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Was wäre, wenn…

von Gabriel Weber

Das ist ein uralter Gedanke in der Literatur. Schon viele Schriftsteller haben sich mit der Frage befasst, wie das Leben in der Zukunft aussehen, was der wissenschaftliche und technische Fortschritt alles bringen könnte.

Ein Name, der einem da sofort einfällt, ist Jules Verne. In Ein Tag eines Zeitungsverlegers im Jahre 2889 entwirft er die Vision einer mündlichen Zeitung. Man betritt so eine Art Telefonzelle und hört den Inhalt der neusten Ausgabe. Der Senior unter den Autoren dieses Genres ist zweifellos der Grieche Lukian, der schon im 2. Jahrhundert n. Chr. eine Reise mit dem Segelschiff zum Mond beschrieb. Auch Gottfried August Bürgers Baron Münchhausen ist zum Mond gereist (irgendwie scheint der Mond die Menschen schon immer fasziniert zu haben). Mark Twain und Arthur Conan Doyle haben sich in weniger bekannten Texten mit Science-Fiction beschäftigt. Den rasanten Massentourismus à la „Europa in acht Tagen“ hat Hans Christian Andersen schon vor langer Zeit vorweggenommen. Jonathan Swift schickt seinen Romanhelden Gulliver nicht nur zu Zwergen und Riesen, sondern auch auf Reisen mit einer fliegenden Insel.

Hanna Bautze hat in Placet ist ein irrer Ort eine Auswahl historischer Science-Fiction-Erzählungen zusammengetragen (übrigens ein schauriger Ladenhüter, schon seit 2010 in unserem Katalog… Hoppla, das wollte ich eigentlich nicht schreiben!).

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