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Trara, die Post ist da!

von Gabriel Weber

Auch wenn es heutzutage immer seltener wird, dass jemand einen Brief verschickt: die Post ist aus dem Alltagsleben nicht wegzudenken. Die Schweizer Post ist bekannt für ihre Zuverlässigkeit. Wenn wir einen Brief ordnungsgemäss frankiert in den Briefkasten werfen, verlassen wir uns darauf, dass er innert nützlicher Frist sein Ziel erreicht. Zu Recht?

Von der Gotthard-Postkutsche bis zum modernen Postauto und vom altmodischen „Pöschtler“ mit der Umhängetasche bis zum Logistiker auf dem Motorrad: Die Geschichte der Post in der Schweiz ist lang und faszinierend. Dazu findet sich im Angebot von buchplanet.ch das Werk Die Post in der Schweiz von Arthur Wyss. Am 13. Oktober 1864 wurde die Gotthardpost auf dem Monte Ceneri von bewaffneten Banditen überfallen, wobei ein Passagier getötet und der Postillon schwer verletzt wurde. Lesen und Schreiben musste ein Postillon nicht unbedingt können, aber dafür Posthornblasen. Die ersten Postautos verkehrten 1906 auf den Linien Bern-Detligen und Bern-Bolligen. Die Karren waren aber so unzuverlässig, dass auf der Linie nach Bolligen vorübergehend wieder auf Pferdekutschen umgestellt wurde…

Lange Zeit war die Post das schnellsten Kommunikationsmittel über weite Strecken (zu einer Zeit, als es – horribile dictu! – noch keine Handys und kein Internet gab). Deshalb war sie auch für die Entwicklung unseres Landes von enormer Bedeutung.

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