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Die Flegeljahre

von Gabriel Weber

Erich Kästners Klassiker Emil und die Detektive kennt wohl jeder. Aber es gibt auch noch das viel weniger bekannte „Sequel“ Emil und die drei Zwillinge.

Emil, seine Grossmutter und seine Cousine Pony Hütchen werden vom Professor eingeladen, mit ihm und seinen Eltern Ferien an der Ostsee zu machen. Gustav (neuerdings nicht mehr mit einer Hupe, sondern mit einem Motorrad ausgestattet – sehr richtig, auch Detektive werden älter) und der (nicht mehr ganz so) kleine Dienstag sind auch dabei. Emil hat Sorgen: Seine seit langem verwitwete Mutter will wieder heiraten. Schön und gut, doch der eifersüchtige Sohnemann hat Mühe mit dem Gedanken, seine heissgeliebte Mutter in Zukunft mit jemand Anderem „teilen“ zu müssen. Wer so ein Prachtexemplar von einem Sohn hat, wie er eines ist, der braucht gar keinen Mann!… Doch zunächst einmal muss Emil seine privaten Probleme zurückstellen. Der junge Akrobat Jackie Byron (mit bürgerlichem Namen Paul Pachulke) gerät in eine ziemlich prekäre Situation, als sich der Rest seiner Artistentruppe bei Nacht und Nebel auf die Socken macht und ihn alleine zurücklässt. Da können die Detektive natürlich nicht tatenlos zusehen, das versteht sich von selbst! Es muss etwas geschehen. Aber was?

Emil und seine Mitstreiter kommen in die Pubertät… das bringt allerlei Veränderungen mit sich (nicht nur lange Hosen). Was wird wohl aus Emil und seinem Stiefvater in spe, dem Polizeioberwachtmeister Heinrich Jeschke? Und übrigens: Die Verfilmung von Emil und die Detektive, die in den drei Zwillingen eine nicht unwesentliche Rolle spielt, gibt es wirklich (1931, unter der Regie von Gerhard Lamprecht).

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