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Tantchen und der Klunker

von Gabriel Weber

Dass eine reiche Erbtante einem ihr ganzes Vermögen hinterlässt, ist für viele Leute ein Traum. Gerald erlebt das tatsächlich.

Von heute auf morgen wird Gerald Wilkins aus Australien nach London verfrachtet. Seine ihm völlig unbekannte Grosstante Geraldine ist gestorben und hat ihn als alleinigen Erben ihres Milliardenvermögens eingesetzt. Die geldgierige Verwandtschaft ist empört; Geralds Eltern hätten zwar viel lieber selber geerbt, sind aber mit der Position als Eltern eines noch unmündigen Milliardärs auch ganz zufrieden und dampfen ab, um es sich so richtig gut gehen zu lassen. Gerald bleibt zurück, mit einem luxuriösen Stadthaus, einem unsympathischen Butler – und der Erkenntnis, dass Tante Geraldine möglicherweise keines natürlichen Todes gestorben ist. Offenbar hängt das Ableben der alten Dame irgendwie mit einem riesigen Diamanten zusammen (bei diesen Dingern scheint wirklich der Wurm drin zu sein, siehe Blog vom 11. Mai 2017), der kürzlich aus dem British Museum gestohlen worden ist. Ausserdem taucht ein Mann auf, der aussieht wie der Tod persönlich, und legt ein nicht sehr wohlwollendes Interesse an dem jungen Milliardär an den Tag. Zum Glück hat Gerald die streitlustigen Zwillinge Sam und Ruby kennengelernt. Sie helfen ihm dabei, den verschiedenen Rätseln auf den Grund zu gehen. Ist die Lösung vielleicht auf Geraldines bzw. Geralds (er wurde nach ihr benannt, weil seine Eltern sich bei der Erbtante einschmeicheln wollten) Landsitz in Beaconsfield zu finden? Oder doch eher in London, im exklusiven Rattigan Club?

Sam leidet übrigens an einer Ratten-Phobie (Blog vom 16. Mai 2017). Jetzt bei buchplanet.ch: Das Milliarden-Trio und der indische Diamant von Richard Newsome.

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