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König werden ist nicht schwer…

von Gabriel Weber

Jackie Coogan, Freddie Bartholomew, Shirley Temple… In der Filmgeschichte spielen Kinderstars eine wichtige Rolle. Zu dieser Spezies gehört auch Terry Tait, Hauptperson in …König sein dagegen sehr von Sinclair Lewis.

Terence McGee „Terry“ Tait ist ein zehnjähriges Bübchen von bezauberndem Aussehen, wie ein kleiner Weihnachtsengel. Trotz seines zarten Alters ist er einer der Superstars von Hollywood und verdient eine Menge Geld. Doch während seine Eltern (besonders seine resolute Mutter Bessie), ursprünglich Besitzer einer kleinen Tankstelle im amerikanischen Bundesstaat New York, den Reichtum geniessen und sich furchtbar aufspielen, langweilt sich Terry in seinem goldenen Käfig. Dauernd dieses vornehme Getue, dieses Repräsentieren bei öffentlichen Anlässen, die Interviews, die Art, wie seine Eltern und die Filmbosse ihn ausnutzen… Und nun auch das noch: Bessie schleppt ihren Sohn nach London, um ihn, den „König der Filmkinder“, als PR-Gag dem gleichaltrigen König Maximilian von Slowarien vorzustellen. Dieser weilt nämlich zur Zeit gerade in England. Doch bei diesen vornehm-versnobten Engländern beisst die neureiche Amerikanerin auf Granit; es will und will ihr nicht gelingen, mit der königlichen Familie, die im gleichen Hotel logiert, Kontakt aufzunehmen. Währenddessen sitzt Terry in seinem Zimmer und langweilt sich, macht aber immerhin die Bekanntschaft des Hotelpagen Ginger. Und während seine Mutter vergeblich bei Königs antichambriert, lernt Terry ganz zufällig auch den jungen Monarchen Maximilian kennen, der sich ebenso langweilt wie er. Eines Tages brennen sie zu dritt durch: Der Filmstar, der König und der Page…

Was wohl in der Zukunft aus Terry wird? Erfahrungsgemäss reüssieren nur wenige Kinderstars auch als erwachsene Schauspieler.

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