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Zieh nicht so…

von Julia S.

dhrtzsztHilfe, mein Hund zieht! Im Buch von Turid Rugaas beschreibt die norwegische Hundetrainerin, welche Halsbänder sie für ihren Liebling auf vier Pfoten bevorzugt und welche sie deutlich ablehnt. Schritt für Schritt werden in ihrem Bericht Übungen für den Leser gezeigt, was tun, wenn der Hund mit dem Herrchen spazieren geht, statt umgekehrt. Und warum er überhaupt immer der erste sein möchte. Dass Hundebesitzer meistens dem Hund ähnlich sehen…hm… oder war’s umgekehrt, ist kein Geheimnis mehr. Zweifellos ein lustiges, aber wahres Phänomen.

Als ehemalige Familienhundbesitzerin sind mir noch lebhaft solche Zieh-Versuche in Erinnerung. Zum Beispiel auch viel gehört von weiblichen Hundehalterinnen: „…willst du jetzt kommen?“ Unwillkürlich denke ich, dass der Hund wahrscheinlich in dem Moment denkt *…oder nicht? Nein, heut‘ hab ich keine Lust zum kommen!* Der ‚Liebste-Partner-der-Welt‘ versteht einen Befehl besser und reagiert zügig darauf, wenn er gut erzogen ist. Männer haben eine tiefere Stimme als Frauen und mit einem klaren „Fuss!“ oder „Hierher!“ formuliert, also einfach und Sachbezogen pariert der Hund dem Herrchen (Dämchen?!) meistens am besten. Manchmal könnte ich minutenlang zusehen, wie zum Beispiel eine Dame mit der Leine ihres Hundes beschäftigt ist, der in einem Gestrüb am Rand der Strasse, seiner Nase folgend, darin herumschnüffelt. Die Schnur ellenlang gezogen, hängt über sieben Äste drunter und drüber im Grünzeug. Und sie versucht mit ihrer hohen, wackeligen Stimme „Willst du jetzt da raus kommen!?“ verzweifelt ihren Hasso zu sich zu beordern.

dxhbgEinen strengen Befehl erteilen hat sehr wohl etwas mit Liebe zu tun, nach den Hundeschulübungen die für jeden Besitzer – sie zu absolvieren die Regel sein sollte – ist die Kommunikation mit dem Vierbeiner viel verständlicher für beide Seiten. Es wird weniger gestritten (gezogen) und (geflucht), damit das Zweier- oder Familienteam Hund und Mensch schönere Zeiten erleben kann. Also mal „alle anleinen und los geht’s!“

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