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St. Gallen und seine Brunnen

von Josef Beda

Wie die meisten Städte, präsentiert auch die Hauptstadt des Kantons St. Gallen zahlreiche Brunnen. Auf dem Hoheitsgebiet der Stadt St. Gallen sind über 100 Brunnen in verschiedensten Formen und Grössen aus unterschiedlichen Zeitepochen zu finden; nur aus sieben dieser »Wasserwerke« sollte das Wasser nicht getrunken werden; alle anderen werden mit gleichem Wasser wie die Haushalte gespiesen. Manche Brunnen sind so versteckt, dass man sie kaum sehen kann, andere sind gross und inmitten von Plätzen installiert, wo sie oft alles andere um sich herum in den Schatten stellen. Derzeit, vor der Abstimmung vom 9. Juni, wird besonders viel über den »Lämmler-Brunnen« gesprochen. Sollte das St. Galler Stimmvolk der Neugestaltung des Bahnhofareals zustimmen, könnte es sein, dass der vom St. Galler Künstler Köbi Lämmler gestaltete Brunnen versetzt werden muss. Auf den ersten Blick ist es nicht einfach die Form des Brunnens zu interpretieren. Doch wenn man sich erinnert, dass St. Gallen eine der Hochburgen der Schweizerischen Textilindustrie war und auch heute noch für ihre exklusive St. Galler Spitzen weltweit bekannt ist, wird klar ersichtlich, dass die Bronzeskulptur einen Stoff mit Faltenwurf darstellt. Durch die gegenwärtige Diskussion ist das Gerede um einen anderen Brunnen, der seit seiner Installation für Aufsehen sorgte, etwas in den Hintergrund getreten: Das rote Fass! Man hat sich an das auf vier hohen Stelzen montierte rote Fass gewöhnt. Doch in den 1980-er Jahren war der vom wohl berühmtesten St. Galler Künstler – Roman Signer – entworfene Brunnen höchst umstritten.

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Aus den 1990-er Jahren, stammt das kleine Büchlein welches den Titel »Das rote Fass von Roman Signer«. trägt. Für das 64 Seiten umfassende Heft sammelte Thomas Schwager viele Zeitungsausschnitte, die als Leserbriefe bei den Tageszeitungen eingegangen sind und von denen veröffentlicht wurden. Alle diese Artikel beschäftigen sich unter eigenen Gesichtspunkten und Ausdruckweisen mit dem Kunstwerk »Rotes Fass«. Manch lustige Zeichnung visualisiert das Geschriebene auf vorzügliche Weise.

Das kleine Heftchen ist bei uns – buchplanet.ch – verfügbar und kann erworben werden. Es ist wahrscheinlich eines der wenigen noch erhaltenen Exemplare.

 

Bild-Quellen:
Bild A: Rückseite des Heftes

 

 

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