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In des Waldes finstern Gründen

von Gabriel Weber

Christian August Vulpius ist vor allem durch seine Schwester Christiane bekannt, die Frau Goethes. Seine schriftstellerische Tätigkeit hingegen ist heute weitgehend vergessen. Dabei war der Roman Rinaldo Rinaldini seinerzeit ein Bestseller!

Rinaldini scheint gewissermassen ein italienischer Verwandter von Robin Hood zu sein. Er ist zwar Hauptmann einer Räuberbande, aber so gut und edel und ritterlich, wie man es sich nur wünschen kann. Natürlich bestiehlt er ausschliesslich die Reichen; bei der einfachen Bevölkerung ist er sehr beliebt, weil er viel besser für Recht und Gerechtigkeit sorgt als die korrupte Obrigkeit. In schwachen Momenten pflegt Rinaldo entweder zu dichten oder sich deprimiert darüber Gedanken zu machen, wie furchtbar schlecht er doch ist.. Natürlich darf in einem solchen Roman auch eine romantische Liebesgeschichte nicht fehlen! Wer wissen möchte, was Rinaldo Rinaldini, „der Räuber allerkühnster“  so alles erlebt, hat jetzt beim Buchplanet die Gelegenheit.

Übrigens: Goethe passte der schriftstellerische Erfolg seines Schwagers gar nicht…

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