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Freude, schöner Götterfunken

von Gabriel Weber

Einer der berühmtesten und meistgespielten Komponisten aller Zeiten. Ein Genie, dessen Werk Jahrhunderte überdauert hat und noch überdauern wird. Und der vermutlich berühmteste Schwerhörige der Welt: Ludwig van Beethoven (1770-1827). Meine Empfehlung für Fans: Beethoven von Robin May.

Am 17. Dezember 1770 in Bonn geboren und mit elf Jahren von der Schule abgegangen, kam Beethoven 1792 nach Wien, wo er bei Joseph Haydn und Antonio Salieri Unterricht nahm und am 29. März 1795 sein erstes öffentliches Konzert gab. Sein Karriere als Pianist musste er allerdings wegen beginnender Schwerhörigkeit bald wieder aufgeben. Seinem Ruhm tat dies keinen Abbruch: Beethoven wurde bald berühmt als Komponist und Musikpädagoge und „berüchtigt“ für seinen schwierigen Charakter und sein cholerisches Temperament. Er muss wirklich ein schwieriger Mensch gewesen sein. Aber trotzdem fand er immer wieder reiche Freunde und Gönner, die ihn unterstützten.

Der weltberühmte 4. Satz der 9. Sinfonie (siehe Titel); Das nicht minder bekannte Ta-ta-ta-taaaa aus der 5. Sinfonie; Das wohl jedem Klavierschüler vertraute Für Elise – Ludwig van Beethovens Werke sind längst Allgemeingut geworden. Aber auch in anderer Hinsicht war der taube Bonner bemerkenswert: Als einer der ersten wirklich freischaffenden Komponisten der europäischen Musikgeschichte und als ein Mensch, der unerschrocken seine persönliche Meinung vertrat – zu einer Zeit, als dies in Österreich noch gefährlich war.

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