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Archiv vom November, 2016

30. November 2016

Mehr davon bitte!

by Julia S.

Konvolutekuerbis

Bei uns im www.buchplanet.ch sind eine Reihe von Konvoluten zu finden. Konvolut bedeutet, eine Gruppe von Gegenständen, die gemeinsam verkauft werden sollen, Bündel von Schriftstücken oder Sammelband. Zum Beispiel die KONVOLUT TOURISTENKARTEN UND BROSCHÜREN II darin finden Sie Schweizer Städte und Ausflugsziele. Bastelanleitungen über – wie baue ich einen Dynamo selber mit KONVOLUT • SPIEL UND ARBEIT. In SHORT STORIES – KONVOLUT (14 HEFTE) sind Kurzgeschichten verfasst um 1940. Oder Sie kennen noch die Literaturzeitschrift AKZENTE, JAHRGÄNGE 1954-1973 oder Sie möchten diese neu entdecken?!

Unsere Kreativ-Konvoluts sind durchgehend für alle Jahreszeiten bestückt mit unendlich vielen Bastelmöglichkeiten und Vorlagebogen! Hier finden Sie einige davon: KREATIV-KONVOLUT # 1KREATIV-KONVOLUT # 5KREATIV-KONVOLUT # 7, KREATIV-KONVOLUT # 8KREATIV-KONVOLUT # 9KREATIV-KONVOLUT # 10KREATIV-KONVOLUT # 11blumen-windbrn30055c2c3a89_042997_2

29. November 2016

Die Gräfin am Plafond

by Gabriel Weber

Im Allgemeinen sind Frauen in Märchen ja nicht sehr emanzipiert. Sie sitzen meistens schluchzend herum und warten darauf, von einem Mann gerettet (und natürlich auch geheiratet) zu werden. Eine löbliche Ausnahme ist der klassische Märchenroman Das Leben der Hochgräfin Gritta von Rattenzuhausbeiuns (Puh!), den die Schriftstellerin Bettina von Arnim zusammen mit ihrer Tochter Gisela verfasst hat.

Die kleine Hochgräfin Gritta lebt in einem uralten, zerfallenen Schloss. Ihr Vater, ein verarmter Sonderling und Witwer, bastelt die seltsamsten Apparaturen, die er gerne an Gritta und an dem alten Diener Müffert ausprobiert – auch wenn das bedeutet, dass die beiden manchmal stundenlang von der Decke baumeln müssen. Trotzdem und trotz der Armut gefällt es Gritta in ihrem Zuhause, mit ihrem Vater, dem treuen Müffert, den vielen Ratten (daher der Name) und mit Peter, ihrem besten Freund. Doch eines Tages taucht das blasierte Fräulein Nesselkrautia mitsamt einem Schwarm herausgeputzter Pagen auf und heiratet den Grafen, gegen alle Widerstände. Die neue Stiefmutter will das Mädchen zwecks anständiger Erziehung (und um sie los zu sein) in ein Kloster schicken. Doch im Gegensatz zu manchen ihrer Kolleginnen im Märchen schmachtet Gritta nicht etwa still leidend vor sich hin, bis ein Prinz kommt und sie rettet, nee! Sie ergreift selber die Initiative! Zusammen mit einigen Leidensgenossinnen türmt sie aus dem Kloster. Ein Prinz kommt dann allerdings auch noch vor – vielmehr ein Prinzchen, und zwar ein eher untypisches Exemplar.

Das Leben der Hochgräfin Gritta von Rattenzuhausbeiuns (wer hat sich bloss diesen Namen ausgedacht?) ist ein sehr ungewöhnliches, aber zauberhaftes Märchen.

24. November 2016

Von Adamstöchtern und Evassöhnen

by Gabriel Weber

Homosexuelle Menschen wurden jahrhundertelang verfolgt, diskriminiert und ausgestossen – und werden es bedauerlicherweise vielerorts auch heute noch. Selbst hier in unserem ach so modernen, fortschrittlichen Abendland sind Homosexuelle immer noch Diskriminierungen ausgesetzt. Die unzähligen Begriffe (vornehme und weniger vornehme), die es in Bezug auf Homosexualität gibt, hat Jody Skinner in Warme Brüder, Kesse Väter zusammengefasst.

Dass gleichgeschlechtliche Liebe früher als etwas Verbotenes, ja Verbrecherisches galt, hat sich natürlich in der Sprache niedergeschlagen: unnatürliches Laster, namenlose Sünde, objektive Verwirrung, Ausschweifung gegen die NaturKetzerei sind nur einige Ausdrücke. Oft werden in diesem Zusammenhang Wörter verwendet, die mit falsch- oder verkehrt- beginnen, wie um zu beweisen, Schwule und Lesben seien grundsätzlich „lätz gwicklet“. Viele Begriffe betonen das „Anderssein“ von Homosexuellen („die sind einfach anders als wir“): vom anderen Ufer, vom anderen Bahnsteig, von der anderen Fakultät. Andere suggerieren, Homosexualität sei etwas fremdes, ausländisches („bei uns gibt es sowas nicht“): griechische Liebe, welsche Hochzeit, italienisches Laster. Dann gibt es natürlich auch noch Ausdrücke, die schlicht beleidigend sind, wie Sodomit oder Knabenschänder. Auch schwul ist leider für viele Männer (und Jungen) immer noch ein Schimpfwort.

Gurke ist eine Bezeichnung für den Penis. Dementsprechend ist ein Homosexueller ein Gurkenheinrich und eine homosexuelle Orgie ein Gurkensalat.

22. November 2016

Die Elite

by Gabriel Weber

Das Wort „Elite“ bedeutet gemäss Duden „Auslese der Besten“. Anlässlich meines 300. Blog-Eintrags habe ich eine Auswahl von 30 Blogs – 15 belletristische und 15 sachbezogene – aus meiner Produktion zusammengestellt, die ich (in aller Bescheidenheit, versteht sich!) für besonders gelungen halte. Es folgt die Liste in chronologischer Reihenfolge:

  • Politik im Kinderbuch (16. August 2013)
  • Verne und die Deutschen (22. August 2013)
  • Geh’n wa Taubn vergiften im Park (12. November 2013)
  • Haut ihn, dass die Fetzen fliegen (21. November 2013)
  • Jack und sein Schrank (2. Dezember 2013)
  • Der Gang in den Keller (16. Dezember 2013)
  • Der junge Ehemann (20. Januar 2014)
  • Millionärsmarotten (23. Januar 2014)
  • Mit Stock, Schnauz und Melone (30. Januar 2014)
  • Das bisschen Garten, oh wie wohl das tut (4. Februar 2014)
  • Die 2000 Schafe auf dem Hollywood Boulevard (19. Juni 2014)
  • Die tiefsten Abgründe menschlicher Existenz (1. Juli 2014)
  • Von Amadeus bis Zwischensaison (4. September 2014)
  • Von der Zahnbürste für Zahnrückseiten bis zum Tandem für zwölf (12. März 2015)
  • Brüderlein Fein (31. März 2015)
  • (Un)ordnung um sieben (27. April 2015)
  • Der Sohn des Leibarztes (28. Mai 2015)
  • Heinrich, mir graut vor dir! (21. Juni 2015)
  • Salz nach Belieben! (13. August 2015)
  • Wenn das stille Örtchen nicht mehr still ist (8. September 2015)
  • Elf Automobilisten geben Gas (20. Oktober 2015)
  • Die Tücken der Damenunterwäsche (10. November 2015)
  • Kalter Krieg im Kleinformat (17. November 2015)
  • König werden ist nicht schwer… (19. November 2015)
  • Entfesselt (7. Januar 2016)
  • Königlich böhmische Religion (14. Januar 2016)
  • Wagners wilde Walküren (16. Juni 2016)
  • Widewidewitt, bumm bumm! (5. Juli 2016)
  • Märchenhafte Machenschaften (9. August 2016)
  • Schauderhaft schauriger Schauer (18. Oktober 2016)
21. November 2016

Schon wieder ein Juhubiläääum…

by Julia S.

Zu Deinem 300. Blogeintrag am 22. November Gabriel Weber – HERZLICHE GRATULATION – (ich denke mal – es grüssen dich deine begeisterten Leser) und natürlich dein komplettes buchplanet-team!!!

img_0003Wir hoffen auf weitere 300 prächtig formulierte Blogs von dir, viiielen herzlichen Dank für dein Engagement der bisherigen 300 Stück (hihi man kann es gar nicht oft genug sagen, gell! 🙂

17. November 2016

Grauenhaft grusliger Grusel

by Gabriel Weber

Machen wir doch wieder einmal einen kleinen Ausflug in das Reich des Unheimlichen, und zwar mit Böses Blut von Rhiannon Lassiter.

Die Kinder einer Patchwork-Familie – die Geschwister Katherine und John einerseits und die Geschwister Catriona und Roley andererseits (man beachte die beiden „Cats“) – machen mit ihren (Stief-)Eltern Harriet und Peter Urlaub. Und zwar (bitte eine Fanfare!) in einem riesigen, uralten Landhaus (bitte einen Tusch!). Doch erstens können sich die beiden Mädchen gegenseitig nicht ausstehen und zweitens ist ausser den Eltern niemand besonders erpicht darauf, die Ferien mitten in dieser Einöde zu verbringen. Es kann also nett werden… Und es wird auch nett, und wie! Mit dem Haus stimmt nämlich etwas nicht (welch eine Überraschung!). Seltsame Dinge ereignen sich und bald stellen sich unzählige Fragen. Was war mit Katharines und Johns verstorbener Mutter Anne, die in dem Haus aufgewachsen ist und später geisteskrank wurde? Was haben Annes Jugendfreundinnen Emily und Charlotte zu verbergen? Wer ist dieser geheimnisvolle junge Mann, der mitten im Sommer einen Pelzmantel trägt? Können sich Puppen wirklich selbständig bewegen? Welche Ereignisse haben sich früher in dem geheimen Zimmer zugetragen? Was hat es mit diesem Buch auf sich, dessen Titel Das Spiel lautet? Und welche Rolle spielt Alice, das Mädchen aus dem Dorf, bei der ganzen Sache? Die (Stief-)Geschwister machen eine fürchterliche Entdeckung: Anne, Emily und Charlotte haben sich einst ein reichlich makaberes Spiel ausgedacht, bei dem es darum ging, Erfundenes Realität werden zu lassen. Doch damit haben die Mädchen etwas Unheilvolles aufgeweckt – und dieses Etwas lauert immer noch in der Nähe. Denn das Spiel wurde nie beendet…

Der plötzliche Einbruch des Unheimlichen in unsere ach so normale, geordnete Alltagswelt – immer wieder ein interessantes Thema. Die Macht eines Namens – auch sehr spannend. Und das Ganze schön gruslig, aber doch nicht gerade so, dass man hinterher nicht mehr schlafen könnte.

15. November 2016

Olivers Kollegen

by Gabriel Weber

So eine Art Charles Dickens für Anfänger ist Die kleinen Diebe tauchen ab von Bowering Sivers.

Die Perkinski-Brüder – Jem, Ned und Billy – gehören zur untersten Unterschicht des viktorianischen England. Ihre Tage verbringen sie damit, in London herumzustreunen und Geld aufzutreiben, entweder durch Betteln, durch allerlei Arbeiten oder durch Stehlen. Natürlich geraten die Brüder da manchmal mit anderen Strassenkindern aneinander. Aber das ist nichts gegen den Schlamassel, in den der Vater der drei hineingeraten ist. Als Preisboxer in einem nicht sehr vornehmen Milieu hat er sich nämlich mit einem Gegner mit dem sprechenden Namen Killer Kelly angelegt und muss für eine Weile untertauchen. Weil die Jungen dadurch kein Zuhause mehr haben, werden sie prompt als Vagabunden verhaftet und ins Arbeitshaus am Strand gebracht (so eine Art Gefängnis für Leute, deren unverzeihliches Verbrechen darin besteht, arm zu sein). Die Situation in diesem Arbeitshaus ist katastrophal – armselig, unhygienisch, brutal (wer arm war und der Allgemeinheit zur Last fiel, hatte es nach damaligem Verständnis nicht besser verdient) – , deshalb wollen Jem, Ned und Billy nur eines: raus, und zwar so schnell wie möglich. Glücklicherweise sind die Perkinskis kürzlich Mitglieder des Vereins der Strassenfeger-Kinder vom Trafalgar Square geworden – nicht ganz freiwillig, mehr der Umstände wegen. Aber jetzt erweist sich dieses Mitgliedschaft als nützlich, denn die Strassenfeger-Kinder rücken aus, um ihre Kameraden zu befreien.

Der Glanz und die Pracht des viktorianischen England waren die eine Seite; diese war die andere, die weniger erfreuliche Seite, die schon der Zeitgenosse Charles Dickens in seinem Klassiker Oliver Twist verewigt hat.

14. November 2016

Titelbilder – Trümpfe nützen nur beim Jassen!

by Julia S.

Früher hiess es: „Wer Kohl wählt muss ihn auch essen!“ – Die Wahl des neuen US-Präsidenten Donald Trump könnte lauten: „Trump’fe nützen nur beim Jassen!“ Oder wie sehen Sie das?

1

Da war einer, der steuerte seine Träume bewusst, so absurd sie auch waren. Man sagt: Lebe deine Träume.

2

Unser eins befindet sich – der eine oder andere – derweil in einer Art Zwischenwelt. Ich frage mich: wie real ist die Wahl des neuen Präsidenten von Amerika? Sitzen wir im falschen Hollywood Film?

3

Wir dürfen zweifellos Großes erleben, vom schaffenden Geist Herrn Trumps. Das Verhältnis von Gut und Böse, zu Ernst oder Spiel und Eigennutz oder Für-das-Volk regieren – das ist die Frage.

4

Seine Berufsreise, endet wider Willen unsterblich in unseren Geschichtsbüchern!

5

Eine bittere Medizin für die meiste Weltbevölkerung. Es sollte doch ganz anders werden!

6

Nehmen wir also Platz und essen (von genießen kann keine Rede sein) unsere Henkersmahlzeit!

7

Klar! – werden Sie in Ruhe verrückt – genieren Sie sich nicht. Präsidenten sind auch Vorbilder.

8

Ohne Worte. Aber der gleichen Meinung. (§ 2016-008; zum aktuellen Trump-Thema) [007 ist leider schon vergeben!]

10. November 2016

Kuriose Käuze

by Gabriel Weber

Es gibt seltsame Menschen auf der Welt – und hat es schon immer gegeben. Eine unterhaltsame Auswahl von Exzentrikern und Originalen vergangener Zeiten hat Hans A. Jenny in Die verrückteste Nostalgia zusammengetragen.

Joshua Norton erklärte sich 1859 als Norton I. zum Kaiser der Vereinigten Staaten von Amerika. Seine imperialen Allüren standen in einem krassen Gegensatz zu seiner materiellen Armut. Bei Konzerten von Florence Foster Jenkins applaudierte das Publikum begeistert – und grinste heimlich, denn die Möchtegern-Primadonna sang grässlich (das wussten alle, nur sie selbst nicht). Joseph Pujol machte Karriere als Kunst-Furzer. Er konnte unter anderem „Au clair de la lune“ vortragen. Der französische Staatspräsident Paul Deschanel erregte schon bald nach seiner Wahl Aufsehen durch sein seltsames Benehmen. Endgültig untragbar wurde er dadurch, dass er 1920 eines Nachts heimlich aus seinem Extrazug stieg (durchs Fenster!) und später barfuss und im Pyjama auf den Gleisen spazierend angetroffen wurde. Den Mitgliedern der britischen upper class wird ein besonderer Hang zur Exzentrik nachgesagt. Zu den spleenigsten Engländern überhaupt gehören zweifellos John Mytton (inszenierte bei gesellschaftlichen Anlässen gerne Saalschlachten), Charles Waterton (beschäftigte sich so intensiv mit Vögeln, dass er eines Tages selber Flugversuche unternahm), Francis Henry Egerton (trug jedes Paar Schuhe nur einen einzigen Tag), Matthew Robinson (sein knielanger Bart war die reinste Touristenattraktion) und Sir Tatton Sykes (liess auf seinem Besitztum alle Wiesen und Rasen umpflügen, weil er Blumen hasste).

Sehr bemerkenswert war auch Christian Heinrich Heineken aus Lübeck. Er sprach lateinisch, griechisch, französisch, englisch und italienisch. Und wohlgemerkt: Der Bursche wurde nur vier (jawohl, vier!) Jahre alt…

9. November 2016

Unter falschem Namen

by Julia S.

Von dem Bestehen weiterer Bücher Moses berichtet seit Jahrhunderten die Literatur und der Volksmund. In unserem Shop www.buchplanet.ch finden sie drei Exemplare DAS SECHSTE UND SIEBENTE BUCH MOSES, DAS BUCH JEZIRA ACHTES UND NEUNTES BUCH MOSES, DAS ZEHNTE, ELFTE UND ZWÖLFTE BUCH MOSES. Die Bücher berichten von volkstümlichem Zauber und Aberglauben, sowie fragwürdigen Hausmitteln. Der mittelalterliche Mensch war primitiv, stark mystisch veranlagt und vom Aberglauben beherrscht, er war stets auf der Suche nach dem Geheimnisvollen, dem Unbekannten und dem Unverstehbaren. Es ist verständlich, wenn Schreibkundige, die an übernatürliche Beziehungen glaubten oder solche konstruierten, Werke schufen, die sie dann als weitere „Bücher Moses“ titulierten. Der Titel bezieht sich zu Unrecht auf den Propheten Mose. Diese Bücher haben mit der Bibel nichts zu tun!

Schauen wir uns trotzdem ein paar Merkwürdigkeiten an, mit einem Gruss aus alter Zeit. (aus dem 6.+7. Buch) Ausfallen der Haare: Nimm 60 Gramm Ochsenmark, 10 Gramm Tannin, 10 Gramm China, 2 Tropfen bitteres Mandelöl und je 1 Gramm Bergamottöl und Lavendelöl. Vermische alles gut und massiere damit die Kopfhaut morgens und abends dünn ein. Um ein schönes Gesicht zu erhalten: Man nehme die Galle von einem Hahn, selbige wird mit Honig vermischt und die Augen damit bestrichen, so bleiben sie lebenslänglich gut. Einige tun auch noch Hasen- und Aalgalle darunter, um die Wirkung zu verstärken. Uuääähh gut, dass man das nicht essen muss! Abgesehen davon, dass man diese Zutaten wahrscheinlich nur bedingt irgendwo auftreiben kann und ob es geholfen hat, weiss der Geier!? (aus dem 8.+9. Buch) Ein Wink aus dem ‚Grossen Egyptischen Traumbuch‘: wenn man träumt von; Frauen, alte: Zank und Streit. – junge: viel Angenehmes, aber ohne Bestand. (komisch, das hat sich nicht geändert!) Mistwagen fahren sehen: eine sehr empfindliche Nase bekommen. Im Morast stecken: sich ja nicht in Wuchergeschäfte einlassen. Mücken spielen sehen: Viele Neider haben. Rüben essen: du führst eine schlechte Küche. Spielen um Geld: Zank und Streit. Das scheint mir eine sehr logische und einfache Art der Traumdeutung zu sein. In den heutigen Traumdeutern findet man eher verwirrte und komplizierte Texte und die Rede ist meist vom klassischen Gegenteiltraum, (z.B., wenn man vom Tod träumt, passiert bald ein Glück etc.) warum kompliziert machen, wenn’s auch einfach geht? (aus dem 10.,11.+12. Buch) Mit dem Untertitel ‚Das grösste und wichtigste Geheimnis aller Geheimnisse‘ Anno 1524.

Ja das verrate ich nicht, lesen Sie es selbst! 😉 Diese Bücher sind eine lustige Trickkiste voller Urzeitgedanken, könnte man sagen. Auch der Verlag schrieb in jedem Vorwort der Bücher: Er hat sich entschlossen, die Bücher Moses für literarisch Interessierte herauszubringen. Wenn Sie also von Zauberei und primitivem Aberglauben genug haben, widmen Sie sich am besten dem echten Moses zu. Auch in christlicher Literatur mit echten Wundern und guten Lebensgeschichten mit einem grossen Angebot, ist der Buchplanet gerne für Sie da!