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Dissuasion – Spionage – Entlassung

von Josef Beda

Die drei im Titel erwähnten Wörter, welche man wahrscheinlich mit einem Museum nicht auf Anhieb in Zusammenhang stellen wird, haben auch etwas mit der Landesverteidigung zu tun. Das Wort »Dissuasion« hat lateinische Herkunft, wird bei den Franzosen für den Begriff Abschreckung verwendet und bekam vom Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten von Amerika die eigene Definition: «Dissuasion ist dadurch zu erreichen, dass der Gegner von der Sinnlosigkeit eines Wettrüstens überzeugt wird.» Unsere Schweizer Armee, dessen Kernaufgabe die »Raumsicherung und Verteidigung« ist, setzt durch ihre stetige Kampfbereitschaft auf die abschreckende Wirkung; ein potentieller Gegner muss einen hohen Eintrittspreis für eine Besetzung oder einen Durchmarsch unseres Territoriums bezahlen. Das ist Dissuasion für die Eidgenossen! Immer wieder wird versucht – und dies wurde im Zweiten Weltkrieg sehr deutlich (entsprechende Literatur befindet sich in unserem Online-Shop) – unser Land auszuspionieren. Als Entlassung, schlussendlich, wird der Ausschied aus einer Pflicht bezeichnet.

Gebaut wurde sie in den Jahren des Zweiten Weltkriegs – von 1938 bis 1941 – und wurde erst am Ende des kalten Krieges im Jahr 1992 aus dem Militärdienst entlassen. Sie gilt als eine der sichersten Artillerie-Forts aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs und wurde von 200 Soldaten betrieben. Heute ist sie ein militärisches Museum und ein historisches Beispiel dafür, wie eine starke Landesverteidigung den Frieden bewahren kann.

 Josef

 

Die Schrift wird mit einem Vorwort von Dr. rer. publ. Dr. h. c. Ernst Rüesch – von 1978 bis 1982 als Brigadier der Kommandant der Grenz Brigade 8 – eingeleitet. In seinem Vorwort schreibt er: «Der »Heldsberg« hatte auch einen gewaltigen moralischen Wert. Eine Festung, direkt an die Landesgrenze gebaut, stärkte den Abwehrwillen der Bevölkerung und der Truppe gewaltig.»

 

Bild-Quellen:
Bild A: Buch-Rückdeckel

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