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Oh, mein Papa…

von Gabriel Weber

war eine wunderbare Clown, so heisst es in Paul Burkhards Operette Der Schwarze Hecht. Thema des Werks ist die Faszination Circus. Darum geht es auch in Circus. Faszination gestern und heute von F. K. Mathys.

Bereits aus der Antike sind circensische Quellen überliefert (und zwar nicht nur der berüchtigte circus mit den Gladiatoren). Wenn Jongleure, Akrobaten usw. auch kulturhistorisch älter sind, so war doch die Königsdisziplin im Circus seit jeher die Pferdedressur. Die Kunstreiter begründeten im späten 18. Jahrhundert den Circus im modernen Sinn. Antoine Franconi war es, der das aus dem Lateinischen stammende Wort in seiner Branche einführte, indem er sein Pariser Etablissement Cirque nannte. Weitere Pioniere waren Phineas Taylor Barnum (dessen „Circus“ allerdings mehr ein Kuriositätenkabinett war) Hans Stosch (besser bekannt unter seinem Künstlernamen Sarrasani), Carl Krone (der zeitweise über 800 Tiere sein eigen nannte) und natürlich unsere Knies (Blog vom 28. Mai 2015). Deren Circus war ursprünglich eine Seiltänzer-Gruppe – auch dies eine uralte Kunst. Schon früh wurde es im Circus üblich, zwischendurch, gewissermassen zur Auflockerung des Publikums, einen Spassmacher auftreten zu lassen: den von mittelalterlichen Hofnarren abstammenden Clown.

Ja, der Faszination des Chapiteau und der Manege kann sich kaum jemand entziehen. Übrigens: Der Schweizer National-Circus Knie ist gerade jetzt wieder unterwegs.

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