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Das Wunder von Waldenburg

von Strichli

Der Monat Mai ist ein dankbarer Monat. Dankbar deshalb, weil er doch einige Feier- und Festtage beinhaltet und somit auch irgendwie als der Startmonat für die kommenden Sommerfeste, die landauf landab, überall – jedes Jahr stattfinden, gewertet werden kann. Zu den Mai-Feiertagen gehören der »Tag der Arbeit«, meistens die »Auffahrt«, das Hochfest der Himmelfahrt Christi, der »Muttertag«, und das »Pfingst-Wochenende«, welches ebenfalls meistens in den Monat Mai fällt.

Als weiteren Gedenktag könnte von und für uns Eidgenossen der 13. Mai eingeführt werden. Nicht deshalb, weil einer der fünf Eisheiligen, der heilige  Servatius, der bei Fussleiden, Frostschäden, Rheumatismus und Rattenplagen angerufen wird, am 13. Mai im Jahr 384 nach Christus gestorben ist, sondern weil unsere Eidgenossenschaft am 13. Mai 1940 durch ein Wunder von einem Einmarsch der unter Hitler befehligten Deutschen Armee verschont blieb.

 

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Im oben abgebildeten kleinen Büchlein lässt sich die Geschichte des Wunders, welches unser Nationalheiliger am 13. Mai 1940 vollbrachte, nachlesen. Und am Schluss steht im Büchlein das Bruderklausengebet: «Heiliger Bruder Klaus, du grosser Freund des Volkes, bewahre uns vor Krieg, Hunger und jeglicher Not. Sichere deinem Vaterland gesegneten Bestand in Frieden und Wohlfahrt. Erflehe der geistlichen und weltlichen Regierung Weisheit und Stärke im Geiste des Glaubens. Erwecke aus deinem Volk recht viele Priester und Laienapostel voll heiligen, klugen Eifers. Erhalte unserem Bauernstand die Liebe zur heimatlichen Scholle, die Freude an christlicher Einfachheit, Sparsamkeit und Opferwilligkeit. Erfülle die Dienstherren und Arbeiter mit christlicher Liebe und Gerechtigkeit, mit Zufriedenheit und Demut. Gib, dass wir alle eins werden in Glaube, Hoffnung und Liebe, um hier Gottes Ehr‘ zu mehren und dort die Heimat des ewigen Glückes zu finden. Heiliger Landesvater bitte für uns! Amen.»

 

Bild-Quellen:
Bild A: Buchdeckel

 

 

 

 

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