen Feldzügen. Damit ist seine Karriere schon klar geplant: Bei seiner Verabschiedung aus dem Militär unter Peter III. wird der einstige Sklave hochdekorierter General sein und mehr als 50 Dienstjahre unter sieben russischen Monarchen auf dem Buckel haben. Doch er ist nicht nur Offizier, sondern auch Grundbesitzer (ein ehemaliger Sklave mit Leibeigenen), Diplomat, Salonlöwe und Intellektueller von europäischem Ruf – dennoch existiert anscheinend kein einziges wirklich authentisches Porträt von ihm. Voltaire und andere Geistesgrössen kennen und schätzen ihn. Für viele Leute im Zeitalter der Aufklärung ist dieser erfolgreiche, intelligente, gebildete „Mohr“ der lebende Beweis dafür, dass die Schwarzen keineswegs minderwertig sind, trotzdem hat er immer wieder mit rassistischen Vorurteilen zu kämpfen. Der „dunkle Stern der Aufklärung“, der „russische Othello“, das Patenkind des grossen Peter stirbt 1781. Er ist übrigens zweimal verheiratet und hinterlässt mehrere Kinder.

In der Geschichte kennt man ihn als Abram Petrowitsch Gannibal, was offenbar nicht zufällig sowohl an Hannibal als auch an Kannibale erinnert. Ein Urenkel von ihm ist der berühmte Dichter Alexander Sergejewitsch Puschkin, der sich eingehend mit seinem rätselhaften Vorfahren befasst hat. Jetzt bei buchplanet.ch: Der Mohr des Zaren von Hugh Barnes.

16. November 2017

Jetzt haben wir den Salat!

Das könnte der Gemüsehändler Jérôme Crainquebille gedacht haben. Er ist der „Held“ der Erzählung Kleiner Mann vor Gericht (L’Affaire Crainquebille) von Anatole France.

Jérôme Crainquebille ist ein braver, rechtschaffener älterer Mann. Als er eines Tages wieder einmal mit seinem Karren in den Strassen von Paris unterwegs ist und sein Gemüse verkauft, gerät er (eigentlich ohne Schuld, mehr durch einen unglücklichen Zufall) mit einem Polizisten aneinander – der ihn prompt auf die Polizeiwache schleppt. Nach einigen Tagen im Gefängnis wird Crainquebille dann wegen Beamtenbeleidigung vor Gericht gestellt. Obwohl der Gemüsehändler die ihm zur Last gelegten beleidigenden Worte gar nicht gesagt hat und dies auch von einem Zeugen bestätigt wird, lautet das Urteil: 14 Tage Gefängnis und 50 Francs Busse. Nicht besonders viel, könnte man meinen. Aber die längerfristigen Folgen sind dramatisch…

Der sture, engstirnige Polizist; der mit der Situation völlig überforderte Angeklagte, der irgendwann selber glaubt, was man ihm vorwirft – und insbesondere Gerichtspräsident Bourriche, nach dessen Ansicht die Polizei per se immer Recht haben muss, gar nicht Unrecht haben darf, weil sonst nämlich das ganze Staatsgefüge ins Wanken geraten würde… Anatole France beschreibt das französische Justizsystem (vermutlich unter dem Einfluss des Dreyfus-Prozesses, die Erzählung erschien erstmals 1901) ziemlich bitter und mit einer grossen Portion Galgenhumor.

14. November 2017

Der Umgang mit Menschen

Eines der berühmtesten Bücher deutscher Sprache, das keiner je gelesen hat und doch jeder zu kennen glaubt, ist der „Knigge“, genauer gesagt Über den Umgang mit Menschen von Adolph Freiherr von Knigge. Eine witzige Einführung in dieses Werk ist das Buch Expedition Knigge oder Das Geheimnis eines alten Buches von Alexander Freiherr Knigge (Jawohl, ein Nachfahre) und Claudia Cornelsen.

Arthur Müller, genannt Miller (wegen der Ähnlichkeit mit dem Namen des amerikanischen Schriftstellers Arthur Miller), und Melusine von Wiebelsaat, genannt Lucy (weil sie ihren Vornamen nicht ausstehen kann), erleben etwas Merkwürdiges: Sie lernen durch einen Zufall den Ausserirdischen LambdaPhi 2.3 kennen, der zu Studienzwecken auf der Erde ist. „Philo“, wie Lucy und Miller ihn nennen, gehört einer Spezies an, die dem homo sapiens eigentlich weit überlegen ist, doch über die Menschen weiss er im Grunde nur das, was in seinem Erdkundebuch steht. Dieses Erdkundebuch, aus dem Philo immer wieder ausführlich zitiert, ist eben der legendäre Knigge. Lucy und Miller schmuggeln den Besucher unter einem Vorwand in ihr Internat und stellen fest, dass Philo – perfekt intellektuell, vollkommen gefühlskalt – ihnen trotz seiner Seltsamkeit einiges beibringen kann. Knigges Theorien haben immer noch Gültigkeit, seine etwas verstaubt klingenden Sprüche lassen sich sehr gut auf das Internats-Leben anwenden.

Man kann mit diesem Buch viel lernen; Zum Beispiel, dass es Herrn Knigge in erster Linie darum ging, wie vernünftige Menschen in ethisch korrekter Weise miteinander umgehen sollen – nicht (ein weit verbreiteter Irrtum) darum, wie man beim Essen das Besteck halten muss oder wer wen zuerst zu grüssen hat!

9. November 2017

Herr Lukanga aus Kitara

Hans Paasche, ein deutscher Offizier, trotzdem bekennender Pazifist und Antimilitarist, schrieb 1912 die fiktiven Briefe eines afrikanischen Forschungsreisenden, der seinem König über seinen Aufenthalt in Deutschland Bericht erstattet. Damit hielt Paasche seinen Landsleuten sozialkritisch den Spiegel vor.

Im fernen Deutschland bezahlt man nicht mir Rindern, Ziegen oder ähnlichen nützlichen Dingen, sondern mit Metall und Papier. Und das Papier ist auch noch wertvoller als das Metall! Die Luft ist grässlich, trotzdem halten sich die Eingeborenen mit Vorliebe in geschlossenen Räumen auf, wo die Luft noch schlechter ist. Die Menschen haben es immer eilig, sind Sklaven der Arbeit, ohne die sie sich wertlos fühlen, und wer etwas gelten will, muss erstens viel Geld haben und sich zweitens mit völlig unnötigen Dingen umgeben. Jeder Mann trägt einen Hut, selbst wenn ihm deswegen die Haare ausgehen. Wenn das passiert, gibt er lieber viel Geld für künstliche Abhilfe aus, als auf seinen Deckel zu verzichten. Überhaupt ist die Bekleidung in Deutschland ein Witz. Stehkragen und Korsett – sowohl unnötig als auch unbequem. Narben von Säbelhieben mitten im Gesicht gelten bei Männern als besonders schmückend. Es wird ein unverhältnismässiger Aufwand betreiben, um Eisenbahnen zu bauen – nur damit einige Leute den Weg von A nach B noch schneller zurücklegen können. Am Geburtstag ihres Königs kommen die Deutschen zusammen, um zu saufen, und wer auch nur halbwegs nüchtern bleibt, gilt als Verräter – dabei erweisen sie ihrem König eigentlich einen Bärendienst, bieten sie doch gerade dadurch dem Feind die beste Gelegenheit für einen Angriff! Ausserdem bezeichnen die Deutschen alles, was sie haben, sind und tun, als „Kultur“ und glauben, alle anderen Menschen wollten diese „Kultur“ unbedingt auch haben. Sich selber halten sie für die Besten und die Grössten.

Der Autor von Die Forschungsreise des Afrikaners Lukanga Mukara ins innerste Deutschland (jetzt bei buchplanet.ch erhältlich) wurde seiner Gesinnung wegen 1920 von Rechtsextremen ermordet.

7. November 2017

Eltern werden ist nicht schwer…

…Eltern sein hingegen sehr! Kinder zu erziehen ist eine schwierige Aufgabe. Noch schwieriger wird sie dadurch, dass unzählige selbsternannte Erziehungsfachleute beiderlei Geschlechts in der Welt herumlaufen und Alles besser wissen. Das Lexikon der Erziehungsirrtümer von Andrea Bischhoff ist eine sehr aufschlussreiche Lektüre.

Hier eine Auswahl von Irrtümern, die leider immer noch sehr verbreitet sind: Wenn ein Kind ein Geschwisterchen bekommt, muss es sich unbedingt schon im Voraus freuen. Homosexualität der Kinder ist unnatürlich und eine Folge schlechter Erziehung. Für gute Eltern muss immer und überall das Kind an erster Stelle stehen. Früher hatten es die Kinder generell einfacher. Früher hatten es die Kinder generell schwerer. Der Nachwuchs sollte stets korrigiert werden, wenn er etwas nicht absolut perfekt gemacht hat. Für jeden noch so kleinen Handgriff im Haushalt sind die lieben Kleinen speziell zu belohnen. Gute Eltern müssen für ihre Kinder „Kumpels“ sein. Je besser man die Sprösslinge behütet, desto weniger kann ihnen passieren.

Diese und noch andere Irrtümer werden von der Autorin ausführlich widerlegt. Alleine die Ausführungen über die hohe Kunst des Stillens füllen 16 Seiten. Übrigens ist es gesund, die Nase hochzuziehen, und mit dem blossen Finger holt man viel mehr aus dem Riechkolben heraus als mit dem Taschentuch! Ätsch!

2. November 2017

Wer ist wer

Eine spannende historische Quelle ist das englischsprachige Nachschlagewerk Who’s Who in Switzerland aus dem Jahr 1952. Da ist die ganze damalige Prominenz mit Adressen und Telefonnummern verzeichnet. Auch über Mitgliedschaften, Hobbys usw. bekommt man Auskunft.

Der Komponist Paul Burkhard wohnte damals noch am Zeltweg in Zürich – nach Zell im Tösstal zog er erst später. Ebenfalls in Zürich wohnten die Schauspieler Anne-Marie Blanc und Heinrich Gretler, der Regisseur Leopold Lindtberg, Gastronom und Mövenpick-Besitzer Ueli Prager, Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler und natürlich Stadtpräsident Emil Landolt. Der Kunsthändler Siegfried Rosengart residierte an der Haldenstrasse in Luzern, der Sammler und Mäzen Oskar Reinhart natürlich am Römerholz in Winterthur. Die Adresse von Hermann Hesse ist kurz und bündig mit „Montagnola near Lugano“ angegeben. In Pully bei Lausanne wohnte Ex-General und Nationalheld Henri Guisan an einer Strasse, die seinen Namen trug, und betrieb hobbymässig Landwirtschaft. Der Kabarettist Walter Lesch, wohnhaft in Goldbach-Küsnacht am Zürichsee, sammelte Mineralien, während sein in Bassersdorf ZH ansässiger Kollege Max Werner Lenz in seiner Freizeit gärtnerte. Die Schriftstellerin Mary Lavater-Sloman lebte in Ascona TI, der Theologe Karl Barth in Basel. Der St. Moritzer Hotelier Hans Badrutt konnte damals bereits auf über 50 Dienstjahre in seinem Hotel „Palace“ zurückblicken. In Carouge GE war die Philosophin Jeanne Hersch zuhause, in St. Gallen die Dichterin Regina Ullmann. Bundespräsident Eduard von Steiger hatte seinen Wohnsitz an der Muristrasse in Bern.

Ein besonders interessanter Eintrag befindet sich auf Seite 542. Der NZZ-Redaktor Dr. phil. Werner Weber, geboren am 13. November 1919, verheiratet mit Marie-Louise Bachem, wohnhaft an der Neptunstrasse in Zürich-Hottingen – mein Grossvater.