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Der 14. Stuhl

von Gabriel Weber

Dass in feudalen englischen Landsitzen fast immer irgendwie der Wurm drin ist, weiss man ja (siehe Blogs vom 14. Oktober 2014 und vom 2. Februar 2016). Jetzt bei buchplanet.ch: Meister der 13 Stühle von Henry Porter.

1962: Nach dem Tod seiner Mutter kommt der junge Kim Greenwood nach Skirl, dem Stammsitz der Familie Drago, der Kims Mutter entstammte. Ein ausgedehntes Labyrinth von Zimmern, Sälen, Korridoren und Treppen – da muss ja etwas faul sein! Kim jedenfalls ist sich sicher, dass es in seinem neuen Zuhause spukt. Und es dauert nicht lange, da geht es auch schon los: Das Dienstmädchen Bella verschwindet spurlos, niemand hat eine Ahnung, was ihr zugestossen ist. Ein seltsamer Fremder mit dem klangvollen Namen Ighty Ma-tuu Clava (oder „Iggy“, wie Kim ihn der Einfachheit halber nennt), offenbar ein entfernter Verwandter, taucht auf. Durch ihn erfährt Kim von einem mysteriösen Fluch, der auf der Familie Drago lastet. Elf Familienmitglieder sind bereits unter geheimnisvollen Umständen ums Leben gekommen – möglicherweise ist Kim der nächste Kandidat! Zusammen mit Iggy macht er sich auf den Weg in den Irrgarten der Zimmer von Skirl, um das Geheimnis zu lüften… Dann wären da noch Colonel Drago, der Besitzer von Skirl und Kims Grossonkel; Alba Hockmuth und Mr Quake, Hausdrache und Hauslehrer wie aus dem Märchenbuch; ein ausgestopfter, aber trotzdem sehr mitteilsamer Vogel (ein Riesenalk, um genau zu sein, übrigens das letzte Exemplar seiner Art); Geister mit sprechenden Namen wie Old Tricky oder Stinking Billy; eine geheimnisvolle prähistorische Brücke über den Fluss Tarle mit einem noch geheimnisvolleren und nicht besonders sympathischen Brückenwächter; und ein seltsames Gemälde in einem abgelegenen Raum von Skirl, ein Gemälde, das zwar harmlos wirkt, aber viel mehr zeigt, als man auf den ersten Blick sieht.

Wer ist der Meister der 13 Stühle? Werden auch die letzten männlichen Dragos – nämlich Kim, Iggy und der Colonel – dem Fluch zum Opfer fallen?

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