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Aller guten Dinge sind sieben

von Gabriel Weber

Der beste Beweis für die Richtigkeit dieses (von mir leicht abgewandelten) Sprichwortes ist Das Geheimnis des siebten Weges von Tonke Dragt.

Irgendwo in den Niederlanden: Franz van der Steg, genannt Franz der Rote, seit Kurzem Lehrer in einem Dorf, ist bei seinen Schülern beliebt, weil er oft die abenteuerlichsten Geschichten erzählt. Doch eines Tages wird Franz in eine Sache verwickelt, wie er sie selber nie hätte ersinnen können. Das „Treppenhaus“, ein alter Herrensitz; der „Siebensprung“, eine Wegkreuzung im Wald, bei der allerdings seltsamerweise nur sechs Wege zusammenkommen; ein verborgener Schatz; ein Junge, der von seinem Onkel gefangen gehalten wird; ein Teenager mit gespaltener Persönlichkeit (das findet man immerhin nicht gerade in jedem Kinderbuch); ein undurchsichtiger Zauberer; ein unsympathischer Kutscher; eine streng geheime Verschwörung, von der paradoxerweise die ganze Gegend zu wissen scheint; und mittendrin der arme Franz. Er wird in die Geschichte hineingezogen, ungefragt und ohne die leiseste Ahnung, worum es eigentlich geht. Jeder scheint mehr zu wissen als er und jeder scheint ihm etwas zu verschweigen. Und dabei ist doch gerade ihm, Franz van der Steg, eine entscheidende Rolle zugedacht. Jawohl, zugedacht! Aber bei was? Und von wem überhaupt?…

Aber Franz der Rote wird das Ding schon schaukeln. Jawohl!

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