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Klassiker für Faulenzer

von Gabriel Weber

Ach Gott, was sollte man alles gelesen haben! So im Deutschunterricht in der Schule oder zwecks Allgemeinbildung… Alle diese berühmten Romane und Novellen der deutschsprachigen Literaturgeschichte. Aber dummerweise sind diese sogenannten Klassiker oft recht umfangreich. Auch die zuweilen etwas komplizierte Sprache ist nicht jedermanns Sache. Wer keine Lust hat, viele dicke Bücher zu wälzen, kann ersatzweise den Romanführer von Wilhelm Olbrich konsultieren.

Das stehen alle drin, die Inhalte kurz zusammengefasst: Annette von Droste-Hülshoff (Die Judenbuche); Joseph von Eichendorff (Aus dem Leben eines Taugenichts); Theodor Fontane (Effi Briest, Der Stechlin, Frau Jenny Treibel); Johann Wolfgang Goethe (Werther, Wilhelm Meister, Die Wahlverwandtschaften); E. T. A. Hoffmann (Kater Murr, Das Fräulein von Scuderi); Thomas Mann (Buddenbrooks, Der Zauberberg); Erich Maria Remarque (Im Westen nichts Neues); Joseph Viktor von Scheffel (Ekkehard); Adalbert Stifter (Nachsommer); Theodor Storm (Der Schimmelreiter) und viele andere. Doch auch Autoren, die nicht unbedingt zum Kanon der hochstehenden Literatur gehören, wie Karl May (Winnetou) und Ludwig Ganghofer (Schloss Hubertus), kommen vor.

Auch die Schweiz ist vertreten, etwa mit Gottfried Keller (Der grüne Heinrich) und Jeremias Gotthelf (Anne Bäbi Jowäger). Für geplagte Schülerinnen und Schüler dürfte dieses fünfbändige Werk eine Wohltat sein! Immer noch viel zu lesen, aber insgesamt doch bedeutend weniger.

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