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Archiv vom Juli, 2016

28. Juli 2016

Lesen einmal anders

by Gabriel Weber

Eine Liebeserklärung an das Lesen ist Dagmar Grunewalds Jugendbuch Als das Papier verboten wurde.

In einer (vielleicht gar nicht so fernen) Zukunft: Kaum jemand liest noch Bücher. Während des grossen Baumsterbens ist nämlich die Herstellung von Papier verboten worden. Inzwischen kennen die meisten Leute Papier und damit auch Bücher nur noch vom Hörensagen. Stattdessen beherrschen Video und Fernsehen das Leben der Menschen. Doch der kleine Tobias Poch widersetzt sich dem Trend: er liest leidenschaftlich gerne Bücher – richtige, auf Papier gedruckte Bücher. Sein Grossvater verfügt über eine umfangreiche Bibliothek (auch wenn man das nicht laut sagen darf) und genau dort lernt Tobias eines Tages den Tuntenünzel kennen. Wer das ist? Der Geist des Lesens. Ein winziges, grauhaariges Männchen, das sehr von seinen Qualitäten überzeugt ist. Gemeinsam unternehmen Tobias und der Tuntenünzel eine abenteuerliche Reise in die Welt der Literatur; sie besuchen das Wunderland, kehren im Admiral Benbow ein, begegnen dem Räuber Hotzenplotz und einmal purzeln ihnen aus einem ganz bestimmten Buch vier Hobbits entgegen, die (nach einer ausgiebigen Mahlzeit, versteht sich) die Gelegenheit ergreifen, nach so langer Zeit endlich mal ausserhalb ihrer Geschichte ihre privaten Differenzen zu bereinigen. Doch dann wird es ernst. Die Altpapier-Mafia plant den „totalen Papierkrieg“, das heisst konkret, einen Angriff auf die Volksbücherei (eine der wenigen noch verblieben Heimstätten des gedruckten Wortes) und die Vernichtung der dort gelagerten Bücher. Tobias, der Tuntenünzel und die alte Bibliothekarin Amanda müssen unbedingt etwas unternehmen. Nur was?

Leseratten, Bücherwürmer und Papiertiger – hier lernt man die Freuden des Lesens einmal anders kennen.

27. Juli 2016

Gefundenes – Vielleicht spannend…? (Teil 3/4)

by Julia S.

DIE ERSTEN SEITEN VON ANTIKEN BÜCHERN: Theil 3, 1834

Bucheinband Papier, halb Leder mit zwei Etiketten am Rücken und Goldprägung

Neue Schweizerchronik für’s Volk, aus den Quellen untersucht und dargestellt durch Dr. Josef Anton Henne, von Sargans. Unseren Land- und Grossräthen bleibt jezt nur noch die Wahl, aufzustehen mit der Nation oder unterzugehen mit der Tagsazung. – Die Maschine ist abgenuzt und verbraucht. Das Herrenturnier hat ausgespielt und das Mittelalter ist abgelaufen. Das Volk tritt auf. Troxler, von Münster. Dritter Theil. St. Gallen, Druk und Verlag im Büreau des Freimütigen. 1834

Der Schweizerchronik drittes Buch. Kirchentrennung, Unterthanendruk und Aufstehen der Nation. Vom Beginne der Reformation 1519 bis zu den Bundeswehen 1834. Dem Schweizervolke zum Ausharren im Emanzipationskampfe.

Seite VI – 1520. 22. Religionszwang in Zürich und Bern/ 23. Klostersturm in St. Gallen (23. Hornung)/ 24. Spaltung nimmt zu/ 25. Der erste Kriegszug (5. Juni)/ Zweiter Abschnitt. Der goldene Bund 1531 – 1586 1531-32. 1. Kampf der Parteien. Gewissenszwang/ Dritter Abschnitt. Völlige Zerrüttung durch Religionshass 1586 – 1648. 1587./ 1. Finningerhandel in Mühlhausen/ 1587-88 2. Spaltung in Appenzell/ Vierter Abschnitt. Der Bauernkreig und Religionswirren 1648 – 1658…

26. Juli 2016

Stille Nacht, Heilige Nacht…

by Gabriel Weber

„Wie bitte?“, werden Sie sich fragen. „Weihnachten mitten im Sommer?“ Ja, die nächste Weihnacht kommt bestimmt (nur noch knapp fünf Monate)! Und sie ist nicht nur ein Fest von Kitsch, Konsum und Kommerz, sondern auch ein religiöser Feiertag und ein kulturhistorisch sehr interessanter Anlass.

Die Christenheit hat allerdings nicht immer Weihnachten gefeiert. Erst als das Christentum nicht mehr verfolgt wurde, konnte man an einen Feiertag zur Geburt des Religionsstifters denken. Lange Zeit war man sich auch keineswegs einig über das Geburtsdatum Jesu. Aufgrund verschiedener Berechnungen waren etwa der 28. März, der 2. April, der 19. April, der 20. Mai, der 8. November und der 18. November als mögliche Kandidaten im Gespräch. Dass schliesslich der 25. Dezember das Rennen machte, liegt an der gewollten Konkurrenz zu heidnischen Feiertagen. Wer bringt eigentlich die Geschenke – das Christkind oder der Weihnachtsmann? Ursprünglich war das Christkind als protestantische Konkurrenz zum katholischen Weihnachtsmann gedacht. Im Laufe der Jahrhunderte sind aber beide gewissermassen konvertiert: heute ist in katholischen Gegenden eher das Christkind, in protestantischen eher der Weihnachtsmann zuständig. Viele weihnachtliche Motive lassen sich direkt mit dem Neuen Testament begründen. In anderen Punkten ist es schwieriger. Wo kommen zum Beispiel der Ochse und der Esel her? Wann wurden die drei Astrologen aus dem Morgenland zu Königen befördert? Und wieso ist einer dieser Könige schwarz?

Jetzt bei buchplanet.ch: Das Weihnachtsfest. Eine Kultur- und Sozialgeschichte der Weihnachtszeit von Ingeborg Weber-Kellermann und Die Magier, die Tiere und der Mantel Mariens. Über die Bedeutungsgeschichte weihnachtlicher Motive von Edith Neubauer. In diesem Sinne (jetzt schon, im Voraus): Oh du fröhliche!

25. Juli 2016

Geschichte ohne Worte

by Julia S.

Der ‚Roman in Bildern‘ von Holzschnitten, von dem flämischen Maler Frans Masereels (1899-1972) ist eine Erzählung wie sie seit Menschen gedenken immer wiederkehrt. Der Mann geht auf die Jagd. Jagd dem weiblichen Geschlecht nach. Er sieht es. Er findet es schön. Er bewundert es. Er begehrt es. Er beschenkt es und lädt es ein mit ihm zu laufen, zu essen und zu sein. Er betet es an. Er überhäuft es mit seinen Schätzen, besticht es, schenkt ihm seine Zeit und seine ganze Aufmerksamkeit. Mit Hingabe. Er gibt sich offen, ist klar und sensibel. Sie die Frau, das weibliche Geschlecht, schaut auf seine Aktivitäten, seine Reize, seine Bemühungen. Gibt sich noch nicht hin. Genießt seine Hingabe. Das männliche Geschlecht himmelt an, bemüht sich, wirft sich ihr vor die Füsse. Schleppt für sie, bringt ihr dar, fleht sie an. Sie bleibt unumstößlich. Er ringt mit sich selbst, zeigt seine Gefühle, kann nicht anders. Er herrscht sie an, bittet, fleht, geht auf Knien, zieht an ihr, ist verzweifelt, ist aufgelöst, rauft sich seine Haare. Der Mann in Gedanken mit dem Tod ringend. Sie entdeckt. Ihn. Gefühle entstehen, Achtung, Zärtlichkeit. Die Frau gibt sich ihm hin. Sie öffnet sich ganz und gar, entfaltet sich, entwickelt mehr Gefühle, innige, tiefe, dauerhafte. Der Mann verändert sich, lässt ab von ihr, stoppt, geht. Seine Jagd hat sein Ziel erreicht. Ist nun zu ende. Die Jagd ist vorbei. Er lässt ab. Von ihr. Lässt die Frau stehen, klar, offen, verletzt. Sie weint, ist verzweifelt.

ENDE.

Hermann Hesse schreibt in dem Nachwort: Der Mensch dieser Bilderfolgen, dessen Gestalt und Züge zuweilen denen des Künstlers selbst ähneln, ist der Adam unsrer Zeit; im Gewand des Heute erlebt er das ewig Menschliche, erleidet es, sucht es zu bestehen, erliegt ihm oder überwindet es. Ihn zu verstehen, mit ihm aufzuglühen in Leidenschaft, niederzusinken in Verzweiflung, in ihm uns selbst zu erkennen und in seinem Leben das allen Gemeinsame zu verehren: das ist die Mahnung dieses Künstlers.

Aus unserer Insel-Bücherei Reihe unter der Rubrik Sammlung (Nr. 433), MASEREEL: GESCHICHTE

21. Juli 2016

Ein Hundeleben

by Gabriel Weber

Ein ganz besonderer Hund ist die Hauptperson in Jonathan Crowns Roman Sirius.

Der Foxterrier Sirius – ursprünglich Levi, dann „arisiert“ – ist der Hund der jüdischen Familie Liliencron in Berlin. Professor Liliencron, ein bekannter Naturwissenschaftler, ist eine prominente Persönlichkeit, Leute wie Hans Fallada und Käthe Kollwitz verkehren in seinem Haus. Doch nach der „Reichskristallnacht“ im November 1938 müssen die Liliencrons fliehen. Mit der Hilfe von Peter Lorre, einem Bekannten der Familie, schaffen sie es bis nach Hollywood. Der Professor chauffiert im Auftrag des Filmproduzenten Jack Warner Stars herum und Sirius ist immer mit dabei: Er begegnet Marlene Dietrich, Fritz Lang, Humphrey Bogart, Fred Astaire, Billy Wilder – und wird schliesslich sogar entdeckt! Seine Karriere als vierbeiniger Filmstar (unter dem Künstlernamen Herkules) wird jedoch jäh unterbrochen, als es ihn auf Umwegen wieder nach Deutschland verschlägt. Dort erreicht Sirius, von Reichsmarschall Göring (der ja nichts von Sirius‘ früheren Besitzern und seinem Umgang mit Juden und Emigranten weiss) persönlich als „Deutscher Hund“ deklariert, die höchste Karrierestufe für Hunde im Dritten Reich: Haustier des Führers. In dieser Funktion greift das „Hunderl“, wie Hitler sagt, sogar in die Weltgeschichte ein, indem es Kontakte zum Widerstand unterhält und streng geheime Informationen aus der Reichskanzlei herausschmuggelt. Wer verdächtigt schon einen Hund der Spionage? Als Sirius (oder Hansi, wie er jetzt heisst) beim Stauffenberg-Attentat schwer verwundet wird, kommt er nach Berlin in die Charité, wo sich – auf ausdrücklichen Befehl Hitlers – Professor Ferdinand Sauerbruch höchstpersönlich um ihn kümmert.

Der famose Foxterrier erlebt Höhen und Tiefen. Man darf gespannt sein, wo das Alles endet!

20. Juli 2016

Gefundenes – Vielleicht spannend…? (Teil 2/4)

by Julia S.

DIE ERSTEN SEITEN VON ANTIKEN BÜCHERN: Theil 2, 1809

Bucheinband Karton und Papier

Handschriftliche Notizen im Vorsatz

Neueste Länder- und Völkerkunde. Ein geographisches Lesebuch für alle Stände. Fünfter Band. Helvetien oder die Schweiz, und Italien. Mit Charten und Kupfern. Prag, 1809.

Nach ihrem jetzigen Zustande aus den besten Quellen dargestellt von Th. Fr. Ehrmann. UND Erste Abtheilung. Das Land, das wir mit dem allgemeinen ältern Namen Helvetien oder dem neuern Schweiz benennen, macht, in mehr als einer Hinsicht, einen der…. …merkwürdigsten, der interessantesten, der beliebtesten und daher auch besuchtesten Theile von Europa aus, obgleich…

Das Buch ist in unsersem Shop erhältlich:

NEUESTE LÄNDER- UND VÖLKERKUNDE

19. Juli 2016

„Die Welt ist arm, der Mensch ist schlecht!“

by Gabriel Weber

So formulierte es einst Bertolt Brecht. Mit der Frage, wie die Menschen sind, befasste sich der Franzose Jean de la Bruyère schon im 17. Jahrhundert. Dabei herausgekommen ist sein Buch Die Charaktere (jetzt bei buchplanet.ch), in dem er mit seinen Zeitgenossen, vor Allem jenen bei Hofe, abrechnet.

Unbeständig ist eine Frau, die zu lieben aufhört; leichtfertig, die schon einen anderen liebt; flatterhaft, die nicht weiss, ob sie liebt und wen sie liebt; gleichgültig, die nichts liebt.“ (Seite 54), „Es ist in gewissem Sinn eine Ehre, wenn man jemandem zum Vorwurf macht, er verstehe sich nicht auf den Hof: es gibt kaum eine Tugend, die man ihm damit nicht beilegte.“ (Seite 154), „Ein Freund, der zu hoher Gunst gelangt ist, gewährt uns viel, wenn er sich noch zu unseren Bekannten rechnet.“ (Seite 161), „Die Grossen setzen ihren Stolz darein, eine Allee durch einen Hochwald zu schlagen, Ländereien durch lange Mauern zu schützen, Wasserkünste anzulegen, eine Orangerie einzurichten; aber ein Herz glücklich zu machen, ein Gemüt mit Freude zu erfüllen, der Not vorzubeugen und abzuhelfen, zählt nicht mehr zu ihren Liebhabereien.“ (Seite 187), „Nichts möchten die Menschen lieber erhalten und nichts schonen sie weniger als ihr Leben.“ (Seite 245)…

So, jetzt wissen wir, wie die Menschen sind. Jawohl!

18. Juli 2016

125’000 Besucher auf den Zähnen

by Julia S.

Aus 125’000 Besuchen der Bienen beim Löwenzahn, gewinnt man 1 kg Honig. So schreibt Hansuli Zuberbühler aus Rehetobel in seiner Mappe über DER LÖWENZAHN. Er erzählt darin in welchen diversen Namen der Löwenzahn als diesen erkannt wird. Die Benennungen sind aus einigen Kantonen der Schweiz, darunter auch rät
oromanisch, italienisch, französisch, englisch und in Deutsch. Der Fachausdruck für Botanikschüler kommt aus dem griechischen von „leontodon“. Früher hiess er Leontodon Traxacum (T. ist ein arabischer Name) und ist heute als Heilmittel anerkannt unter dem Modernen Namen Taraxacum officinal. Damit nicht genug, etliche Bezeichnungen kennt man, und allein in der Schweiz bestehen 46 Ausdrücke für den beliebten und viel verwendeten Zahn des Löwen äh Löwenzahn (woher der Name wohl kommt?). Dem gehen wir gleich auf den Grund. Mal sehen – aha! Es handelt sich nicht um die strahlend gelbe Blüte selbst, sondern eher um ihre grünen Zackenblätter. Vergleichen wir das sofort: 

Ja das könnte hinkommen! Hurra wieder was gelernt und darauf noch selbst gekommen. 😉 Um sie aber nicht länger auf die Folter zu spannen, verlese ich die üblichen Mundartnamen dieses Gewächses; im Appenzell, zum Beispiel im Rehetobel sagt man Chetteleblueme und Suchüechli, in Innerrohoden Chueblueme, Hondszunge oder Sonnwendlig und Meiestüüber. Na kennen Sie schon was? Nein? Ich mach weiter. Im Kanton Zürich heissen sie dagegen; Boiseli in Fehraltorf, Buggele in Winterthur, Chettetestöck in Hagenbuch, Chlöpfere in Horgen, Büseli, Furze und Pfafferöörli in Zürich, Polenteblueme in Andelfingen und Weifäcke in Albisrieden. Schaffhausen sagt zum gelbe Blüemli Guguche, s’Rheintal meint dazu Chrotteblueme, s’Thurgau erzählt von Liechtli und Milechstock, s’Aargau vom Röhrlichruut und z’Schwyz gots um Süübüämä, Milchling oder Pustelblüämä auf der Wiese. Ich persönlich bleibe ganz gelassen beim Löwenzahn. St. Gallen und Basel erklären ihn als Franzosesalot. Franzosensalat. Diese Bezeichnung kam im Jahre 1871 auf, als die dort internierten Franzosen der Bourbaki-Armee den Löwenzahn als Salat sammelten. Übrigens im Franzsösichen zu suchen unter Pissenlit, im Rätoromanischen als Flurs piertg, im Italienischen Tarassaco, im Englischen Dandelion und als Serbokroatischer Name Maslacak. So. Und jetzt leier ich noch alle Anwendungszwecke durch. Nein? Na gut ich verschone Sie. Die meisten kennen Sie sowie so; feinen, heissen Tee kochen, ich werfe ihn ebenfalls in den Salat. Kinder basteln Haarkränze damit, sie sind blutreinigend, harntreibend, helfen gegen Husten und Fieber und die Kühe…. ….fressen sie einfach auf.

14. Juli 2016

Der Zwergenriese

by Gabriel Weber

Eine kuriose, aber sehr unterhaltsame Mischung aus Kriminalroman, Abenteuergeschichte und Märchen ist Der Riesenzwerg von Marc Petit.

Albéric Lenoir, Besitzer eines Spielwarengeschäftes in Paris und genialer Konstrukteur mechanischer Spielsachen, wird am 23. Oktober 1872 tot in seiner Werkstatt aufgefunden, erschossen. Er hinterlässt seine zweite Frau Constance, deren voreheliche Tochter Katell und seine beiden Söhne aus erster Ehe, Joseph und Benjamin. Letzterem vermacht er nichts weiter als seine bedeutendste Erfindung, den Riesenzwerg. Dummerweise hat niemand eine Ahnung, was oder wo der Riesenzwerg ist. Benjamin macht sich zusammen mit (und manchmal auch im Wettlauf mit) seinem Bruder auf die Suche. Schon bald stellen sich diverse Fragen. Was ist mit den Gegenständen, die kurz nach Albérics Tod aus seiner Werkstatt verschwunden sind? Warum und wohin ist der Spielzeugmacher zweimal im Verlauf seines Lebens monatelang untergetaucht? War der Tod von Lenoir Senior etwa gar kein Suizid, wie es zunächst schien, sondern ein kaltblütiger Mord? Falls ja, hängt dieser Mord irgendwie mit dem Riesenzwerg zusammen? Welche Rolle spielt der undurchsichtige Schwerindustrielle Hippolyte Dubuc? Und welche der dubiose Polizeibeamte Juvert? Gibt es einen geheimnisvollen Unbekannten, der aus dem Hintergrund die Fäden zieht? Vielleicht einen gewissen Professor Jakubowski? Hat Albéric Lenoir versucht, einen künstlichen Menschen, künstliche Intelligenz zu erschaffen? Die Spur führt nach Wien, dann nach Pressburg, nach Posen und schliesslich nach Prag. Benjamin Lenoir stösst auf einen mechanischen Schachspieler aus dem 18. Jahrhundert (den berühmten „Schachtürken“) und sogar auf den Golem…

Der arme Benjamin gerät in ein ziemlich turbulentes Abenteuer. Was haben der Golem von Rabbi Löw, der Schachtürke des Barons von Kempelen und Albéric Lenoirs Riesenzwerg miteinander zu tun? Und warum müssen Menschen sterben und Gebäude abbrennen, die irgendeine Beziehung zu diesen Dingen haben? Mit viel Geduld, Hartnäckigkeit und detektivischem Spürsinn macht Lenoir Junior sich daran, das Rätsel zu lösen. Seine Suche führt ihn zu einem verblüffenden Ergebnis.

13. Juli 2016

Gefundenes – Vielleicht spannend…? (Teil 1/4)

by Julia S.

DIE ERSTEN SEITEN VON ANTIKEN BÜCHERN: Theil 1, 1770

1

Bucheinband Karton und Papier

2

Die Vorsatzseite mit Notizen

3

Staats- und Erdbeschreibung der schweizerischen Eidgenossenschaft. Zeyter Theil. Welcher die Cantons Zug, Glarus, basel, Freyburg, Solothurn, Schafhausen, Appenzell, und Zusätze und Verbesserungen zum ersten Theil, enthält. Von Johann Conrad Füesslin. Schafhausen, bey Benedikt Hurter, 1770

4

VORBERICHT. Es sind allgemeine Lexika, allgemeine Geschichten, und noch viele andere Bücher, die mit dem Namen allgemein prangen…