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Eine Box, die es in sich hat

von Gabriel Weber

Wie meinem geschätzten Lese-Publikum mittlerweile bekannt sein dürfte, habe ich nun einmal eine Schwäche für englische Kinderbücher. Ein weiteres Beispiel dafür ist John Masefields Das magische Kästchen (The Box of Delights) aus dem Jahr 1935.

Der Junge Kay Harker kommt kurz vor Weihnachten aus dem Internat nach Hause. Diese Weihnachtsferien wird er wohl nicht so bald vergessen. Unterwegs lernt er nämlich mehrere seltsame Leute kennen: einen geheimnisvollen alten Puppenspieler und zwei dubiose Geistliche. Zuhause häufen sich die ungewöhnlichen Vorfälle. Wölfe sind in der Gegend unterwegs, Geistliche verschwinden reihenweise und eines Tages wird der alte Puppenspieler vor Kays Augen entführt. Kurz zuvor hat der alte Mann aber noch Gelegenheit, Kay ein mysteriöses Holzkästchen zu übergeben, das ungeahnte magische Schätze enthält. Und Kay muss feststellen, dass ein Mann namens Abner dieses Kästchen unbedingt haben will – und vor nichts zurückschreckt, um es zu bekommen…

Das ist eine Weihnachtsgeschichte der ganz besonderen Art. Ohne genau zu wissen, worum es eigentlich geht, stellt Kay sich mutig der Herausforderung, Abner von dem Kästchen fernzuhalten und gleichzeitig den Puppenspieler zu befreien. Dabei erweisen sich die Eigenschaften des magischen Kästchens als sehr nützlich. Wer das audiovisuelle Kulturgut dem gedruckten vorzieht, dem sei die sechsteilige Fernseh-Verfilmung der BBC wärmstens empfohlen.

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