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Die Zeit, die ist ein sonderbar Ding…

von Gabriel Weber

In England hat die Kinderliteratur eine lange Tradition, man denke nur an Lewis Carrolls Alice in Wonderland, das erste „nicht-pädagogische“ Kinderbuch überhaupt. In diese Tradition gehört auch Edith Nesbit. Mit ihrem Werk Die Kinder von Arden (The House of Arden) hat sie nicht nur einen Klassiker geschaffen, sondern auch den „grossen Familien“ Englands ein Denkmal gesetzt.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Der zehnjährige Edred Arden erbt einen Adelstitel und übersiedelt mit seiner älteren Schwester Elfrida in das verfallene Stammschloss der Familie. Bald erfahren die Geschwister von einem Schatz, der irgendwo im Schloss versteckt sein soll – und der käme den beiden letzten Vertretern des einst reichen und mächtigen, inzwischen aber längst verarmten Hauses Arden sehr gelegen. Also machen sie sich auf die Suche. Dabei begegnen sie nicht nur ihrem Wappentier, einem weissen Maulwurf, sondern reisen auch in die Vergangenheit, treffen Anne Boleyn, erleben die Bedrohung durch Napoleon und werden in die Pulververschwörung verwickelt…

Edith Nesbit hat hier, wie auch in einem anderen Band, Der Traum von Arden (Harding‘ s Luck), ein Geschichtsbuch der besonderen Art geschrieben, das ich jedem Interessierten empfehlen kann. Ausserdem (das weiss ich aus eigener Erfahrung) werden sich alle jüngeren Brüder und alle älteren Schwestern in den Arden-Geschwistern wiedererkennen…

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