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Ding Dong

von Gabriel Weber

Victor Hugo ist einer der grössten Klassiker der französischen Literaturgeschichte. Aus meiner Schulzeit habe ich eine besondere Affinität zu seinem Roman Der Glöckner von Notre-Dame (Notre-Dame de Paris). Er spielt in Paris, im Jahre 1482.

Hauptperson ist ein junger Mann namens Quasimodo. Bucklig, verkrüppelt, einäugig, kurz: geradezu sagenhaft hässlich. Der Priester Claude Frollo hat ihn einst als Säugling ausgesetzt auf den Stufen von Notre-Dame gefunden, und zwar am Sonntag nach Ostern (französisch quasimodo, daher der Name). Frollo hat sich des Findelkindes angenommen, es aufgezogen und ihm eine Stelle als Glöckner in der Kathedrale Notre-Dame verschafft. Doch eines Tages erscheint Esmeralda auf der Bildfläche: Fahrende, Tänzerin, jung, umwerfend schön, femme fatale wider Willen. Schon bald sind alle in sie verknallt – Frollo, eigentlich zum Zölibat verpflichtet; der Offizier Phoebus de Châteaupers, eigentlich mit einer jungen Dame aus der besten Gesellschaft verlobt; und der Glöckner Quasimodo, eigentlich nicht gerade ein Ausbund an Sexappeal. Dann ist da noch der Dichter Pierre Gringoire, der von der Gesellschaft der Diebe und Bettler mit Esmeralda „verheiratet“ wird. Mal sehen, wer in diesem Gedränge das Rennen macht…

Ein wichtiger Hinweis: Es handelt sich hier um eine Tragödie. Man braucht sich also keine Hoffnungen auf ein Happy End zu machen!

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