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Alles begann in der U-Bahn…

von Gabriel Weber

In der Berliner U-Bahn trifft man ja alle möglichen Leute an. Aber was einer jungen Frau namens Aileen auf dem Weg zur Arbeit widerfährt, ist erst der Anfang der Verwicklungen in Janika Nowacks Das Lied der Banshee.

Aileen, 17 Jahre jung und von Beruf Lehrtochter in einer Tischlerwerkstatt, ist gerade allein auf dem Heimweg von einem Konzertbesuch mit ihrem Arbeitskollegen (und heimlichen Schwarm) Thomas, als sie von unbekannten Männern tätlich angegriffen wird. Doch irgendwie (wie, weiss sie selber nicht) bringt sie es fertig, die Angreifer zu besiegen. Bald darauf suchen seltsame Vogelwesen ihre Wohnung heim. Was hat das zu bedeuten? Ein geheimnisvoller Fremder namens Macius, der Aileen am gleichen Tag in der U-Bahn zum ersten Mal aufgefallen ist, klärt sie auf: Aileen ist eine Banshee, eine irische Todesfee – wahrscheinlich die letzte ihrer Art auf der Welt. Und sie ist in Gefahr. In grosser Gefahr. Man könnte sagen, in Lebensgefahr. Aber glücklicherweise gibt es unter den diversen Feen, Dämonen, Sirenen, Wassermännern usw., die (natürlich gut getarnt) in Berlin und anderswo herumlaufen, auch solche, die Aileen zur Seite stehen. Ausserdem lernt sie, und zwar keinen Augenblick zu früh, wie sie sich verteidigen kann. Bevor die arme, bisher (mehr oder weniger) ganz normale Tischler-Lehrtochter überhaupt weiss, wie ihr geschieht, wird sie in einen Kampf auf Leben und Tod hineingerissen. Von Berlin geht die Reise per Automobil zunächst nach Warschau, wo Aileen und der nicht von ihrer Seite weichende Thomas erfahren, gegen was für Gegner sie ankämpfen müssen. Dann geht es weiter nach Moskau und von dort nach Belgrad. Na, wenn das mal gut geht!

Doch bei all dem bleibt die Banshee Aileen zum Teil doch auch höchst menschlich – zum Beispiel was ihre Hormone betrifft, die jedesmal verrückt spielen, wenn Thomas in ihre Nähe kommt… Zum Kuckuck, er ist doch nur ein Freund und Kollege!

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