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Museo Rocsen in Nono, Argentinien

von Sara Grob

REISEERINNERUNG VON SARA GROB

Dies ist der dritte Bericht meiner Argentinienreise. Passenderweise hat eine Mitarbeiterin von buchplanet.ch diesen Beitrag in die spanische Sprache übersetzt (die Übersetzung finden Sie ganz am Ende des Textes). Herzlichen Dank!

Wer mich einmal in meiner Wohnung besucht hat der weiss, dass ich eine begnadete Sammlerin von allen möglichen und unmöglichen Gegenständen bin. Ich habe diverse Sammlungen: alte Bilderbücher mit wunderschönen Illustrationen, Paperweights / Briefbeschwerer, alte und neue Postkarten, schönes Geschirr, Kunstgegenstände, süsse Staubfänger für den Setzkasten, …

Das Museo Rocsen in Nono in der Provinz Córdoba in Argentinien ist ein Paradies für Sammler wie mich. Dies war ein Höhepunkt unserer Argentinienreise.

Das Museum  wurde von  Juan Santiago Bouchon eröffnet und wird weiterhing von ihm geführt.. Es handelt sich um ein Privatmuseum, Monsieur Bouchon wird nicht staatlich unterstützt. Das Ziel des Museums ist laut Monsieur Bouchon: „Deseo que en mi museo se encuentre todo el hombre para todos los hombres.“ = Ich wünsche, dass sich in meinem Museum der ganze Mensch für alle Menschen findet.
Auf einer Fläche von 1530 m² finden sich über 20‘000 Ausstellungsstücke. Die Kuriositäten und Gegenstände sind thematisch geordnet und umfassen praktisch alle Bereiche des menschlichen Lebens.

Unser Besuch im Museo Rocsen dauerte etwa vier Stunden und das war eindeutig zu kurz! Bei meinem nächsten Besuch würde ich zwei Tage für das Museum einrechnen um alles in Ruhe betrachten zu können und die Eindrücke auf mich wirken zu lassen.

Monsieur Bouchon scheint ein bewegtes Leben geführt zu haben. Seine Lebenserinnerungen in Buchform würde ich mir sofort kaufen. Er wurde am 3. Juli 1928 in Nizza, Frankreich geboren.

Laut einem Bericht der NZZ (siehe hier: http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/italienische-und-franzoesische-traeume-in-argentinien–1.692816 ) sei Monsieur Bouchon Ende 1950 als französischer Diplomat nach Buenos Aires berugen worden, seit 1959 lebt er in Nono und eröffnete schliesslich im Jahre 1969 das Museo Rocsen.
Einen Hinweis auf seine Familiengeschichte gibt uns der Name des Museums: Museo Rocsen. Rocsen leitet sich von den Wörtern rocca (Fels) und sacer (heilig) ab und bezeichnete ursprünglich einen Familienbesitz Bouchons‘, der im Zweiten Weltkrieg verloren ging.

Das Museumsgebäude ist sehr faszinierend, die Fassade wird von 49 (7×7) Statuen in Nischen geschmückt. Monsieur Bouchon hat die Statuen selbst geschaffen, sie sollen die Geschichte des Denkens repräsentieren und ein Zeichen des Pazifismus und Humanismus sein. Kein Krieger und kein Eroberer hat von Monsieur Bouchon eine Statue erhalten.

Es ist wahnsinnig schwierig dieses Museum mit Worten zu beschreiben. Ich lasse deshalb nun die Fotografien für sich sprechen und hoffe, dass ich einige neue Personen für Monsieur Bouchons Lebenswerk begeistern konnte.

Informationen

http://www.museurocsen.org

Öffnungszeiten: 9 Uhr bis Sonnenuntergang an 365 Tagen pro Jahr

Das Museum von aussen mit den 49 Statuen.

Das Museum von aussen mit den 49 Statuen.

 

Ein Bruchteil der Lampensammlung.

Ein Bruchteil der Lampensammlung.

 

Einige Schreibmaschinen.

Einige Schreibmaschinen.

 

Weitere Schreibmaschinen.

Weitere Schreibmaschinen.

 

Liebevoll eingerichtet und dekoriert.

Liebevoll eingerichtet und dekoriert.

 

Das Atelier einer Bekleidungsgestalterin.

Das Atelier einer Bekleidungsgestalterin.

 

Diverse Dosen und kleine Fläschli.

Diverse Dosen und kleine Fläschli.

 

Auch die Werkstatt ist Teil des Museums!

Auch die Werkstatt ist Teil des Museums!

 

Ein sehr spezielles Velo - aus Holz!

Ein sehr spezielles Velo – aus Holz!

 

Klicken Sie auf “Weiterlesen” um diesen Beitrag in spanischer Übersetzung zu lesen.

Quien me ha visitado en mi apartamento, sabe que soy una apasionada coleccionista de cosas posibles e imposibles. Poseo  diversos tipos de colecciones: Libros antiguos con preciosas ilustraciones, pisapapeles, cartas postales nuevas y viejas, vajillas hermosas, objetos de arte ; lindos captadores de polvo para la vitrina del armario…..

El Museo Rocsen ubicado en la localidad de Nono en la provincia de Córdoba, Argentina. Es un paraíso para coleccionistas como yo. Visitarlo  fué un punto culminante en el viaje.

El Museo fué fundado por su propietario el inmigrante bretón-francés Juan Santiago Bouchon el 6 de Enero de 1969. Bajo el lema :  „Deseo que en mi museo se encuentre todo el hombre para todos los hombres.“ A pesar de no haber sido apoyado por el estado.

En un area de 1530 metros cuadrados se encuentran más de 20,000 objetos de exhibición.  Los objetos y curiosidades estan clasificadas por temas que cubren casi todos los recintos de la vida humana.

Nuestra Visita al Museo Rocsen duró mas o menos 4 horas y eso claramente fué muy corto tiempo! para una próxima visita planearia dos días enteros para ver todo con más tranquilidad y disfrutar  las  impresiones de las cosas vistas y sus efectos sobre mi.

Parace que Monsieur Bouchon tuvo una vida llena de emociones y muy significativa,  su biografia me la compraria de inmediato. Él nacio el 3 de Julio de 1928 en Nizza, Francia.

Segun un articulo del Periodico NZZ (Vea aqui : http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/italienische-und-franzoesische-traeume-in-argentinien–1.692816 ) en el año 1950 el Monsier Bouchon, antiguo diplomático francés  fue llamado a Buenos Aires, desde 1959 vivio en Nono donde en 1969 fundo el Museo Rocsen.

El nombre ‚ROCSEN‘,, proviene de una propiedad familiar , que la familia Bouchon ha perdido durante la II guerra mundial .   Significa “roca santa”, son dos etimologías latinas ROCCA Y SACER fusionadas por la lengua celta de Bretaña, norte de Francia.

El edificio del museo es faszinante,  la fachada tiene 49 (7×7) estatuas adornadas en nichos. Todas hechas por el mismo Monsieur Bouchon representando la evolución del pensamiento por una parte y por la otra un simbolo de paz y humanidad. Ningun guerrero o conquistador recibió una estatua de Monsieur Bouchon.

Es muy dificil describir con palabras este Museo increible. Por eso mejor  dejo hablar a las fotografias siguientes  por sí mismas esperando que haya podido ganar aficionados para la obra de vida de Monsieur Bouchon.

http://www.museurocsen.org

Horario de visita al público : desde las 9 horas hasta  la puesta del sol, durante los 365 días del año.

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