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Mit Kraut und Stiel…

von Julia S.

aZwei Buchempfehlungen zum ‚fast selber reisen‘ und ‚Appetit anregen‘.

Ein echtes Abenteuer ist DAS HERBARIUM DER ENTDECKER – Reisen zu unbekannten Pflanzen auf der ganzen Erde. Ein Studium sondergleichen. Wie durch eine Zeitreise entdecken wir „fremde Welten“, beschrieben aus der Sicht der Pflanzenforscher und Entdecker. Dokumentiert durch ihre Sammlung von den hier gezeigten 138 Pflanzenarten an faszinierenden Bildern der vielfältigen Lebensräume unseres Planeten. Mit Erkenntnissen über den Anbau, vom Saatgut bis zur Ernte, über noch unentdeckte Arten. Reich illustriert mit Landkarten des Fundortes, Zeichnungen des Entdeckers und großen ganzseitigen Fotoabbildungen in der Grösse von 24x38cm der einzelnen getrockneten Pflanzenarten. Ergänzt mit schriftlichen Notizen des Finders vom Namen des Gewächses bis zur Datierung. Eine einzigartige Pflanzenwelt zusammengefasst in 168 Seiten. Abtauchen und selbst zum Entdecker werden!

ISS DICH GESUND UND FIT – dank Hildegard von Bingen. ‚Das Gesundheits – Kochbuch‘ von Rita Rochira. Ein weiteres Gesundheitskochbuch, aber mal sehen… Hildegards Heilwissen ist weit verbreitet und hat wenig mit einer Hexe zu tun. Ihr Ziel war es Erkenntnisse der verschiedenen Pflanzen zu erkunden und zur Ernährung oder Medizin einzusetzen. Neben den Gewürzen und Pflanzen führt Hildegard auch die wichtigsten Getreidearten an. Mit Rezepten zum Frühstück; Dinkelbrötchen, Dinkelhabermus, Edelkastanienmüesli und Rezepten zum Aperitif; Feuerbowle, Herzensbrecher, Rosenzauber über Dinkel- und Gemüse – Hauptgerichte; feine Spinatknöpfli, Grützeribbel, Mutterkraut an Dinkelbuttercreme und Eiernästchen – gefüllt. Salate und Desserts mit eingeschlossen. Gut, nicht alles hört sich essbar an, ist es scheinbar aber. Im Krankheitsverzeichnis kann man dem Rezept folgen, das zu einer schnellen Genesung führen soll. Also alles genüsslich und gesund. Wenn man sich erst mal an die Namen und an den neuen Ernährungsstil gewöhnt hat. Jaja, Männer faseln in Zusammenhang mit Grünzeug meistens etwas von „…ich bin doch kein Hase!“ und die Damen beziehen sich da, witziger weise auf die: „…ich bin doch keine Kuh!“ aa Bingen

Spannend alleweil ist die Natur an sich sowieso. Je weiter die Aussicht auf Himmel und Wolken, den großen Dampfer klein am Horizont, oder der Blick ins ferne Land hinein von einem hohen Berg. Gewaltig und kraftvoll das Wasser, in jeglicher Form, in freiem Fall über einen Felsen – laut! Still und leise rieselt der Schnee und haben Sie schon mal einem großen Gletscher beim wandern zugeschaut? Ich selbst bin sehr Pflanzen interessiert und stets fasziniert welchen Pflanzenarten man überall begegnen kann. Auf Auslandsreisen zum Beispiel dem Eukalyptus, der sonst nur auf Bildern oder im Badeschaum zu finden ist. Im Frühling jedoch findet sich vieles im Salat, was hier heimisch in Wäldern und Wiesen frei wächst. Brennessel, Sauerampfer, Süssklee, Löwenzahn, Huflattich, Bärlauch, Gänseblümchen, kleines Veilchen, Kapuzinerkresse und so weiter und so fort. Guten Appetit und bleiben Sie gesund! 🙂

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