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Millionärsmarotten

von Gabriel Weber

Neben Emil und die Detektive, Das fliegende Klassenzimmer, Das doppelte Lottchen, Pünktchen und Anton u. a. hat Erich Kästner auch ein Buch mit dem Titel Drei Männer im Schnee verfasst.

Geheimrat Eduard Tobler ist ein etwas verschrobener, aber sympathischer Millionär aus Berlin. Neulich hat er unter dem Decknamen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma teilgenommen und prompt den zweiter Preis gewonnen – zehn Tage Winterurlaub im Grand Hotel Bruckbeuren in den bayrischen Alpen. Zum Entsetzen seiner Tochter Hilde und seiner Haushälterin Frau Kunkel staffiert sich Tobler  mit Kleidern dritter Wahl aus und fährt inkognito in den Urlaub – als armer Mann namens Eduard Schulze. Begleitet wird er von seinem treuen Kammerdiener Johann, der sich allerdings auf Weisung seines Chefs als reicher Reeder ausgeben muss. Klammheimlich warnt Hilde die Hoteldirektion vor einem Millionär, der sich als armer Mann ausgibt.

Gleichzeitig reist auch Dr. Fritz Hagedorn nach Bruckbeuren, ein arbeitsloser junger Werbefachmann, der in dem bewussten Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hat. Es kommt, wie es kommen muss: „Schulze“ und Hagedorn treffen gemeinsam im Nobelhotel ein – und dort hält man den falschen armen Mann für den verkappten Millionär. Während Dr. Hagedorn nun von allen Seiten hofiert wird und gar nicht weiss, wie ihm geschieht, geben sich Hoteldirektor Kühne und Portier Polter alle Mühe, den unerwünschten Herrn Schulze loszuwerden. Johann versucht inzwischen verzweifelt, die Situation zu retten…

Drei Männer im Schnee, mein persönlicher Lieblings-Kästner, ist jetzt bei buchplanet.ch in einer antiquarischen Ausgabe von 1942 erhältlich.

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