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Lady Cottingtons gepresste Elfen

von Julia S.

‚Lady Cottingtons geheimer Taschenbuchkalender‘ beherbergt eine Vielzahl fröhlicher Elfen. Und wie im Eingang zu lesen ist: „In eigener Sache“: Auf Wunsch der KGVGE (Königliche Gesellschaft zur Verhütung von Grausamkeiten gegenüber Elfen) erklärt der Verlag hiermit ausdrücklich, dass bei der Herstellung des vorliegenden Buches Elfen weder zu Tode noch sonstwie zu Schaden kamen. Die Elfenbilder im Buch sind parapsychologischen Ursprungs. Da es in der Vergangenheit ein oder zwei bedauerliche Unglücksfälle gab, legt die KGVGE Wert auf die Feststellung, dass die auf den folgenden Seiten präsentierten Elfen eine Möglichkeit fanden, sich pressen zu lassen, ohne dabei Schaden zu nehmen. Tatsächlich wurde dies dann als Elfische Sportübung anerkannt und galt somit als Qualifikation für den Wettbewerb um die Stachelbeer-Medaille bei der (alle tausend Jahre veranstalteten) Elfen-Olympiade 1921.

Und in der „Kurze Bemerkung zum Taschenkalender“: Dem menschlichen Betrachter wird die Menge der elfischen Gedenk-, Fest- und Jubeltage vielleicht recht gross erscheinen. In der Tat gibt es vergleichsweise wenige Tage, an denen nicht irgendetwas gefeiert wird. Im Gegensatz zu den Menschen ist für Elfen das Vergnügen wichtiger als „Geldverdienen“, der „Ernst des Lebens“ oder „Ehre“ und „Anerkennung“. Elfen halten derlei schlicht und ergreifend für dummes Zeug. Aus diesem Grunde weist der Elfenkalender nur wenige Tage auf, die nicht mit irgendeiner Festivität verbunden sind. Zugegeben, von Elfen habe ich keine Ahnung, trotzdem dürfte es interessant sein sich in diesen Kalender einzulesen. Spektakulär – wer wünscht sich nicht so viele Feiertage im Jahr!

 

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