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Titelbilder: Fünf mal ROT aus der Schweiz…

von Julia S.
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Die Serenaden

Heute stelle ich Ihnen fünf Bücher aus unserem Shop vor, die mit der Schweiz im Zusammenhang stehen, mit 5 mal ROT aus der Schweiz.

SERENADEN AM LÖWENDENKMAL IN LUZERN, 1944 – 1985. Ein Gästebuch der besonderen Art. An musikalischen Anlässen in Luzern in einem Restaurant setzten die Gäste – darunter auch bekannte Musiker – in froher Stimmung ihre Unterschrift um die Zeichnungen von Hans Erni herum, – der der Schwager des Restaurantmeisters war und des öfteren dort verkehrte – seine Zeichnungen; gewohnt schwungvolle Kritzeleien mit bewegender Lebendigkeit. So entstand dieses rote Buch. Zusammengefasst mit den Anlässen zum Beispiel einer MOZART-SERENADE Löwendenkmal, Sonntag und Montag, 15. + 16. August, 20.45 Uhr mit Leitung: Paul sowieso, Solistin… und weiteren Informationen darüber.

VIERZIG GEDICHT IR BÄRNER UMGANGSSCHPRACH. wie geits?// äs chunnt/ äs geit// ganz zerscht/ chunnt meh/ als geit// doch gly/ chunnts so/ wies geit// und bald/ geit meh/ als chunnt// bis/ alles geit/ und nüt me chunnt//.  So schreibt der Schweizer Lyriker und Pfarrer Kurt Marti in seinem Band IMG_0002rosa loui von 1967.

SAGEN AUS DEM SARGANSERLAND. Diese neue Sammlung von Sagen aus der Schweiz kam zustande durch eine im ganzen Sarganserland vorgenommene Nachbefragung der Bevölkerung. Die lebendig gebliebenen mündlichen Überlieferungen, sind in ihrer Vielfalt dokumentiert, wort- und lautgetreu wiedergegebene Geschichten, wie diese; „Dr Offä Himmel. Z Mädris isch ä jungs Mäitli gsii. Blous rächt us dr Schuel. Äs isch glaubi in d Fabrigg. Das isch chrangg wordä und hät gwüsst, ass es muess stärbä. Äi Helli, houch joubä. Mä chünn nid säägä, we schüü das sei, wunderschüü. Si hinds dinn na an ds Pfischter träit, vors gstorbän isch, ass es namoul hät chünnä an Himmel ufiluegä. D Schwöschter vun em läbt glaubi na. Si isch im Pfläägihäim.“

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Clan-Geschichten

DIE WELT ALS WILLE & WAHN. Niklaus Meinberg fasst hier zusammen was die Elemente zur Naturgeschichte eines Clans machen. Jeder gehört zu einem Clan, wer Grossmutter/ Grossvater, Tanten, Cousinen und Geschwister hat. Wenn aber der Clan Wille-von Bismarck heisst, und später Rieters, Schwarzenbachs, von Weizsäckers, von Erlachs angekoppelt werden, dann sind die Macht- und Reichtumsverhältnisse anders als bei Meier und Müllers und Meienbergs. Dann wird die Clan-Geschichte zur Schweizer Geschichte, oder auch zur deutschen.

IMG_0003Fritz Ringgenberg erzählt in GLUT UNTER DER ASCHE seiner Prosadichtung von sorgsam zusammengetragenen historischen Fakten und eigens erschaffene Gestalten aus dem Berner Oberland. Angespornt durch eine heimatkundliche Abhandlung, am 17. September 1782 habe eine Frau auf der alten Richtstätte der Landschaft Hasli als Hexe den Feuertod erlitten, dann der Verdacht, so spät im achtzehnten Jahrhundert könne auch im Berner Oberland kaum mehr ein solches Urteil gefällt worden sein, führten den Verfasser auf die ihm auch sonst durch seine historischen Studien kundige Suche nach Dokumenten und Urkunden in den Archiven. Kriminalmanuale und Berichte gaben schattenhaft preis, was damals als Schuld auf dem Holzstoss neben der Ruine Resti bei Meiringen gesühnt worden war.

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