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Briefe schreiben, und zwar richtig!

von Gabriel Weber

Briefe? Wer schreibt denn heutzutage noch Briefe? Telefon, SMS, E-mail usw. scheinen die traditionellen Briefe weitgehend verdrängt zu haben. Und dementsprechend verlernen viele Leute, wie man einen ordentlichen Brief schreibt. Dabei ist das eigentlich gar nicht so schwierig. Hier einige Faustregeln aus dem einschlägigen Duden:

Erstens: So schlicht wie möglich schreiben. Keine Floskeln, kein Kanzleistil, keine allzu komplizierten Sätze (Seite 19). Zweitens: Keine Angst vor der Verwendung des Wortes ich (Seite 17). Drittens: Immer ganz bewusst für den jeweiligen Empfänger schreiben. Beispielsweise den Stil der Sprache und den Gebrauch von Fremdwörtern entsprechend anpassen (Seite 24). Viertens: Gerade bei Einladungen entscheidet oft der erste Eindruck (Seite 85). Fünftens: Bei Bewerbungen ebenfalls (Seite 129). Sechstens: Auch bei Beschwerden stets höflich bleiben, damit erreicht man tendenziell viel mehr als mit einer aggressiven Schimpftirade (Seite 147). Siebtens: Auf das Verb schämen folgt entweder die Präposition für mit Akkusativ, die Präposition wegen mit Dativ oder (was gehobener klingt) schlicht der Genitiv (Seite 430). Achtens: Das Wort Konzession wird Kon-zes-si-on getrennt (Seite 632). Neuntens: Der Doktortitel wird in Zusammenhang mit dem Namen in der Regel mit Dr. abgekürzt, ohne Namen hingegen immer ausgeschrieben (Seite 338). Zehntens: Nicht zu viele Passivformen verwenden, das wirkt unpersönlich (Seite 30).

Jetzt bei buchplanet.ch: Briefe gut und richtig schreiben! vom Dudenverlag.

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